Die Geburt des Universums

Von Alexander Müller veröffentlicht am 26. Dezember 2013 | 1.476 mal gesehen

Während immer noch viele ihr Heil im Glauben suchen und Schöpfergottheiten anbeten, wissen es Wissenschaftler längst besser. Der folgende Filmbeitrag zeigt auf wie die Elemente entstehen, aus denen unser Sonnensystem und das Leben auf unserem Planeten besteht. Es sind die Sterne, welche die Elemente unseres Periodensystems ausbrüten. Wobei die schweren Elemente nur von besonders massereichen Sternen ausgebrütet werden können.

 

Wenn ein Stern explodiert, werden die Elemente ins All geschleudert. Diese Erkenntnis, widerlegt die Schöpfungsgeschichte der Erde, wie sie in der Bibel steht. Das sollten doch auch Gläubige langsam merken.

Ich möchte ja niemandem die Freude am Christbaum nehmen, doch die Wissenschaft ist der Weg zur Erkenntnis. Das Festhalten an überholten Traditionen und widerlegten Religionslehren führt in die Irre. Religionen dürften aus dem Bedürfnis der Menschen entstanden sein, sich Dinge zu erklären, die sie sich vor der Entwicklung wissenschaftlicher Denkweisen und Methoden nicht erklären konnten.

Judas-Evangelium: Wer ist der Gott der Christen?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 17. November 2013 | 1.810 mal gesehen

Viele Schriften des frühen Christentums wurden nicht in den Bibelkanon aufgenommen. Dazu gehören insbesondere die Schriften der Gnostiker, einer frühchristlichen Konfession. Ihre Schriften wurden von Gegnern ihrer Glaubensrichtung als Häresie bezeichnet und Verboten. Eine bekannte gnostische Schrift ist das Judas-Evangelium. Es wurde bereits im Jahr 180 n.Chr. in einer Streitschrift des Bischofs Irenäus von Lyon erwähnt. Wir wissen deshalb, dass das Judas-Evangelium damals bereits existiert haben muss. Es enthält einige interessante Texte, die sich massgeblich von den in der Bibel enthaltenen Texten unterscheiden. Das erklärt auch die Streitschrift des Bischofs von Lyon.

Judas Evangelium

Laut Judas-Evangelium war Judas der engste Vertraute von Jesus Christus und besass als solcher mehr Wissen als die übrigen Jünger. Jesus soll Judas sogar beauftragt haben ihn zu verraten, damit er in das wahre göttliche Reich zurückkehren könne. Dabei soll er ihm gesagt haben, dass er von der ganzen Welt auf ewig gehasst und verdammt werde, aber dafür als Erleuchteter in das wahre göttliche Reich eingehen werde.

Meiner Ansicht nach besonders interessant in dieser Schrift ist die Aussage, dass der wahre Gott nicht jener sei, welcher von den übrigen Jüngern anbetet werde. Zitat aus dem Judas-Evangelium:

Der Selbstentstandene schuf zwölf Äonen, für jeden Äon sechs Himmel und insgesamt 72 Erleuchter, jeder von 5 Firmamenten und unzähligen Engeln begleitet. Ein Äon heisst El, und es erschien ein Engel dessen Gesicht Feuer sprühte und dessen Gestalt mit Blut befleckt war und der Nebro oder Yaldabaoth hiess. Ein anderer Engel hiess Saklas. El, der eine untere Gottheit ist, schuf die Erde und Saklas sprach: „Lasst uns einen Menschen erschaffen nach dem Gleichnis und dem Bild. Und sie formten Adam und Eva.“

Die Welt wurde demzufolge, anders als im 1. Buch Mose behauptet, nicht von Gott sondern von einer untergeordneten Gottheit erschaffen! Nach der Lehre der Gnostiker sollen die Menschen jedoch dennoch einen göttlichen Teil in sich tragen und deshalb in das göttliche Reich eingehen können. Dieses soll sich über den blutrünstigen und närrischen Schöpfergottheiten befinden.

