Verdammte Zwängerei

Obwohl die Volksinitiative «Schutz vor Waffengewalt» mit 56.3 Prozent der Wählerstimmen deutlich abgelehnt wurde, setzen die Linken weiterhin alles daran, das Waffengesetz zu verschärfen. SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat an der heutigen Pressekonferenz zum Abstimmungsresultat bereits weitere Verschärfungen des Waffengesetzes angekündigt. Das ist  unerhört! Die Mehrheit der Stimmbürger hat eben erst klar zu verstehen gegeben, dass es … Weiterlesen

Mythos vom Schutz vor Waffengewalt

Die Diskussion um die Armeewaffe im Zusammenhang mit der Waffenschutz-Initiative zeigt wie verlogen die Kampagne der Befürworter aus dem GSoA-Lager ist. Armeewaffen sind nicht das Problem bei den Tötungsdelikten! Die meisten Tötungsdelikte werden von Ausländern begangen.  Armeewaffen werden in der Schweiz selten für Tötungsdelikte eingesetzt. Die meisten Tötungsdelikte werden von Ausländern verübt, diese haben keine … Weiterlesen

Trügerischer Schutz vor Waffengewalt

Habt ihr euch schon die Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 angeschaut? Es gab 236 Tötungsdelikte. Davon wurden 51 vollendet, bei den restlichen 185 blieb es beim Versuch. Besonders brisant, die meisten Tötungsdelikte wurden mit Schneid- und Stichwaffen verübt und die meisten Täter waren Ausländer.

Die Schweiz gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 liegt der Anteil schwerer Gewaltstraftaten bei 3%. Zu den schweren Gewaltstraftaten werden Tötungsdelikte, schwere Körperverletzung, Geiselnahme, Vergewaltigung und Raub gezählt.

2009 wurden 236 Tötungsdelikte verübt. 51 Tötungsdelikte wurden vollendet bei den restlichen 185 blieb es bei der versuchten Tötung. Von den 236 Tötungsdelikten wurden 55 (23%) mit einer Schusswaffe, 107 (45%) mit einer Schneid- oder Stichwaffe, 3 (1%) mit einer Schlag- oder Hiebwaffe, 38 (16%) mit körperlicher Gewalt und 24 (10%)  mit einem anderen Tatmittel verübt, bei 9 (4%) liegt keine Angabe vor.  Die Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten liegt bei 88.1%.

Bei der schweren Körperverletzung wurden 11 (2%) Schusswaffen, 87 (17%) Schneid- oder Stichwaffen, 33 (6%) Schlag- oder Hiebwaffen und 74 (14%) andere Tatmittel eingesetzt. Bei 19 (4%) Vorfällen liegen keine Angaben vor.

Sowohl bei den Tötungsdelikten als auch bei den schweren Körperverletzungen wurden Schneid- oder Stichwaffen am meisten eingesetzt. Das ist aufgrund der leichten Verfügbarkeit solcher Waffen nicht sonderlich erstaunlich. Praktisch jeder Haushalt verfügt in seiner Küche über ein grosses Arsenal an Schneid- und Stichwaffen. 

Von den 242 Personen, die eines Tötungsdelikts beschuldigt wurden waren 143 (59.1%) Personen Ausländer.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 zeigt, dass wir in der Schweiz kein Problem mit schweren Gewaltstraftaten haben. Mit 3% schwerer Gewaltstraftaten gehört unser Land im internationalen Vergleich zu den sichersten auf diesem Planeten. Sogar die bereits geringe Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist höher als jene der verübten Tötungsdelikte und sogar um ein Mehrfaches höher als die tatsächlich vollendeten Tötungsdelikte.

Trotzdem wollen uns die Initianten der Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“ weismachen, dass es ein härteres Waffengesetz braucht. Bei den 27 Initianten handelt es sich um Linke aus den Reihen der SP, der Grünen, der GSoA und von linken Frauenorganisationen: Evi Allemann (SP), Patrick Angele (JUSO), Boris Banga (SP), Felix Birchler (Unia), Pascale Bruderer (SP), Cécile Bühlmann (Grüne), Verena Bürgi-Burri (CVP), Marina Carobbio Cuscetti (SP), Gabriela Chu (DAO), Chantal Galladé (SP), Jenny Heeb, Florian Irminger, Josef Lang (GSoA, Grüne), Jean-Pierre Monti, Reto Moosmann, Eric Peytremann, Nina Regli, Stéphane Rossini, Rahel Ruch, Géraldine Savary, Pascale Schütz, Heiner Studer, Aline Trede, Tanja Vollenweider, Jörg Weisshaupt, Rosmarie Zapfl (CVP)

Was will die Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ ?

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Nein zur Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“

waffengewaltGSoA, SP, Grüne und andere Akteure aus dem linken Lager wollen mit der Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“ ein strengeres Waffengesetz erzwingen. Bereits der Name der Initiative ist allerdings irreführend. Denn es geht bei der Initiative ausschliesslich um Feuerwaffen. Die Initiative sieht vor, dass

  • die persönliche Armeewaffe von Soldaten zwingend im Zeughaus gelagert werden muss
  • Angehörige der Armee nach Entlassung aus dem Armeedienst ihre persönliche Waffe nicht behalten dürfen
  • Waffenbesitz nur noch gegen Bedarfs- und Fähigkeitsnachweis möglich ist
  • Waffen eingesammelt und registriert werden
  • Der Privatbesitz von Seriefeuerwaffen und Vorderschaftrepetierflinten (Pump Action) verboten wird
  • Sich der Bund auf internationaler Ebene gegen die Verfügbarkeit von Kleinwaffen und leichten Waffen einsetzt

Hinter der Initiative steckten Pazifisten, Armeegegner, Waffenhasser und Leute, die dem naiven Glauben anhängen, dass man mit einer Verschärfung des Waffengesetzes Verbrechen, Familiendramen und Suizide verhindern kann.

Die Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ ist unnötig

Das bestehende Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition sieht bereits ein Verbot für die Übertragung und den Erwerb von Seriefeuerwaffen und halbautomatischen Feuerwaffen vor. Wer eine Waffe erwerben will, der benötigt zudem bereits heute einen Waffenerwerbsschein.

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