Verbot von Killerspielen ist schwachsinnig

Von Alexander Müller veröffentlicht am 19. März 2010 | 5.210 mal gesehen

KillergameNational- und Ständerrat wollen Kinderspiele für Jugendliche verbieten. Doch was soll das bringen? Kann man damit die Fehlentwicklungen der antiautoritären Erziehung der Alt-1968er Generation wieder wettmachen? Kann man damit die Folgen schlechter Migrationspolitik verhindern? Die Antwort ist NEIN.

Der Entscheid für ein Verbot von Killerspielen beruht nicht auf Sachverstand. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass man mit einem solchen Verbot Amokläufe und die Probleme mit der Jugendgewalt lösen kann. Es wäre zu einfach, wenn man für deren Ursache Killerspiele verantwortlich machen könnte.

Die letzten Amokläufe, die in der Schweiz verübt worden sind, wurden von älteren Männern verübt. Killerspiele waren nicht die Ursache für die Tat!!! In den letzten Jahren in der Schweiz verübte Amokläufe: Verbot von Killerspielen ist schwachsinnig weiterlesen

Ein Ego-Shooter-Verbot verhindert keinen einzigen Amoklauf!!!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 24. März 2009 | 4.166 mal gesehen

Habe die heutige Sendung des Zyschtigsclubs gesehen und mich dabei wieder masslos geärgert. Was da wieder für ein Blödsinn erzählt wurde ist einfach jenseits von gut und böse.

Da nutzte einer die Dragödie von Winnenden aus um ein Verbot für Killerspiele bzw. Ego-Shooter-Spiele zu fordern. Der Mann wollte dem Publikum weissmachen, dass es eine Frage der Spieldauer sei ob jemand ein Amokläufer werde oder nicht. Er meinte allen ernstes, dass man quasi nur lange genug spielen müsse ehe man hingehe und im real Life Leute abknallen würde.

Sorry, aber wer einen solchen Blödsinn erzählt hat sie nicht mehr alle. Ego-Shooter werden von x-Millionen Menschen gespielt. Nur weil zufälligerweise ein psychisch kranker Amoktäter eines solches Spiel gespielt hat ehe er durchgeknallt ist heisst das noch lange nicht, dass er deshalb durchgeknallt ist weil er das Spiel gespielt hat.

Der Attentäter aus Winneneden soll ein Einzelgänger gewesen sein, der von seinen Mitschülern und Mitmenschen gehänselt und gemobbt worden ist. Er soll sich nicht ernst genommen gefühlt haben und dadurch gekränkt gewesen sein. Offenbar ist aus der Kränkung mit der Zeit eine ernsthafte psychische Erkrankung geworden, die leider nicht bemerkt wurde. Und weil es niemand bemerkt hat, ist es eskaliert! Das ist das Problem! Ein Ego-Shooter-Verbot verhindert keinen einzigen Amoklauf!!! weiterlesen