Laut Judas-Evangelium ist der Schöpfer dieser Welt also nicht der wahre und höchste Gott und die Welt ist ein böser Ort, dem es zu entfliehen gilt. Demzufolge ist Jesus Christus auch ist nicht der Sohn des Schöpfers, sondern der Sohn der höchsten Gottheit, deren Namen niemand kennt.

Dass die Lehre der Gnostiker als Häresie verboten wurde, erstaunt nicht. Denn dieser Lehre zufolge [aartikel]3837096637:right[/aartikel] beten viele Gläubige zahlreicher Religionen eine untergeordnete Gottheit an, welche blutrünstig und närrisch ist. Ausserdem benötigten Gnostiker auch keine Priester, die zwischen Ihnen und Gott vermittelten. Der Weg zu Gott führte nach ihrer Ansicht über die Erkenntnis der wahren Lehre. Das dürfte nicht im Interesse damaliger Bischöfe und Priester gewesen sein. Zudem ist eine Konfession, die keine Priester benötigt, anspruchsvoll. Das wiederum spricht gegen die Massentauglichkeit der gnostischen Konfession, was im Ringen mit den anderen Konfessionen von Nachteil gewesen sein dürfte.

Gibt es ausserirdisches Leben?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 30. September 2012 | 2.101 mal gesehen

Lebewesen auf der Erde bestehen aus proteinogenen Aminosäuren. Diese lassen sich möglicherweise auch im Weltall feststellen. Gut möglich, dass das Leben mit einem Meteoriten auf die Erde kam. Das lässt wiederum den Rückschluss zu, dass auch auf anderen Planeten im All Lebensformen bestehen können.

Zunächst dürfte irdischen Lebensformen ähnliches Leben vor allem auf Planetensystemen zu finden sein, die ähnliche Lebensbedingungen hinsichtlich Atmosphäre, Temperatur usw. haben wie die Erde. Sicherlich gibt es solche Systeme. Wenn man nun davon ausgeht, dass auch Elemente für Wasser und Aminosäuren noch in anderen Regionen des Weltalls vorhanden sind, dann ist es denkbar, dass auch dort Leben existiert.

Wer weiss, wenn es höhere Lebensformen sind, beten sie zurzeit vielleicht gerade ihre Sonne als Gott an oder auch sie haben ihren Jesus und Mohammed oder Buddha usw. Dieses Wissen relativiert die Lehren der Religionen. Es ist zwar immer noch möglich, dass hinter dem allem eine schöperische Kraft steckt, doch erwiesen ist nichts.

Schnaps im Weltraum

Ursuppe

Toleranz hat im Islam keine Basis

Von Alexander Müller veröffentlicht am 12. September 2011 | 2.925 mal gesehen

Westliche Islam-Debatten sind von den zwei Begriffen „Friedfertigkeit“ und „Toleranz“ geprägt. Laut dem Islamwissenschaftler Tilman Nagel ist der Islam jedoch nicht auf Gewaltfreiheit ausgerichtet. Der Koran empfiehlt für bestimmte Situationen den Einsatz von Gewalt.

„Toleranz hat im Islam keine Basis. Was immer heute als Toleranz angeführt wird, etwa, dass man die Andersgläubigen, sofern sie sich zu einer Buchreligion bekennen, leben lässt, ist keine Toleranz. Denn diese der islamischen Herrschaft Unterstehenden sind in vielerlei Hinsicht gegenüber den Muslimen von minderem Recht. Sie haben zum Beispiel kein Recht, eine Waffe zu tragen – im Dialog mit Andersgläubigen wird dann gesagt, sie brauchen keinen Kriegsdienst zu leisten…“

In Diskussionen über den Islam fordern Muslime auch immer wieder Respekt gegenüber dem Islam.  Tilman Nagel äussert sich wie folgt dazu:

