Anti-Islam Kommentare beim Blick

Von Alexander Müller veröffentlicht am 28. Juni 2015 | 1.575 mal gesehen

Mir haben verlogene Medien und die Schweizer Gesinnungsjustiz ums Verrecken etwas angehängt. Die folgenden Kommentare laufen bei der Blick-Redaktion hingegen vermutlich unter Meinungsäusserungsfreiheit. Sie werden von der Redaktion jedenfalls publiziert und die Jusitz sieht offensichtlich auch keinen Handlungsbedarf. Es ist wirklich unglaublich und vollkommen unverständlich, was für eine Willkür in der Schweiz herrscht!

Blick-Kommentare_Islam

Was macht die linke Anti-Rassismus-Schickeria der Schweiz? Wieso werden der Blick und der Kommentator nicht zur Rechenschaft gezogen? Wo sind Hans Stutz, David Gibor und Brigitte Hürlimann? Gerade im Urlaub?

Naja, das Schweizer Antirassismusgesetz schützt ja neuerdings Gebäude und nicht etwa Religionen und deren Anhänger. Zumindest nach der neuesten völlig verblödeten Rechtsprechung. Mir um sieben Ecken etwas ums Verrecken anhängen um mich fertig zu machen. Dann aber überhaupt nicht reagieren, wenn der Blick Kommentare publiziert, wie die eben gezeigten. So verlogen ist die Schweizer Anti-Rassismus-Schickeria!

Blick schwingt Nazi-Keule gegen SVP

Von Alexander Müller veröffentlicht am 19. April 2014 | 1.484 mal gesehen

Am vergangenen Mittwoch war in der Sendung Rundschau ein gehässiger Bundesrat Ueli Maurer zu sehen. Er lass dem ehemaligen Blick Redaktor Sandro Brotz in der Sendung die Leviten, weil ihm dessen Fragen und die Reportage zum Gripen nicht passten.

Wie der Blick berichtete, soll inzwischen eine ominöse Gruppe namens „Pro Kampfflugzeuge“ wegen dieser Sendung die SVP- und Gripenunterstützer dazu aufgerufen haben gegen die SRG-Vorzugehen. Deshalb sind offenbar inzwischen bereits zahlreiche Beschwerden beim zuständigen Ombudsmann eingegangen.

Der Blick interpretiert das in seinem Artikel als Machtkampf. Demzufolge möchte die SVP mehr Einfluss beim Staatsfernsehen. Wer weiss, vielleicht träumen einige SVP-Groupies ja sogar von einem SRG-Boss namens Roger Köppel, der den SVP-Kritiker Roger De Weck ablöst.

Wie auch immer. Jedenfalls nahm der Blick in seinem Artikel den vermeintlichen Wunsch der SVP nach mehr Einfluss beim Staatsfernsehen zum Anlass für eine Umfrage. Diese hat es in sich. Sie ist nämlich wieder einmal typisch für gewisse Schweizer Massenmedien. Das folgende Bild zeigt die Antwortmöglichkeiten der Umfrage. Schaut euch doch einmal die zweite Antwortmöglichkeit in der Umfrage an. Dort steht:

„Ich will buntes TV! Nicht braunes.“

Blick schwingt Nazi-Keule gegen SVP
Blick schwingt Nazi-Keule gegen SVP

Schweizer Medien sind im Zusammenhang mit der SVP und SVP-Mitgliedern einfach viel zu schnell bereit die Nazi-Keule zu schwingen. Genau solche journalistischen Fehlleistungen haben mir massiv geschadet! Entweder wissen einige Schweizer Journalisten nicht was Nazis sind, oder aber sie wollen mit dem Schwingen der Nazi-Keule bewusst der SVP und einzelnen SVP-Mitgliedern schaden.

