Religionsfreiheit im Islam

Von Alexander Müller veröffentlicht am 24. April 2011 | 3.899 mal gesehen

Muslime und Linke auf der ganzen Welt sind über das Bauverbot für Minarette erbost. Radikale Muslime sehen darin einen Angriff auf Allah. Andere Muslime und Linke halten es für eine Einschränkung der Religionsfreiheit. Doch wie weit geht eigentlich die Religionsfreiheit im Islam?

Nach Mekka dürfen nur Muslime.
Ist ein Zutrittsverbot nach Mekka für Nichtmuslime etwa keine Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit?

Ein weiteres Beispiel von Diskriminierung  im Islam aufgrund der Religionszugehörigkeit betrifft die Ehe mit Nichtmuslimen.

Muslime dürfen nichtmuslimischen Frauen heiraten. Allerdings wird nur die Ehe mit Christinnen und Jüdinnen anerkannt. Ausserdem gilt das nur in islamischen Ländern, denn in europäischen Ländern besteht die Gefahr, dass die Kinder nach einer allfälligen Scheidung der „ungläubigen“ Frau zugesprochen werden. Diese zieht die gemeinsamen Kinder dann als Nichtmuslime auf. Sowas darf natürlich nicht sein und deswegen sagt der Prediger, dass es unter solchen Umständen nicht erlaubt ist eine nichtmuslimische Frau zu heiraten. Deshalb bestehen viele Muslime im Westen darauf, dass die Frau zum Islam konvertiert. Ich betrachte das für einen religiösen Rassismus. Eine Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Aber natürlich wird das im Westen aus Toleranz gegenüber den Muslimen toleriert. Was sonst? Jedenfalls ist es beim Dialog zwischen Gutmenschen und Muslimen zurzeit kein Thema.

PS: Auffällig war noch, dass der Prediger nicht darüber sprach ob eine Muslima einen Christen oder einen Juden heiraten darf. Möglicherweise ist das von der Erlaubnis ihres Vaters oder ihres älteren Bruders abhängig.

Religionsfreiheit im Islam
Artikel bewerten

6 Gedanken zu „Religionsfreiheit im Islam“

  1. Denke der Zutrittsverbot in Mekka für Kafur ist noch erträglich, welcher vernünftige Mensch würde auch dort hin wollen. Ärgerlich ist es Jedoch wenn immigrierte Zeitgenossen wie in England die Sharia fordern und diese leben können.

    Warum bleiben diese Spinner nicht einfach in ihrer Wüste, das wäre für alle besser.

  2. Bist du Muslim? Meinst du mit Kafur etwa Kafir was im arabischen für Ungläubiger steht? Zur Info, es ist eine arrogante Schweinerei wenn ein Muslim Andersgläubige als Ungläubige bezeichnet!!! Es geht übrigens nicht darum was erträglich ist und was nicht. Vieles ist erträglich. Es gibt Frauen, die es ertragen, wenn ein Mann neben ihnen noch weitere Ehefrauen hält.

    Es geht hier um gleiche Rechte für alle! Darum geht es. Es geht nicht, dass Muslime für sich Rechte in Anspruch nehmen, die sie Nichtmuslimen nicht gewähren.

  3. Klar ist es einen Blödsinn, die Relativierer werden aber wohl darauf hinweisen das in einem Kaff im Thurgau im 19ten Jahrhundert Juden auch seperate Eingänge hatten.
    Diese Seichreligionen sind doch mehr oder weniger der Inbegriff von Rassismus und Ausgrenzung.

  4. Auch wenn man Schlechtes mit Schlechtem relativiert, kommt nichts Gutes dabei heraus. 😉

  5. Ich relativiere nichts, habe lediglich eine Feststellung gemacht das auf solche Themen leider nie angegangen wird. Ähnlich ist es auch in anderen Glaubensrichtungen, z.b. warum es für Juden problematisch sein kann Nichtjuden zu Heiraten. Aber die Inhalte der jüdischen Gemeinschaft darf man ja auch nicht in Frage stellen.

  6. Doch das darf man und das tue ich auch. Ich halte wenig von Religionen und religiösen Menschen. Das einzig Gute ist eine gewisse Moral und Ehtik. Doch Gläubige Menschen können selbst das Gute zum Schlechten pervertieren. Glauben ohne Erkenntnis ist Schwachsinn.

Kommentare sind geschlossen.