„Ich kann Menschen respektieren – aber hier wird die Respektierung eines religiös begründeten Gedankengebäudes gefordert, dass selbst massiv den Anspruch auf universale Geltung erhebt. Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist die ‚Islamophobie‘. Der europäische Menschenrechtsbeirat hat sie schon als verwerflich gebrandmarkt, und der UN-Menschenrechtsbeirat greift das zum Teil auf. Ich halte das für falsch – die Menschenrechte beziehen sich auf den Menschen, nicht auf das, was er glaubt. Islamophobie muss erlaubt sein, man kann nicht eine Meinung oder Glaubenshaltung unter Schutz stellen. Das ist eine bedenkliche Umdefinierung der Menschenrechte.“

Über die Entwicklung der Islamwissenschaften in Europa sagt Tilman Nagel folgendes:

„Als ich anfing zu studieren, war das ein mediävistisch ausgerichtetes Fach. Heute haben wir mehr akademische Stellen, vor allem aber eine fast vollkommene Verlagerung des Schwerpunktes auf das 20. Jahrhundert. Für eine Kultur wie die islamische, die sich in ihren Äusserungen immer wieder auf die Vergangenheit bezieht oder sich aus ihr rechtfertigt, ist das eine Fehlentwicklung. Die Islamwissenschaft in Deutschland ist vielfach nur noch eine auf die arabische Welt oder die Türkei bezogene Politologie.“

Quelle der Zitate

Diese Ausführungen von Tilman Nagel zeigen, dass die öffentlichen Islam-Debatten von vielen Medienschaffenden, Muslimen und Linken bewusst in die falsche Richtung gelenkt werden. In Islam-Debatten wird oft über „Toleranz“ und „Friedfertigkeit gesprochen ohne sich zu vergewissern ob diese beiden Begriffe mit dem Islam überhaupt vereinbar sind. Viele Linke bilden sich ein, dass gewaltsame Muslime lediglich Gläubige sind, die den Islam falsch interpretiert haben. Meiner Meinung nach sind diese Leute naiv.  Wer immer sagt, dass der Islam eine friedliebende Religion sei, der soll mir erklären weshalb der islamische Prophet Mohammed seinen Glauben mit Gewalt verbreitet hat.

Beim beobachten der Islam-Integrationsdebatten fällt auf, dass es dabei primär um eine Anpassung des Westens an den Islam geht. So wird in westlichen Ländern darüber nachgedacht wie man das westliche Eherecht islamkonformer machen kann, ob man für Teile der Bevölkerung die Scharia einführen soll, ob man muslimische Kinder vom Schwimm- oder Turnunterricht suspendieren soll usw. Auf die Bedürfnisse von islamkritischen Menschen wird hingegen keine Rücksicht genommen. Meiner Meinung nach wiederspiegeln die gegenwärtigen Islamdebatten den Machtanspruch von Muslimen und Islam.

 Deutlicher kann man den Machtanspruch kaum mehr erheben:

Gebete auf dem Bundesplatz vor dem Bundeshaus haben ebenfalls eine Macht-Symbolik. Das Bundeshaus steht für den Machtanspruch unseres Staates. Mir stellt sich beim Anblick von betenden Muslimen vor dem Bundeshaus die Frage, ob diese unsere Staatsgewalt in Frage stellen.

 

9/11

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. September 2011 | 2.985 mal gesehen

Heute vor 10 Jahren töteten fanatische Muslime rund 3000 Menschen. Sie entführten vier Flugzeuge und flogen mit zwei davon in die beiden Türme des World Trade Centers. Ein weiteres steuerten sie ins Pentagon und das vierte stürtzte nach einem Kampf zwischen den Entführern und Passagieren in Shanksville in Pennsylvania in ein Feld. Der Anschlag von 9/11 war der bisher fürchterlichste Terroranschlag in einer Kette von zahlreichen Terroranschlägen, die von fanatischen Muslimen vor 9/11 und danach verübt wurden.