Muss die Presse beleidigen und beschimpfen?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Januar 2014 | 1.612 mal gesehen

Laut Richtlinie 8.1 des Schweizer Presserats hat sich die Informationstätigkeit der Presse an der Achtung der Menschenwürde zu orientieren. Leider fehlt noch eine Richtlinie zur Vermeidung von Ehrverletzungen und Beschimpfungen. Wie die die folgenden Bilder zeigen, ist letzteres leider keine Selbstverständlichkeit:

Blick beschimpft Unglücksfahrer
Blick beschimpft Unglücksfahrer
Blick bezeichnet Fussballer als Trottel
Blick bezeichnet Fussballer als Trottel
Blick beleidigt Goalie
Blick beleidigt Goalie
Wäre hier eine Berichterstattung ohne Beleidigung auch möglich gewesen?
Wäre hier auch eine Berichterstattung ohne Beleidigung möglich gewesen?

Meiner Meinung nach sollten sich professionelle Journalisten am Arbeitsplatz anders ausdrücken. Es spricht zudem nicht für die Redaktoren, die solche Formulierungen in ihren Zeitungen zulassen.

Laut Artikel 173 und 177 StGB sind Ehrverletzungen und Beschimpfungen übrigens auf Antrag strafbar. Wer von einer Zeitung öffentlich als Depp bezeichnet wird, kann einen Strafantrag gegen die Zeitung einreichen. Weiter kann er eine Genugtuung, eine Gewinnherausgabe und eine öffentliche Entschuldigung verlangen. In den USA geht es in solchen Fällen um Millionen und das ist richtig so. Die Zeitungen verdienen schliesslich Geld mit solchen Artikeln.

Jeder kann einen Strafantrag einreichen, es empfiehlt sich jedoch bei Strafanträgen gegen Medien einen guten Anwalt dafür zu beauftragen. Medien verfügen über mehrere Anwälte, die sie verteidigen. Weiter benötigt ein Kläger bei den Zuständen im Schweizer Rechtsstaat mitunter einen langen Atem um zu seinem Recht zu kommen.

Aus politischer Sicht wäre es begrüssenswert wenn die Klagehürden gegen Medien für einfache Bürger gesenkt würden. Wähler sollten Politiker wählen, die sich dafür einsetzen. Solche Politiker sind jedoch rar, denn viele Politiker gehen aus wahltaktischen Gründen eine Art Symbiose mit den Medien ein. Ich würde mich für so etwas einsetzen, kandidiere aber im Moment nicht.

Suggestivfrage auf Blick.ch

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. Februar 2013 | 3.972 mal gesehen

Der Blick berichtete gestern über den neuen Bussen-Katalog für den Schweizer Strassenverkehr. Offenbar wurden die bereits harten Strafen nochmals verschärft. Für die Behörden dürfte somit das Abzocken der Automobilisten im Vordergrund stehen. Denn  Schweizer Strassen gehören bereits zu den sichersten Strassen auf diesem Planeten.

Der Blick scheint dies jedoch anders zu sehen als ich. Zu diesem Schluss komme ich, wenn ich sehe wie der Blick seine Umfragen türkt. Es beginnt bereits bei der Frage der Umfrage. Wäre der Blick neutral und fair, hätte er folgende Frage gestellt:

„Was halten Sie von den Strafverschärfungen im neuen Bussenkatalog?“

Stattdessen erinnert der Blick an seine zahlreichen aufgebauschten Raserartikel und stellt folgende Suggestivfrage:

„Was halten Sie von den neuen Raser-Strafen?“

Bei den Antworten kommt es sogar noch dicker! Schauen Sie sich das folgende Bild an:

BlickEgal was man abstimmt, eine negative Antwort ist ausgeschlossen. Wenn also einer „nichts“ von den Strafverschärfungen hält, dann hat er Pech gehabt. Denn eine solche Antwort will der Blick in seiner Umfrage nicht sehen. Dafür dürfen RoadCross und der Zürcher Oberstaatsanwalt Andreas Brunner sagen weshalb sie den neuen Bussenkatalog begrüssen. Kritiker kommen hingegen demonstrativ nicht zu Wort. Sieht so eine seriöse und ausgewogene Berichterstattung aus?

