Herodes der Grosse

Von Alexander Müller veröffentlicht am 18. Dezember 2010 | 4.961 mal gesehen

Laut Bibel war Herodes der Grosse ein böser Mensch. Der Überlieferung nach soll er versucht haben Jesus Christus zu ermorden. Zu diesem Zweck soll er seine Soldaten ausgeschickt haben um in Bethlehem und dessen Umgebung sämtliche Knaben im  Alter von bis zu zwei Jahren zu töten.

Die Sache hat jedoch einen Haken. Herodes starb wahrscheinlich vor der Geburt von Jesus Christus. Ausserdem fand die Volkszählung, die der Grund des Aufenthalts von Josef und Maria in Bethlehem war, nach dem Tod von Herodes statt. Die Hauptquelle über das Leben des Herodes ist Flavius Josephus, er erwähnt nichts vom Kindsmord.

Anmerkung: Die Enthauptung von Johannes dem Täufer ging aufs Konto von Herodes Antipas, dem Sohn und Nachfolger Herodes des Grossen. Der Frömmler und Moralapostel Johannes der Täufer warf Antipas und dessen Frau Herodias Ehebruch vor. Das kostete ihn den Kopf.

Quellen:
Matthäus Evangelium, Kapitel 2, Vers 16 – Kindermord in Bethlehem
Markus Evangelium, Kapitel 6, Vers 14 – Enthauptung Johannes des Täufers

Fakt ist, dass Herodes der Grosse mit Hilfe der Römer und ihrer Legionen gewaltsam an die Macht kam. Er war bei den Juden unbeliebt, weil er als römischer Vasallenkönig die Herrschaft der Hasmonäer beendete. Die Hasmonäer waren ein altjüdisches Herrschergeschlecht. Der Hasmonäer Antigonos regierte mit Hilfe der Parther, Roms Rivalen, in Jerusalem. Nach dem Einmarsch römischer Truppen in Jerusalem wurde Antigonos hingerichtet und Herodes wurde als König eingesetzt. Für die Juden war Herodes kein echter Jude und sie erkannten seinen Herrschaftsanspruch nicht an.

Herodes stammte aus einer wohlhabenden indumäischen Familie. Die Indumäer wurden von den Hasmonäern zum Judentum gezwungen. Nun hatte er, der Indumäer es gewagt, die legitimen Herrscher Jerusalems mithilfe der Römer zu beseitigen um sich deren Position anzueignen. Das konnten die Juden nicht akzeptieren. Herodes der Grosse weiterlesen

Islamistischer Terror

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Dezember 2010 | 2.719 mal gesehen

Der islamistische Terror geht weiter. Am 3. Adventssamstag hat sich Taimur Abdel Wahab beim Weihnachtsmarkt in Stockholm in die Luft gesprengt. Einen Tag später wäre er 29 Jahre alt geworden. Er hinterlässt eine Ehefrau und drei Kinder. Glücklicherweise explodierten nicht alle Rohrbomben, die er an sich trug, sonst hätte es ein vorweihnachtliches Blutbad gegeben.

TaimurvAbdel Wahab

Taimur Abdel Wahab kam als Flüchtling aus dem Irak nach Europa und lebte in England. Dort studierte er an der Universität Bedfordshire in Luton. Offenbar war er äusserlich integriert und lebte ein scheinbar unauffälliges Leben. Die Sicherheitsbehörden wurden jedenfalls erst nach dem Anschlag auf ihn aufmerksam. Damit hat er mit den Attentätern von 9/11 etwas gemeinsam. Auch sie lebten in Europa und studierten an einer Universität. Offenbar gehörte auch er dem Kreis junger fundamentalistischer Muslime an, welche die islamische Weltherrschaft anstreben. Luton ist eine islamistische Hochburg. 

Nach dem Angriffskrieg der Amerikaner, welcher mit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein endete, wurde der Irak von einer Welle des Terrors erschüttert. Dabei mischten auch Islamisten von Al-Kaida  mit. Ich vermute,  dass Taimur Abdel Wahab von diesen Ereignissen traumatisiert war und in Europa eine Art Kulturschock erlitten hat.  Dies machte ihn wahrscheinlich empfänglich für die Hasstiraden von in Europa geduldeten Hasspredigern. So geriet er möglicherweise in die Hände der Islamisten. Die machen bekanntlich den Westen für das Elend islamischer Länder verantwortlich. So auch für das Elend im Irak. Möglicherweise konnten sie ihn so für ihren Kampf gewinnen und zur menschlichen Bombe machen. Um das Problem zu lösen müsste man also endlich über die Grenzen von Religionsfreiheit sprechen und islamistische Hassprediger und gefährliche Gruppen konsequent aus dem Verkehr ziehen.