Mich erstaunt, dass der Islam bei vielen westlichen Politikern nicht wesentlich an Ansehen verloren hat und Islamkritiker nach wie vor eine Minderheit sind. Dies obwohl zahlreiche Terroranschläge und Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islam begangen werden. Statt einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam gibt es sogar Stimmen, die eine Anpassung an den Islam fordern um die Gunst muslimischer Migranten zu gewinnen. So forderte ein Schweizer Sozialwissenschaftler bereits die Einführung der Scharia und ein Jurist schreibt an einer Dissertation über die Einführung des islamischen Eherechts in der Schweiz. Leider findet keine Diskussion über Mohammed, den Gründer des Islams und dessen 23 Jährige Regentschaft statt. Offenbar aus Angst vor Reaktionen auf Islamkritik, wie es sie anlässlich der Mohammed-Karikaturen gegeben hat.

Unvollständige Liste islamistischer Terroranschläge seit 1983:

  • 18.04.1983 Die Hisbollah verübt einen Selbstmordanschlag auf die US-Botschaft in Beirut, dabei kommen 60 Menschen ums Leben.
  • 26.0.2.1993 Islamisten verüben einen Bombenanschlag auf das World Trade Center. 6 Menschen sterben.
  • 17.11.1997 Islamisten verüben in Luxor in Ägypten ein Massaker an Touristen. Dabei werden 62 Menschen, darunter 36 Schweizer getötet.
  • 7.08.1998 Islamisten verüben mehrere Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania und töten dabei mehrere hundert Menschen.
  • 12.10.2000 Islamisten greifen in der jemenitischen Hafenstad Aden den US-Zerstörer USS Cole an und töten dabei 17 US-Soldaten.
  • 11.09.2001 (9/11) Islamisten entführen vier Verkehrsflugzeuge und fliegen drei davon in Gebäude, eines stürtz ab. Rund 3000 Menschen werden getötet.
  • 12.10.2002 Islamisten verüben in Bali in einem Touristenviertel einen Bombenschlag und töten dabei 202 Menschen.
  • 16.05.2003 Islamisten verüben in Casablanca in Marokko fünf Bombenanschläge gegen jüdische und westliche Einrichtungen und töteten dabei 45 Menschen.
  • 11.03.2004 Islamisten verüben in Madrid zehn Bombenanschläge auf Pendlerzüge. Dabei wurden 191 Menschen getötet 2051 verletzt.
  • 2.11.2004 Der holländische Filmemacher Theo Van Gogh wird auf offener Strasse bestialisch von einem fanatischen Muslim ermordet. Dies nachdem er einen islamkritischen Film veröffentlicht hatte.
  • 4.02.2005 Islamisten greifen die christliche Gemeinde Demsa in Nigeria an und töten dabei 36 Menschen.
  • 7.07.2005 Islamisten verüben Bombenanschläge auf die Londoner U-Bahn und einen Doppeldecker Bus in London. 53 Menschen werden getötet.
  • 23.07.2005 Islamisten verüben in Sharm el-Sheik in Ägypten einen Bombenanschlag und töten 63 Menschen. Dies ist nach Luxor bereits das zweite Massaker auf Touristen, eine grosse Anzahl Opfer zur Folge hat.
  • 26.11.2008 Islamisten greifen in Mumbai Luxushotels, Krankenhäuser und Cafés und einen Bahnhof an und schiessen wild um sich. 174 Menschen werden getötet.
  • 10.06.2009 Islamisten verüben einen Bombenanschlag auf ein Luxushotel und töten 11 Menschen.
  • Juni 2009, Islamisten töten im Jemen zwei deutsche Christinnen, die in einem Krankenhaus im Jemen arbeiteten.
  • 1.01.2011 Islamisten verüben im ägyptischen Alexandria einen Bombenanschlag auf eine christlich-koptische Kirche, dabei werden 21 Menschen getötet.
  • 28.04.2011 Islamisten verüben in Marrakesch in Marokko einen Bombenanschlag auf ein Cafe. Dabei werden 16 Menschen, darunter Schweizer, getötet.

