Italiens Offensive auf Schweizer Finanzplatz

Von Alexander Müller veröffentlicht am 27. Oktober 2009 | 2.710 mal gesehen

Das Vorgehen der Italiener gegen den Schweizer Finanzplatz erstaunt nicht. Sie haben gemerkt, dass sich ein Angriff auf die Schweiz lohnt. Noch nie war unser Gesamtbundesrat so sackschwach wie heute. Schade ist Christoph Blocher nicht mehr im Bundesrat, den hätte man jetzt nötiger denn je. Bundespräsident Merz hat mit seiner Harmoniebedürftigkeit und mit seinen Kniefällen auf der ganzen Welt Schwäche demonstriert. Die Geier haben Lunte gerochen und greifen an. Die Italiener nutzen die Gelegenheit und attackieren unseren Finanzplatz solange Merz noch Bundespräsident ist.

Ihr Vorgehen ist verständlich, denn die Chancen, dass Merz wieder nachgibt und einen Kniefall macht stehen gut. Er liess übrigens gegenüber den Medien bereits wieder verlauten, dass er nicht auf Konfrontation sondern auf Dialog setzen werde. Es gelte Lösungen zu finden, die alle zufrieden stellen und niemandem schaden würden.

Lieber Herr Merz, lassen Sie das doch bitte bleiben. Sie wissen doch wie es herauskommt. Sie werden wieder einmal mehr über den Tisch gezogen. So läuft das. Treten Sie doch endlich zurück und tun Sie damit unserem Land und unserem Finanzplatz einen Gefallen.

Italiens Offensive auf Schweizer Finanzplatz
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3 Gedanken zu „Italiens Offensive auf Schweizer Finanzplatz“

  1. Bevor ich nach ex Bundesrat Blocher rufen würde, würde ich mich erst erkundigen, was er denn genau damals in den USA und in Ankara bei den Türken „getrieben“ hatte!!!

  2. Thommen, sprich doch bitte nicht in Rätseln. Kann mich nicht entsinnen, dass Blocher im Ausland klein beigegeben hat, als es um die Interessen unseres Landes geht.

    Wir brauchen jetzt jemanden, der in der Lage ist, diese unfairen Angriffe gegen unser Land und unseren Finanzplatz abzuwehren und unsere Interessen zu vertreten. Weicher, die auf der Suche nach Kompromissen sind, sind hier komplett fehl am Platz. Die werden über den Tisch gezogen und zum Frühstück verspeisst.

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