Es ist höchste Zeit, dass Wissenschaft und Politik dieses Tabuthema endlich ernst nehmen und reagieren. Solange man diese Extremisten im Namen der Toleranz einfach machen lässt und das Thema islamischer Terrorismus unter dem Kapitel „Islamophobie“ abhakt, wird es in Europa weitere Terroranschläge geben. Das ist keine Frage. Trotz Dialog gibt es immer noch genügend Reibungsflächen zwischen einer liberalen Gesellschaft und einer strenggläubig theokratischen Gesellschaft. Um die Gefahr zu bannen müsste sich die liberale Gesellschaft der Theokratischen unterwerfen und sämtliche Freiheits- und Menschenrechte zugunsten eines strengen Glaubens aufgeben. Der Terror wäre dann nicht mehr so explosiv, er würde dann in Form von Freiheitseinschränkungen und einem mittelalterlichen Strafsystem fortfahren (siehe folgendes Bild).

Shariah for the Netherlands

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Sternstunde Philosophie mit Tariq Ramadan

Von Alexander Müller veröffentlicht am 21. November 2010 | 9.017 mal gesehen

Tariq RamadanIch habe heute leider die Sendung Sternstunde Philosophie mit Tariq Ramadan verpasst. Ein Statement von Ramadan konnte ich aber noch hören. Ramadan sagte, dass auch in Ländern wie der Schweiz Leute wie Sklaven gehalten und ausgebeutet würden. Dann verwies er auf Frauen aus Osteuropa, die in der Schweiz als Prostituierte arbeiten.

Dieser Mann ist brandgefährlich. Ich befürchte, dass die Schöngeist-Akademiker nicht kapieren um was es dem Mann wirklich geht. Sie rühmen den Dialog mit dem Islam, hören aber offensichtlich nicht richtig hin, wenn die Muslime etwas sagen. Wenn ein Vertreter einer Religion über Prostitution spricht, dann hat dies meist einen moralisch-wertenden Aspekt. Wenn ich dann daran denke welche Sexualmoral in fundamentalistisch-religiösen Kreisen vorherrscht, stehen mir angesichts der Absichten religiöser Menschen die Haare zu Berge. Wir brauchen keine Gesellschaft, die von einer rigiden Sexualmoral geknechtet wird. Seht euch den Iran an! Wollt ihr das? Das Land wurde im Jahr 1979 in die gesellschaftliche Steinzeit zurück katapultiert.  Frauen sind seither Bürger zweiter Klasse und Homosexuelle werden öffentlich aufgeknüpft.

Der Islam hat ein Problem mit freier Sexualität und Menschenrechten. Männer dürfen mit mehreren Frauen schlafen, für Frauen gehört sich das nicht und Homosexualität ist verboten. Wo ist da die Gleichberechtigung? Wo sind die Menschenrechte? Aber sowas muss man ja mit jemanden, der glaubt nach Gottes Wort zu leben nicht diskutieren. Denn er weiss es ja besser. 😉

Hier mein Statement zur Prostitution, ich zähle mich zu den liberalen Denkern des 21. Jahrhunderts:

Prostitution ist nichts Schändliches und Amoralisches! Schändlich ist die Verachtung, welche religiöse Kreise und gewisse Kreise der Gesellschaft Prostituierten zukommen lassen. Schändlich ist die weltweite Diskriminierung von Prostituierten. Schändlich ist die verlogene Doppelmoral der religiösen Kreise. In der Schweiz hatten die meisten Männer bereits Erfahrungen mit einer Prostituierten. Sicherlich waren darunter auch schon religiöse Menschen wie z.B. Muslime. Öffentlich lästern diese Leute über die Sexindustrie und im Geheimen nutzen sie die Dienstleistungen der Erotik-Industrie – und wenn sie nur einen Pornofilm schauen um sich aufzugeilen.

