Linksextreme Gewalt

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Juli 2011 | 3.601 mal gesehen

Linksextremismus am 1. MaiIm Zusammenhang mit der Einzeltat in Norwegen werden Stimmen laut, die vor rechter Gewalt und Islamfeindlichkeit warnen.

Ich denke nicht, dass wir in der Schweiz eine Zunahme rechtsextremer Gewalt befürchten müssen. Initiativen wie die Minarett-Initiative und die Ausschaffungsinitiative wirken eher wie ein Ventil. Denn sie entsprechen den Anliegen und Bedürfnissen rechts stehender Menschen. Hingegen haben wir in der Schweiz ein Problem mit linksextremer Gewalt. Diese nimmt zu und wird immer brutaler.

Zumindest habe ich diesen Eindruck wenn ich an den Briefbombenanschlag auf Swissnuclear und den geplanten Bombenanschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon denke. Auch gibt es vermehrt Übergriffe linker Extremisten auf Politiker, Wirtschaftskapitäne und Banken. So wurde im Januar der SVP-Nationalrat Hans Fehr von Linken verprügelt und es kommt immer wieder zu Sachbeschädigungen und Schmierereien an Wohnorten von SVP-Politikern, der Werbeagentur GOAL und Banken (UBS Paradeplatz usw.). Selbst vor dem Familiengrab und dem Chalet von Daniel Vasella machen diese Verbrecher nicht mehr halt. Ausschreitungen linker Extremisten am 1. Mai und während des WEF sind ja schon fast zur Tradition geworden. Leider artet es aus,  selbst SP-Bundesräte können am 1. Mai noch ungestört eine Rede halten. Inzwischen versuchen Linksextreme sogar SVP-Delegiertenversammlungen zu verhindern. Man muss sich das einmal vorstellen. In einem demokratischen Land gelingt es Linksextremen Versammlungen einer Bundesratspartei zu verhindern oder zu stören. Wo leben wir eigentlich?

Linksextremismus in der Schweiz, darüber sollten wir einmal sprechen!

Linksextreme Gewalt
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3 Gedanken zu „Linksextreme Gewalt“

  1. Die Schweizer Justiz war ebenfalls erst vor wenigen Monaten Ziel eines linksextremistischen Anschlags. Siehe die sda-Meldung auf (Brandstiftung vor dem Bundesstrafgericht). Ob dieses Ereignis und auch die angespritzten Slogans bis in die Welt unserer Richter und Politiker vorgedrungen ist, ist noch ungewiss. Eventuell kam diese Meldung bei den beiden genannten Gruppen nie im Langzeitgedächtnis an, weshalb sie immer noch so tun, als entstammen derartige Bedrohungen aus einer fiktionalen Welt und betreffe sie und die Schweiz nicht.

  2. Es ist weit hergeholt, wenn man die SVP und Islamkritiker für den Terroranschlag in Norwegen verantwortlich machen will, wie dies einige linke Politiker tun. Es gibt keinen kausalen Zusammenhang. Die Politik in der Schweiz hat keinen Einfluss auf das, was in Norwegen geschieht. Die an Rechte und Islamkritiker gerichtete Forderung sich vom Anschlag in Norwegen zu distanzieren ist absurd. Damit würde man ja einen Bezug zum Täter dieser fürchterlichen Tat eingestehen. Etwas was aber zweifellos nicht zutrifft. Genauso gut könnte man von den Linken eine solch absurde Distanzierung verlangen.

    Gerade Initiativen wie die Minarett-Initiative und die Ausschaffungsinitiative tragen dazu bei, dass die Gefahr rechtsextremer Ausfälligkeiten zurück gehen. Dies weil mit der Annahme dieser Initiativen dem Willen und den Bedürfnissen rechter und islamkritischer Menschen entsprochen wird. Logik dahinter: Wenn meinem Willen entsprochen wird, habe ich keinen Grund auszuflippen.

    Wir haben in der Schweiz vor allem ein Problem mit linksextremer Gewalt. Diese nimmt zu und wird immer brutaler. Siehe Briefbomben-Anschlag auf Swissnuclear und versuchter Bombenanschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon. Linksextreme attackieren inzwischen sogar Politiker. Im Februar 2011 verprügelten sie den SVP-Politiker Hans Fehr. Gegen weitere SVP-Politiker gab es Anschläge an deren Wohnorten. Auch mehrere SVP-Parteizentralen wurden bereits von Linksextremen zerstört. Inzwischen gelingt es Linksextremen sogar schon Delegiertenversammlungen der SVP an ursprünglich geplanten Orten zu verhindern. Aber auch linke Politiker werden zunehmend Opfer von Linksextremen. Am 1. Mai 2006 musste der damalige SP-Bundesrat Moritz Leuenberger eine 1. Mai Rede abbrechen weil Linksextreme Steine aufs Rednerpult warfen. Ein ähnliches Schicksal erlitt Jahre später auch die SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Linksextreme Gewalt ist an 1. Mai-Krawallfesten ja bereits eine Tradition.

  3. Die Linke hat seinerzeit die Fichenaffäre hochgespielt, weil damals darin mehrheitlich linke Extemisten vermerkt waren.

    Nun wollen sie wieder Fichen erstellen, aber nur über die Rechtsautonomen.

    Wenn zwei dasselbe tun ist es nicht dasselbe!

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