Der Schweizer Bundesrat und die Schweizer Justizbehörden fallen einmal mehr durch mangelhaftes Fingerspitzengefühl auf. Sie scheinen aus der Affäre mit dem Gaddafi-Sohn nichts gelernt zu haben und von einer Justizposse zur nächsten zu taumeln.
Weil Roman Polanski in den wilden 1970er Jahren mit einer Minderjährigen Sex gehabt hat (die inzwischen längst erwachsene Frau hat ihm verziehen und die Anzeige zurückgezogen) wird er von den US-Justizbehörden seit Jahrzehnten mittels internationalem Haftbefehl gesucht, weil es sich um einen Offizialdelikt handelt. Trotzdem ist Roman Polanski seit der Ausstellung des internationalen Haftbefehls mehrmals unbehelligt von den Grenzbeamten in die Schweiz eingereist ohne dass er deswegen jemals verhaftet wurde. Nun hat man plötzlich völlig unerwartet zugeschlagen. Als er am Samstag auf Einladung der Organisatoren des Zürcher Filmfestivals, welche ihn für sein Lebenswerk auszeichnen wollten, in die Schweiz kam wurde er von der Polizei im Auftrag von übereifrigen Justizbehörden verhaftet.


Die islamische Expansion machte bekanntlich auch vor dem Sassanidenreich der Perser nicht halt. In den 30er Jahren des 7. Jhts. n. Chr. (ca. 634) begannen die Angriffe der Muslime auf das Neupersische Reich. Sie endeten mit der Zerschlagung des Sassanidenreichs wie das Neupersische Reich auch genannt wurde. Die Islamisierung des persischen Volkes bzw. die Beseitigung des Zoroastrismus (der damaligen persischen Religion) dauerte jedoch einige Jahrhundete. Noch im 10. Jahrhundert sind zoroastrische Minderheiten bezeugt und sogar noch im 13. Jahrhundert sollen im Iran zoroastrische Höhenfeuer gebrannt haben.