Das älteste Gewerbe der Welt hat eine Berechtigung. Es hat der Menschheit mehr Gutes gebracht als alle Religionen zusammen. Bekämpft werden muss die Zwangsprostitution und der Menschenhandel. Gerade der Menschenhandel ist in vielen islamischen Ländern jedoch noch weit verbreitet. Dort ist es üblich, dass man minderjährige Mädchen gegen ein Brautgeld an einen älteren Verwandten verkauft, damit dieser sie ehelichen und vergewaltigen kann. Bereits Mani Matter hat dies in seinem Lied „Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama“ thematisiert. Sowas muss mit aller Härte bekämpft werden. Die Schweiz sollte sich bei der UNO gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel einsetzen und sie sollte sich dafür einsetzen, dass auch islamische UNO-Mitgliedsstaaten die UNO-Menschenrechtskonvention einhalten.

Solange sich eine erwachsene Frau freiwillig entscheidet eine Zeit lang als Prostituierte zu arbeiten, ist das sicher nicht die Sache von irgendwelchen Sittenhütern oder Religionsvertretern! In einer liberalen Gesellschaft haben religiöse Schranken nichts zu suchen. Eingeschritten werden muss nur dann, wenn eine Notlage ausgenützt wird oder Zwang im Spiel ist.

Die Qualität der Moral und Ethik eines Menschen zeigt sich darin wie er mit anderen Menschen umgeht. Eine religiös motivierte Moral und Ethik ist verlogen und hat in einem säkularen Staat nichts verloren. Der Staat hat sich für eine liberale Gewerbeordnung, welche Prostitution miteinbezieht, einzusetzen. Die Rechte der Frauen schützt er am besten damit, indem er gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution vorgeht und gesetzliche Voraussetzungen für eine saubere Prostitution mit der Möglichkeit für eine Altersvorsorge usw. schafft.

Erotik ist keine Schande! Eine Schande sind hingegen die verlogene religiöse Doppelmoral und religöse Schranken, die diskriminieren und Menschenrechte mit Füssen treten! Die verlogene Prüderie geht ja zuweilen sogar schon soweit, dass die Migrosbank bei der Werbung für ihre Privatkredite Kunstwerke zensiert. Siehe folgendes Bild:

Französische Revolution bei der Migrosbank

Beim Orginal sieht man die Brüste, bei der abgeänderten Variante der Migrosbank nicht. Offensichtlich entspricht die weibliche Brust nicht dem Leitbild der Migros. Man muss sich das einmal vorstellen, das Bild ist ein uralter Klassiker. Im 21. Jahrhundert meint die Migrosbank diesen zensieren zu müssen. Ist das die moderne Wirtschafts-Ethik oder Angst vor religiöser Prüderie??? Zum Glück sind wenigstens die Privat- und Investment-Banker nicht so kleinkariert wenn sie das Geld ihrer Kunden in den Bordellen ausgeben. Okay, immerhin haben sie auch die Waffen wegzensiert und den Leuten ein neues Outfit verpasst. Am besten hätten sie gleich ein anderes Bild genommen. Wäre authentischer und damit glaubwürdiger gewesen.

Tierquälerei im Rahmen der Religionsfreiheit

Von Alexander Müller veröffentlicht am 24. September 2010 | 2.332 mal gesehen

Die Islamisierung Europas führt in Europa zu einem Anstieg der Nachfrage nach Halal-Lebensmitteln. Es ist ein florierendes Geschäft, bei dem auch Imame gut mitverdienen. Alleine in Deutschland gibt es bereits über 400 Firmen, die Halal-Produkte anbieten. Halal bedeutet „rein bzw. erlaubt“. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend und unzutreffend. Diese Speisen sind nicht reiner als andere Lebensmittel und werden, zumindest was das Fleisch anbelangt, unter ethisch und moralisch fragwürdigen Umständen produziert. Da Juden und Muslimen der Verzehr von Blut verboten ist, gibt es natürlich auch Halal-Fleisch.  Halal-Fleisch wird durch Schächten, eine rituelle Schlachtung von Tieren, hergestellt. Durch Schächten soll das Ausbluten der Tiere sichergestellt werden. Der folgende Horror-Film zeigt wie Kühe geschächtet werden, ACHTUNG!, nichts für Kinder, schwache Nerven und Sensibelchen:

Koran Sure 5, Vers 3
Es ist euch verboten zu essen: von selbst Gestorbenes, Blut und Schweinefleisch und das, bei dessen Schlachtung eines anderen als Allahs Name angerufen worden war, und Ersticktes und Erschlagenes oder durch Fall zu Tode Gestürztes oder das durch die Hörner eines anderen Tieres Getötete und das von wilden Tieren Zerrissene, ausser ihr selbst habt es erst völlig getötet….

