Zyklische Schweizer Aktien: Chancen und Risiken im Konjunkturzyklus

Allegorische Unternehmerin vor Schweizer Industrie, Logistik, Baustelle und Börsenkurve

Zyklische Aktien stammen von Unternehmen, deren Geschäftsentwicklung besonders stark von der Wirtschaftslage abhängt. Steigt die Nachfrage, investieren Unternehmen mehr, der Welthandel nimmt zu und die Konsumenten geben mehr Geld für nicht lebensnotwendige Güter aus. Davon können zyklische Unternehmen überdurchschnittlich profitieren. In einem wirtschaftlichen Abschwung kehrt sich dieser Effekt um. Der Schweizer Aktienmarkt ist zwar für … Weiterlesen

Dividendenaktien: Warum die Schweiz für Dividendenanleger interessant ist

Schweizer Dividendenaktien – Helvetia mit Aktien und Schweizer Börsenkurs

Die Schweiz ist aufgrund ihrer politischen Stabilität, ihrer starken Währung und ihrer international erfolgreichen Unternehmen ein interessanter Aktienmarkt. Auch für Anleger, die Wert auf regelmässige Ausschüttungen legen, bietet die Schweizer Börse einige Besonderheiten. Vor allem Banken, Versicherungen, Pharmaunternehmen und Telekomkonzerne weisen attraktive Dividendenrenditen auf. Eine hohe Dividendenrendite allein macht allerdings noch keine gute Dividendenaktie. Gerade … Weiterlesen

In Gold und Silber investieren

Gold- und Silberbarren mit Wiener-Philharmoniker-Anlagemünzen

Gold und Silber können eine sinnvolle Ergänzung zu einem diversifizierten Portfolio sein. Beide Edelmetalle werfen zwar weder Zinsen noch Dividenden ab, können aber zur Diversifikation beitragen und insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher oder geopolitischer Unsicherheit gefragt sein. Gold und Silber unterscheiden sich allerdings deutlich: Während Gold vor allem als Anlage- und Wertspeicher dient, spielt bei Silber … Weiterlesen

Defensive Schweizer Aktien

Schweizer Schild mit Kreuz, Münzstapel und Alpenkulisse als Symbol für defensive Schweizer Aktien

Defensive Aktien sind Aktien von Unternehmen, deren Umsatz und Gewinn auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vergleichsweise stabil bleiben. In starken Konjunkturphasen entwickeln sie sich häufig weniger dynamisch als zyklische Aktien, dafür reagieren ihre Erträge in Abschwungphasen meist weniger empfindlich. Dadurch können defensive Aktien einem Portfolio mehr Stabilität verleihen und – sofern das Unternehmen regelmässig Dividenden … Weiterlesen

Schweizer Banken sollten sich aus USA zurückziehen

Offenbar versuchen die hochverschuldeten USA  erneut Schweizer Banken zu melken. Was tun? Ein möglicher Trumpf in den Händen der Schweizer Banken wäre ein Rückzug aus den USA, der mit einem spürbaren Stellenabbau in den USA verbunden wäre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die USA an zusätzlichen Arbeitslosen interessiert sind. Diese Massnahme wäre eventuell besser als … Weiterlesen

Panik wegen S&P Rating für die USA ist unbegründet

Wie am Samstag bekannt wurde, hat S&P die USA vom höchsten Rating AAA auf das zweithöchste Rating AA+ heruntergestuft. Für die Massenmedien ist dies offenbar ein Grund Anleger zu verängstigen und Panik zu verbreiten. Doch ist das wirklich berechtigt? Zwar besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass diese Nachricht  am kommenden Montag bei den Börsen zu weiteren Panikverkäufen führt. Diese sind jedoch nur … Weiterlesen

Schuldenkrise

Die Schuldenkrise hat Europa und die USA fest im Griff. Um einen weiteren Anstieg des Schuldenbergs zu vermeiden und um Schulden abzubauen sind Sparmassnahmen unumgänglich. Doch wo sparen? Zunächst zu den USA: Der Schulden-Kompromiss in den USA sieht vor, dass die Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar (14’300’000’000’000) in zwei Etappen um insgesamt 2,4 Billionen … Weiterlesen

Über sentimentale und clevere Aktionäre

Rudolf WeberLiebe Leser, sind Ihnen die lustigen Typen, die sich an Generalversammlungen ans Rednerpult stürzen um dort ihren Senf zum Besten zu geben auch schon aufgefallen? Auch wenn diese Leute mit ihren Voten kaum etwas bewirken, es wäre direkt langweilig ohne sie. Sie haben einen gewissen Unterhaltungswert. An der heutigen GV der UBS konnte man gleich mehrere dieser lustigen Gesellen sehen. Sie ärgerten sich über hohe Boni und beklagten sich über entgangene Dividenden. Doch was sind das eigentlich für Leute? Es sind sentimentale Anleger.

Man kann zwischen sentimentalen und wirtschaftlich orientierten Aktionären unterscheiden.

Charakteristik des sentimentalen Aktionärs:
Er kauft eine Aktie weil er sich aus sentimentalen Gründen mit dem Unternehmen verbunden fühlt oder ihm das Unternehmen irgendwie gefällt. Manchmal rahmt er die Aktie bei sich zuhause ein und hängt sie an die Wand. Er ist glücklich wenn er einmal pro Jahr eine Dividende ausbezahlt bekommt und an der Generalversammlung teilnehmen kann. Dort darf er Kaffee und Gipfeli essen und seinen Senf zum Besten geben. Dieser Typ ist wertkonservativ und relativ unflexibel. Wenn er einmal eine Aktie kauft, hält er sie über Jahre. Kursgewinne sind ihm nicht so wichtig, da er seine Aktie dermassen liebt, dass er sie nicht zu verkaufen gedenkt. Er ärgert sich über Manager, die mit ihren hohen Salären und Vergütungen den Gewinn des Unternehmens schmälern.

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UBS-Aktionäre genehmigen Vergütungen in Millionenhöhe

Oswald GrübelDie Aktionäre der UBS haben heute gezeigt, dass es nicht nur Blickleser unter ihnen gibt. Mehrheitlich folgten sie den Anträgen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung. Neben dem Geschäftsbericht, der Konzernrechnung und dem Bericht des Stammhauses segneten sie auch den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2009 ab. Sie akzeptierten somit Vergütungen in Millionenhöhe.

Nachdem vor den Aktionären der UBS bereits die Aktionäre von Novartis und Swiss Re Vergütungen in Millionenhöhe zugestimmt haben, ist klar, dass die Abzocker-Initiative von Thomas Minder nichts bringt. Das Ziel von Thomas Minder ist es Vergütungen in Millionenhöhe zu verhindern indem Aktionäre darüber abstimmen. Nun zeigt sich aber zum wiederholten Mal, dass Aktionäre Vergütungen in Millionenhöhe gutgeheissen haben.

Erfreulich an der heutigen Generalversammlung war auch, dass die Aktionäre den Verwaltungsräten der Geschäftsjahre 2008 und 2009 die Decharge erteilt haben. Das war nötig. Die knapp zustande gekommene Verweigerung der Decharge für das Geschäftsjahr 2007 ist zwar bedauerlich, doch nicht sonderlich tragisch. Denn mit einer Klage ist kaum zu rechnen. Die Erfolgschancen einer solchen Klage wären gering. Ausser viel Geschrei und ein bisschen öffentlichem Frust ablassen ist also kaum etwas passiert.

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