Linksextreme Gewalt

Linksextremismus am 1. MaiIm Zusammenhang mit der Einzeltat in Norwegen werden Stimmen laut, die vor rechter Gewalt und Islamfeindlichkeit warnen.

Ich denke nicht, dass wir in der Schweiz eine Zunahme rechtsextremer Gewalt befürchten müssen. Initiativen wie die Minarett-Initiative und die Ausschaffungsinitiative wirken eher wie ein Ventil. Denn sie entsprechen den Anliegen und Bedürfnissen rechts stehender Menschen. Hingegen haben wir in der Schweiz ein Problem mit linksextremer Gewalt. Diese nimmt zu und wird immer brutaler.

Zumindest habe ich diesen Eindruck wenn ich an den Briefbombenanschlag auf Swissnuclear und den geplanten Bombenanschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon denke. Auch gibt es vermehrt Übergriffe linker Extremisten auf Politiker, Wirtschaftskapitäne und Banken. So wurde im Januar der SVP-Nationalrat Hans Fehr von Linken verprügelt und es kommt immer wieder zu Sachbeschädigungen und Schmierereien an Wohnorten von SVP-Politikern, der Werbeagentur GOAL und Banken (UBS Paradeplatz usw.). Selbst vor dem Familiengrab und dem Chalet von Daniel Vasella machen diese Verbrecher nicht mehr halt. Ausschreitungen linker Extremisten am 1. Mai und während des WEF sind ja schon fast zur Tradition geworden. Leider artet es aus,  selbst SP-Bundesräte können am 1. Mai noch ungestört eine Rede halten. Inzwischen versuchen Linksextreme sogar SVP-Delegiertenversammlungen zu verhindern. Man muss sich das einmal vorstellen. In einem demokratischen Land gelingt es Linksextremen Versammlungen einer Bundesratspartei zu verhindern oder zu stören. Wo leben wir eigentlich?

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Geloben JUSO Besserung?

Seraina Fürer vom Vorstand der JUSO hat auf der Webseite der JUSO folgendes geschrieben: Der Einsatz von Gewalt als politisches Mittel, sollte längst der Vergangenheit angehören und nicht Teil unserer Gegenwart sein. Ich hoffe, dass die JUSO den Worten von Seraina Fürer Taten folgen lassen. Denn linksextreme Gewalt ist der Schweiz ein ernstzunehmendes Problem. Sie wird … Weiterlesen

Gewalt statt Dialog

Heute wurde in der Sendung  Arena in Anlehung an die Attacke auf Nationalrat Hans Fehr über Gewalt diskutiert. Dabei wurde behauptet, dass es eine Verrohung der Gesellschaft und eine zunehmende Gewaltbereitschaft gäbe. Ein Experte meinte, dass Drohbriefe gegen Politiker in der Häufigkeit und Intensität zugenommen hätten. Ich stelle solche Aussagen in Frage. Mir kommt das so vor wie wenn jemand sagen würde, dass früher alles besser gewesen sei, was nachweislich nicht stimmt. Politisch motivierte Gewalt hat es auch früher schon gegeben, die Leute haben es nur vergessen oder wissen es nicht.

Besonders gestört hat mich, dass man von Gewalt von „links“ und „rechts“ sprach. Das vernebelt nämlich die Tatsache, dass wir vor allem ein Problem mit gewalttätigen Linksextremen haben. Namentlich am WEF, am 1. Mai, an Kundebungen nach Volksabstimmungen und neu auch an der Albisgüetli-Veranstaltung der SVP. Vorfälle von rechter Gewalt vom Ausmass wie an den eben erwähnten Anlässen sind mir nicht bekannt. Jedenfalls, habe ich nichts darüber in den Medien gelesen. In der Sendung Arena brachte  man zwar den Aufmarsch von Rechtsextremen am Rütli mit Gewalt in Verbindung, doch das ist einfach lächerlich. Die Rechtsextremem marschierten damals mit Fahnen auf dem Rütli auf und buhten laut eine umstrittene Rede des damaligen Bundesrats Schmid aus. Die Massenmedien haben das dann wochenlang auf die Agenda gesetzt und ein Drama daraus gemacht. Die Polizei hat dann in der Folge bei späteren 1. August Feiern auf dem Rütli hart durchgegriffen und die Zugangsmöglichkeiten zum Rütli stark eingeschränkt. Dabei wurde dort überhaupt keine Gewalt angewendet und die anwesenden Rechtsextremen waren zudem auch nicht vermummt. Für mich wird hier klar ersichtlich mit zweierlei Mass gemessen. Bei Rechten greift man hart durch, Linke lässt man gewähren.

Ebenfalls nicht gefallen hat mir, dass man die angebliche Verrohung der Gesellschaft in einem Zusammenhang mit einem bestimmten politischen Kommunikationsstil stellt. Das halte ich für völlig absurd. Das wird doch nur behauptet um der SVP eins auszuwischen und um politisches Kapital für die kommenden Wahlen herauszuschlagen. Es gäbe noch andere Gründe, die zu einer Zunahme des Unmuts in der Bevölkerung führen könnten. Ich denke da zum Beispiel an die unsichere Wirtschaftslage und die damit verbundenen Ängste, die unerhörte Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher, Leute, die besonnt sind und Rückenschmerzen hatten (Darbellay), zunehmendes Misstrauen gegenüber Bundesräten, die nicht mehr ehrlich sind und es offensichtlich wagen eine GPK zu belügen (Geschichte mit den Uiguren und dem UBS-Staatsvertrag) und vor der EU und den USA kuschen, der zunehmende Druck von Seiten der EU, das Verhalten gewisser Banker, die Finanzkrise usw. Das wären alles auch Gründe, die zu einer Zunahme des Unmuts in der Bevölkerung führen können.

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Gewalt in den Städten

Hip HopHabe gerade die Sendung Arena auf SF1 geschaut. Der Moderator zitierte einen Zuschauer, welcher der Meinung ist, dass die Zunahme der Gewalt einen Zusammenhang mit der Polarisierung in der Schweizer Politik hat. Das ist ein absoluter Stumpfsinn! Wenn dem so wäre, müsste man mit der Polarisierung in der Schweizer Politik auch die Zunahme der Gewalt im angrenzenden Ausland z.B. Deutschland und Frankreich erklären können. Das kann man aber nicht! Zudem haben die gewaltbereiten Jugendlichen von Politik kaum eine Ahnung. Ein Zusammenhang zwischen dem Messerstechermord vor einem Zürcherclub vor einer Woche oder mit den Schlägern von München kann mit der Polarisierung der Politik in der Schweiz jedenfalls nicht hergestellt werden.

Die Gründe für eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft sehe ich vorallem bei Folgen der antiautoritären Erziehung der Alt-1968er, welche in der Schweiz jahrelang praktiziert wurde und in der Migration.

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