Neben diesen Terroranschlägen gibt es zahlreiche weitere Dinge, die eigentlich für Diskussionbedarf sorgen sollten. So werden in zahlreichen islamischen Ländern Menschen aufgrund ihres Glaubens oder aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert, misshandelt, verstümmelt und ermordet. In Pakistan gibt es ein Blasphemiegesetz, welches Islamkritik verbietet und dafür sogar die Todesstrafe vorsieht.

Ich habe den Eindruck, dass linke Politiker und CVP-Politiker, die Diskussion über diese Dinge und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam vermeiden wollen. Die Gründe dafür sind mir unklar. Denn Probleme löst man nicht indem man sie wie die katholische Kirche jahrhundertelang verschweigt und unter den Teppich kehrt. 9/11 weiterlesen

Das Zölibat ist eine Gotteslästerung

Von Alexander Müller veröffentlicht am 28. August 2011 | 2.255 mal gesehen

Heute sagte Abt Martin Werlen in der Tagesschau, dass Menschenverachtung eine Gotteslästerung ist. Dieser Aussage zufolge muss die katholische Kirche eine gotteslästerliche Vereinigung sein.

Wie ich darauf komme? Jeder von uns weiss wie menschenverachtend die katholische Kirche in früheren Zeiten mit Menschen umgegangen ist. Gut, die katholische Kirche hat sich diese Gräueltaten inzwischen selbst vergeben. Doch auch heute noch handelt die katholische  Kirche menschen-verachtend. Indem sie zum Beispiel Frauen diskriminiert und sich gegen die Abgabe von Präservativen ausspricht.

Ebenfalls menschenverachtend ist das Zölibat, denn es nimmt keine Rücksicht auf fundamentalste Bedürfnisse eines Menschen. Der Mensch ist ein sexuelles Wesen, welches laut Bibel nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde. (1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 27). Sexuelle Wesen haben sexuelle Bedürfnisse. Dennoch verlangt die katholische Kirche von Priestern das Gelübde zölibatär zu leben. Ein zölibatäres Leben ist ein Leben ohne Ehe in sexueller Enthaltsamkeit. So etwas von einem Menschen zu verlangen ist menschenverachtend. Denn es widerspricht den natürlichen sexuellen Bedürfnissen eines Menschen. Einem Menschen diese Grundbedürfnisse zu verweigern ist eine Menschenrechtsverletzung. Dies ist selbst dann der Fall, wenn durch Gehirnwäsche geläuterte Gläubige freiwillig ein solches Gelübde abgeben. Denn dass sich auch Priester, die dieses Gelübde freiwillig abgegeben haben, schwer damit tun, weiss man inzwischen. Einige Priester haben im Geheimen Geschlechtsverkehr mit einer Frau und andere vergreifen sich an kleinen Kindern und Messdienern (Hintergrundinfo).

Fair über den Islam diskutieren

Von Alexander Müller veröffentlicht am 17. August 2011 | 1.966 mal gesehen

Auf faire Weise über den Islam zu diskutieren ist schwer. Nach mehren Dialogen mit Linken und Muslimen über den Islam, erkenne ich ein Diskussionsmuster.

Zu den Diskussionsbedingungen:

  1. Die meisten Dialogpartner verheimlichen ihren wahren Namen, was unfair und feige ist. Es wäre wünschenswert, wenn die Dialogpartner mit ihrem richtigen Name auftreten und so mit einem sprechen, wie sie das im  realen Leben ausserhalb des Internets auch tun. Es geht darum Verantwortung für das, was man sagt zu übernehmen und so Vertrauen zu schaffen.
  2. Dialoge sollten auf gegenseitigem Respekt basieren. Doch das ist bei weniger gebildeten Linken und Muslimen oft Wunschdenken. Linke halten sich für moralisch überlegen und Muslime glauben die Wahrheit zu kennen und Nichtmuslimen in Bezug auf die Religion überlegen zu sein. Oft fühlen sich Muslime auch angegriffen und reagieren gereizt auf den Kritiker.
  3. Kommentare sollten nicht zulange sein, denn zu lange Monologe laden nicht zum Dialog ein.

