Trotz Kniefall Auflösung der Schweiz gefordert

Von Alexander Müller veröffentlicht am 3. September 2009 | 3.919 mal gesehen

Ist es nicht peinlich, dass der Wüstensohn Gaddafi trotz dem unterwürfigem Kniefall unseres Bundespräsidenten immer noch die Auflösung unseres schönen Landes fordert? Vernichtender könnte die erneute Niederlage von Bundespräsident Merz nicht sein.

Schon als die OECD das OECD-Gründungsmitglied Schweiz trotz Einstimmigkeitsprinzip ohne dessen Wissen auf die graue Liste setzte, konnte sich Merz nicht durchsetzen. Die Schweiz trat weder aus der OECD aus, noch wurden Zahlungen eingestellt. Stattdessen wollte Aussenministerin Calmy-Rey dem OECD-Generalsekretär für dessen Engagement gegen die Schweiz sogar noch danken und Bundespräsident Merz bemüht sich seither die Auflagen der OECD bedingungslos zu erfüllen. Verkauft wird uns das ganze als Erfolgsstory und als Beweis für das erfolgreiche Verhandlungsgeschickt des tapferen kleinen Männchens aus dem Appenzellerland.

Auch die Verhandlungen mit den USA und Steinbrück endeten mit einem „Erfolg“. Die Schweiz gab dabei kampflos und ohne Bedingungen zu stellen das Bankgeheimnis auf. Jaja, unser Mann aus dem Appenzellerland ist eben ein echter Tausendsassa und als solcher bestens für das Amt des Bundespräsidenten geeignet. Man sollte ihm einfach noch sagen, dass er sich bei Verhandlungen mit ausländischen Mächten zugunsten der Schweiz einsetzen sollte.

Doch was er auch immer tut, er hat zahlreiche Supporter, die nun dafür sorgen, dass er seine Amtszeit zu Ende führen kann und trotz seinem Versprechen, für das Libyen-Debakel die Verantwortung zu übernehmen, nicht zurücktreten muss.

Da guckt einer dumm aus der Röhre:
Unser Bundespräsident

Trotz Kniefall Auflösung der Schweiz gefordert
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3 Gedanken zu „Trotz Kniefall Auflösung der Schweiz gefordert“

  1. Mit einem irrationalen Menschen wie Gaddafi kann man ohnehin nicht verhandeln, ohne selber Druckmittel (bspw. Enteignung lybischer Ölgesellschaften, Einreiseverbot für Lybier in die Schweiz etc.) aufzusetzen – und schon gar nicht einfach etwas unterschreiben, was keine vertraglichen Sicherheiten bietet.
    Gaddafi möchte einfach Leute zu seinem persönlichen Vergnügen demütigen, das war von Anfang an sein Ziel – und der Bundespräsident ist ihm voll auf den Leim gegangen.

  2. Es ist genug!

    wir schweizer sollten dem A-r-s-c-h Gadafi den Krieg erklären!

    Die bundesräte zirern vor angst, aber wir sollten aufstehen und im sagen dass es genug ist!

    schöne grüsse aedi!

  3. bundespräsident merz ist in dieser situation überfordert gewesen.

    profi-politiker darf sowas mit anderen staaten nicht passieren…..

    diplomatie will überlegt sein, und keine schnellschüsse aus der hüfte….

    viele sachen erledigen sich durch zeitablauf
    von selbst…..

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