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Sabatina James

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. August 2010 | 4.690 mal gesehen

Sabatina_JamesSabatina James ist eine junge österreichische Bestsellerautorin pakistanischer Herkunft.  Sie hat es geschafft sich aus der Unterdrückung muslimischer Mädchen und Frauen zu befreien.

Bis zu ihrem 10. Lebensjahr lebte sie in Pakistan und zog danach mit ihrer Familie nach Österreich. Dort  integrierte und assimilierte sie sich relativ rasch. Dies führte zu Problemen mit ihren Eltern, denen die Verwestlichung ihrer Tochter missfiel.  Die Eltern reisten mit ihr zurück nach Pakistan und versuchten sie mit einem Cousin zu verheiraten. Sie wehrte sich gegen diese Zwangsheirat, kehrte nach Österreich zurück und  konvertierte vom Islam zum Christentum.  Seither wird sie von ihrem Vater mit dem Tod bedroht. Der Abfall vom Islam ist nach der Scharia ein Verstoss gegen Gottesrecht, welches je nach Rechtsschule  die Todesstrafe vorsieht.

Frau James ist eine bemerkenswerte Frau. Als junge Frau wagte sie es in einer von Männern dominierten islamischen Welt ihren eigenen Weg zu gehen und ihre Religion selbst zu wählen. Sie riskiert mit diesem mutigen Schritt in die Freiheit ihr Leben. In zahlreichen islamischen Ländern, dazu gehört auch ihr Herkunftsland Pakistan, gehören Ehrenmorde immer noch zur Tagesordnung. Selbst in Europa ist sie nicht sicher! Menschen aus islamischen Ländern, die in Europa leben und sich aus religiösen Gründen nicht assimilieren wollen, verüben auch in europäischen Ländern Ehrenmorde.

Im folgenden Filmbeitrag erzählt Sabatina James über die Stellung von Frauen in einer streng patriarchalen islamischen Gesellschaft: Sabatina James weiterlesen

Bischof in der Türkei ermordet

Von Alexander Müller veröffentlicht am 3. Juni 2010 | 3.702 mal gesehen

Luigi PadoveseLuigi Padovese, der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz wurde vor seinem Haus in der südtürkischen Stadt Iskenderun ermordet. Padovese hatte mehr Rechte für Christen in der Türkei gefordert. Es gab bereits einmal einen Mordanschlag gegen ihn.  Der Tat beschuldigt wird der Fahrer des christlichen Geistlichen. Laut türkischen Behörden liegen aber keine religiösen oder  politischen Motive vor. Der Täter soll psychische Probleme haben. Für mich ist das eine Ausrede um den latenten Christenhass in der Türkei zu verbergen. Bereits Ali Acga, der Nationalist, der 1981 einen Anschlag auf Papst Johannes Paul II. verübt hat, soll unter psychischen Problemen gelitten haben. Ob wohl alle türkischen Mörder unter psychischen Problemen leiden?

In der Türkei kommt es immer wieder zu Mordanschlägen gegen Christen. In der Schweiz machen sich fundamentalistische Türken für den Bau von Minaretten stark und kämpfen an forderster Front gegen Islamkritiker. Dabei bekommen sie sogar Unterstützung vom türkischen Ministerpräsidenten! Kürzlich haben militante islamistische Türken auch im Nahen Osten für aufsehen gesorgt um Israel in Verruf zu bringen. Bischof in der Türkei ermordet weiterlesen

Mentalität hinter der Burka

Von Alexander Müller veröffentlicht am 29. Mai 2010 | 5.682 mal gesehen

Der folgende Film zeigt welche Mentalität hinter der Burka steckt:

Die Burka ist menschenverachtend, frauenfeindlich und menschenrechtswidrig! Schweizerinnen, die freiwillig eine Burka oder einen  Nikab tragen, machen zunichte wofür ihre Grossmütter und Mütter gekämpft haben und schaden ihren Töchtern. Dasselbe gilt für Schweizerinnen, die wie Micheline Calmy-Rey beim Besuch eines islamischen Landes freiwillig ein Kopftuch tragen. Die UNO müsste nach der eigenen Menschenrechtskonvention dafür sorgen, dass der Kopftuchzwang in islamischen Ländern aufgehoben wird und dass in keinem Land auf dieser Welt Frauen eine Burka oder einen Nikab tragen müssen. Doch mit dem gegenwärtigen  UNO-Menschenrechtsrat ist das nicht zu machen. Dieser Menschenrechtsrat schützt jene, welche Menschenrechte mit Füssen treten. Mentalität hinter der Burka weiterlesen