Zum Diskussionsmuster:

  1. Zunächst versuchen sowohl Linke als auch Muslime Islamkritik abzuwehren indem Sie die Kritikpunkte in Zweifel ziehen oder mit unwahren Behauptungen kontern. Sie bestreiten Fakten und Tatsachen und versuchen diese zu leugnen.
  2. Wenn man ihnen nachweisen kann, dass sie im Unrecht sind, versuchen sie von der Islamkritik abzulenken. Sie tun dies indem sie eine andere Religion z.B. das Christentum kritisieren. Dahinter steckt eine Vernebelungsstrategie wie wir sie auch bei Tintenfischen kennen. Menschen lernen diese Strategie bzw. dieses Verhaltensmuster bereits im Kindergarten. Zum Beispiel wenn die Kindergärtnerin ein Kleinkind tadelt und dieses wie folgt antwortet: „Wuähhh, warum werde nur ich getadelt, der andere hat genauso Mist gebaut.“ Hinter solchem kindlichen Verhalten steckt mangelndes Verantwortungs- und Unrechtbewusstsein. Wer sich so verhält rechtfertigt Verbrechen mit anderen Verbrechen bzw. versucht Unrecht mit Unrecht zu legitimieren.
  3. Wenn auch das nichts hilft, weil der Kontrahent sich nicht vom Thema ablenken lässt, wird dessen Kompetenz angezweifelt. Da sie die Kritik selbst nicht aus dem Weg räumen können, versuchen sie den Urheber der Kritik in ein schlechtes Licht zu rücken um die Kritik zu entschärfen. Dabei fallen Aussagen wie: „Was der sagt stimmt eh nicht!“ Die Aufmerksamkeit der Leser soll mithilfe dieser Strategie von der Kritik weg und auf den Kritiker gerichtet werden. Diese Diffamierungsstrategie ist nach der Tintenfisch-Strategie ein weiteres Ablenkungsmanöver.
  4. Besonders witzig dabei ist, dass sie selbst als Nichtchristen sich anmassen eine andere Religion z.B. das Christentum zu kritisieren, es dann aber einen Nichtmuslim absprechen den Islam zu kritisieren. Daran erkennt man wieder diese Überheblichkeit bzw. dieses Überlegenheitsgefühl, welches viele Gläubige haben. So quasi: „Ich als Gläubiger, kenne die Wahrheit, was willst du Ungläubiger mir schon erzählen? Ich kann, was du nicht darfst.“
  5. Zuguterletzt, wenn auch das nicht hilft, werden sie beleidigend  und bezeichnen einem als Rassisten usw.

Im verborgenen ausserhalb des Dialogs wird dann vermutlich intrigiert. Dies tut man indem man üble Gerüchte über den Dialogpartner verbreitet. Ich veröffentliche z.B. keine Spam-Kommentare bzw. Kommentare, die nicht den Regeln entsprechen, die im Dialogfeld explizit genannt werden. Es werden nun Gerüchte verbreitet, dass ich unliebsame Kommentare nicht veröffentlichen würde. Ziel dieser Gerüchte ist, meiner Reputation als Blogger zu schaden. Auf diese Weise will man meine Aussagen entschärfen. Dass heisst die Diffamierungsstrategie wird auch ausserhalb des Dialogs fortgeführt. Solche Diffamierungen sieht man oft auch in Form von Stil-Debatten. Stil-Debatten und Diffamierungsstrategien werden dort eingesetzt, wo keine stichhaltigen Argumente vorhanden sind.

Religionsfreiheit im Islam

Von Alexander Müller veröffentlicht am 24. April 2011 | 3.864 mal gesehen

Muslime und Linke auf der ganzen Welt sind über das Bauverbot für Minarette erbost. Radikale Muslime sehen darin einen Angriff auf Allah. Andere Muslime und Linke halten es für eine Einschränkung der Religionsfreiheit. Doch wie weit geht eigentlich die Religionsfreiheit im Islam?