Grenzenlose Religionsfreiheit ist gefährlich

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. Mai 2010 | 3.988 mal gesehen

Farhad AfsharFarhad Afshar, der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen (KIOS), fordert von der Schweiz völlige Neutralität gegenüber allen Religionen. Damit rüttelt Afshar an den Grundfesten der liberalen Schweiz.

Ein säkularer Staat darf Religionen gegenüber nicht neutral sein. Er muss gegen Religionen, die im Widerspruch zu seiner Verfassung stehen, vorgehen! Menschenopfer, die Diskriminierung von Frauen, die Anwendung der Scharia sowie Religionszwang sind in unserem Bundesstaat zu Recht verboten.

Die Schweiz hat keine grenzenlose Religionsfreiheit. Sie gewährt, gemäss Bundesverfassung Artikel 15, lediglich die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Grenzenlose Religionsfreiheit ist gefährlich weiterlesen

Der Sinn der Geschichte Hiob

Von Alexander Müller veröffentlicht am 5. April 2010 | 4.946 mal gesehen

Jesus ChristusMan mag an Gott glauben oder nicht, doch gerade die Geschichten der christlichen Lehre haben viel mit dem alltäglichen Leben von Menschen und deren Schwächen zu tun. Wenn man diese Geschichten versteht, können sie einem einen tieferen Sinn offenbaren. Freilich kann auch die Bibel, die Existenz Gottes nicht beweisen. Dennoch ist die Botschaft hinter vielen Geschichten der Bibel interessant. Nehmen wir z.B. die Geschichte von Hiob.

Es gibt religiöse Lehren, denen zufolge Leid als Strafe für sündiges Verhalten angesehen wird. Dies ist im Christentum anders. Für Christen sind Plagen eine Prüfung ihres Glaubens. Die Geschichte Hiob zeigt, dass nicht nur böse Menschen sondern auch gottesfürchtige und rechtschaffende Menschen vom Leid getroffen werden können. Hiob wurde vom Leid geplagt, weil Satan Gott versuchte. Satan sagte zu Gott, dass Hiob nur deshalb so gottesfürchtig sei, weil es ihm so gut gehe. Darauf verlieh Gott Satan die Gewalt über Hiob. Dieser nahm Hiob alles was er besass, tötete seine Familienangehörigen, machte Hiob krank und quälte ihn. Alles in der Hoffnung, dass der vom Leid geplagte Hiob vom Glauben abkommen und Gott zürnen würde. Hiob klagte über sein Leid, doch er blieb rechtschaffend und gottesfürchtig. Damit bestand Hiob die Prüfung seines Glaubens und Satan unterlag Gott. Der Sinn der Geschichte Hiob weiterlesen

Missionieren in islamischen Ländern

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. April 2010 | 2.960 mal gesehen

Stop Killing ChistiansIn Artikel 18 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO verpflichten sich die Mitgliedstaaten der UNO zur Religionsfreiheit. Gemäss diesem Artikel hat jeder Mensch Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit seine Religion oder Überzeugung zu wechseln. Es umfasst zudem die Freiheit seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus auszuleben.

Obwohl sich alle UNO-Mitgliedsstaaten verpflichtet haben die allgemeine Erklärung der Menschenrechte anzuerkennen, wird sie von den islamischen Ländern missachtet. In allen islamischen Ländern ist christliche Mission verboten. Sie wird als Gefährdung der staatlichen Ordnung und der politischen Stabilität angesehen. Christen drohen harte Strafen, wenn sie in islamischen Ländern mit Muslimen über ihren Glauben sprechen. In Saudi-Arabien verlieren christliche Arbeitskräfte ihre Arbeitsgenehmigung, wenn sie bei der Teilnahme eines Gottesdienstes erwischt werden. In anderen islamischen Ländern mit einer christlichen Minderheit werden christliche Kinder entführt und gezwungen zum Islam überzutreten. Missionieren in islamischen Ländern weiterlesen