Nach Mekka dürfen nur Muslime.
Ist ein Zutrittsverbot nach Mekka für Nichtmuslime etwa keine Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit?

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Terry Jones in den USA verhaftet

Von Alexander Müller veröffentlicht am 23. April 2011 | 2.522 mal gesehen

Der islamkritische US-Pastor Terry Jones ist in den USA verhaftet worden. Ein US-Gericht warf dem Pastor wegen einer geplanten Demonstration vor dem Islam-Zentrum von Amerika in Dearborn „Störung des öffentlichen Friedens“ vor.  Unglaublich wie in den USA mit zwei verschiedenen Ellen gemessen wird. Wenn ein christlicher Fanatiker demonstrieren will, wird er verhaftet. Dabei werden seine Rechte auf freie Meinungsäusserung und Religionsfreiheit massiv beschnitten. Muslime können hingegen demonstrieren und dabei Hassparolen verkünden so viel sie wollen. Westliche Politiker und Behörden lassen sie dabei aus falsch verstandener Toleranz gewähren.

Ist in der Schweiz erlaubt: Islamisten-Demo vor dem Bundeshaus

Wird in England toleriert. Islamisten rufen an Demo in London zum Mord auf. Terry Jones in den USA verhaftet weiterlesen

Die Todsünde der Gläubigen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. April 2011 | 2.304 mal gesehen

Es gibt Gläubige, die glauben, dass sie ohnmächtige kleine Geschöpfe wären, die ohne Hilfe ihres Götzen auf dieser Welt nicht zurechtkommen. Sie schauen sich die Probleme anderer Menschen auf dieser Welt an und nehmen das als Grund um an eine Religion zu glauben, deren Seelenfänger ihnen das Paradies versprechen. Dabei begreifen sie weder die Probleme anderer Leute auf dieser Welt noch die Ursachen dieser Probleme. Trotzdem meinen sie zu wissen was die Ursachen der alltäglichen Probleme ist. Natürlich die Sünde, was sonst? Doch was ist eigentlich eine Sünde? Ein Verstoss gegen ein Gebot, welches von Seelenfängern aufgestellt worden ist?

Ist es eine Sünde wenn ein Mann einer ihm unbekannten Muslima die Hand gibt? Ist es eine Sünde, wenn man ausserehelichen Sex hat? Wer bestimmt das eigentlich? Der Pfarrer? Die Autoren von Schriften, die über tausend Jahre alt sind? Es ist wahrscheinlich, dass der Bildungsstand dieser Autoren tiefer war als jener heutiger Gebildeter. Folglich muss man sich fragen was heutige Menschen dazu treibt, archaische Schriften von Ziegenhirten und Nomaden ernst zu nehmen.

Zur Allmacht, niemand hat Allmacht, da Allmacht die Macht aller ist. Die Menschen beherrschen die Natur nicht. Allerdings können die Menschen der Natur trotzen. Sie tun dies seit Jahrtausenden mit Erfolg. Hin- und wieder geschieht ein Unglück. Zum Beispiel stürzt bei einem Erdbeben ein Bauwerk ein oder aber es gibt ein technisches Problem bei einem in die Jahre gekommenen alten AKW, welches nach einem Erdbeben von einem Tsunami getroffen wurde. Die Gläubigen sehen darin wahrscheinlich wieder ein Zeichen Gottes um dem Menschen seinen Hochmut vor Augen zu führen. Ich sehe das anders. Es ist ein Lernprozess. Es werden einem Dinge bewusst, an die man vorher nicht gedacht hat. Dies ermöglicht es einem seine Verteidigungsstrategie fürs nächste Mal entscheidend zu verbessern. Man nennt dies Fortschritt.

Diskussionen über Hochmut, Allmacht, Böses usw. bringen die Menschheit nicht weiter. Einzig das Lernen aus Fehlern, Nachlässigkeiten oder Dingen, an die man vorher nicht gedacht hat, bringen einem weiter. Religionen braucht es nicht.