Link zum Blickartikel

Investigativer Journalismus à la Blick

Von Alexander Müller veröffentlicht am 17. September 2012 | 3.128 mal gesehen

So sieht unseriöser Journalismus aus: Die Boulevard-Zeitung Blick möchte mit einem Video beweisen, dass US-Botschafter Christopher Stevens an einer Rauchvergiftung starb. Blick-Artikel

Der Blick hofft, dass mit dem Video bewiesen werden kann, dass Stevens an einer Rauchvergiftung starb.

Ich hoffe, dass die Ermittlungsbeamten seriöser arbeiten als die Blick-Journalisten. Denn normalerweise wird die Todesursache bei einer Leichenschau ermittelt und nicht etwa anhand eines Videos festgestellt. Man könnte z.B. einmal schauen ob es äusserliche Verletzungen am Leichnam gibt. Danach müsste man die Leiche öffnen um zu überprüfen ob es innere Verletztungen gibt.  Anschliessend könnte man feststellen welche der gefundenen Verletzungen zum Tod geführt haben. Findet man in der Lunge z.B. keinen Rauch, so ist es unwahrscheinlich, dass Stevens an einer Rauchvergiftung gestorben ist. Video hin oder her. Das Video beweist gar nichts!

Asylbewerber

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. Juli 2012 | 5.325 mal gesehen

Linke Kreise werfen  der SVP vor, für eine aufkommende rassistische Grundstimmung in der Schweiz ver­ant­wort­lich zu sein. Die Dis­kus­sion er­in­nert an die Stilvorwürfe von einst. Die Vorwürfe gegen die SVP sind voll­kom­men ab­surd. Ge­nauso gut könnte man z.B. auch dem Blick die Schuld dafür ge­ben, dass er für eine den Asy­lbewerbern gegenüber kri­ti­sche Stim­mung in der Schweiz ver­ant­wort­lich ist.

Wie ich darauf komme? Ich habe mir einfach einmal angeschaut wie oft der Blick negativ über Asylbewerber geschrieben hat. Dann habe ich mir überlegt wie viele Mitglieder die SVP hat und wie viele Leser der Blick hat. Die SVP hat ca. 90’000 Mitglieder. Der Blick hat wesentlich mehr Leser. Gemäss einer im Jahr 2012 veröffentlichten WEMF-Studie hat der Blick rund 632’000 Leser. (Quelle) Zudem berichtet der Blick täglich.

Die Zahlen zeigen, dass der Blick mit seinen Botschaften und Kampagnen täglich wesentlich mehr Menschen erreichen kann als die SVP. Zudem wird der redaktionelle Teil von Zeitungen wesentlich mehr beachtet als der Werbeteil mit den Inseraten. Somit kann der Blick natürlich auch mehr Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen als die SVP. Deshalb könnte man mit der Argumentation, welche linke Kreise gegen die SVP verwenden, auch den Blick der Förderung eines rassistischen oder fremdenfeindlichen Klimas in der Schweiz beschuldigen. Trotzdem kommt es von den SVP-Gegnern niemandem in den Sinn auch den Blick zu kritisieren. Das zeigt, wie absurd die Vorwürfe gegen die SVP sind.

Beispiele von Blick-Artikeln über Asylbewerber:

Blick vom 18.07.2011, Titel: Hilfe für kriminelle Asylbewerber?

Blick vom 21.07.2011, Titel: Asylbewerber war betrunken, Einbrecher pennt am Tatort

Blick vom 30.07.2011, Titel: Sie wollten Computer stehlen, Asylbewerber brechen in Schule ein

Blick vom 6.08.2011, Titel: Polizisten angegriffen, Asylbewerber rasten bei Kontrolle aus

Blick vom 9.08.2011, Titel: Renitenter Asylbewerber, mit dem TV fackelt er seine Zelle ab

Blick vom 18.11.2011, Titel: Asylbewerber machen Ferien in der Heimat (wo sie angeblich verfolgt werden)

Blick vom 23.01.2012, Titel: Der Basler Migrationsbeauftragte Thomas Kessler : „Viele Asylbewerber sind reine Abenteuermigranten“

Blick vom 27.03.2012, Titel: Attraktive Schweiz, Asyl-Rekordjahr – weltweit auf Rang 4

Blick vom 28.03.2012, Titel: Schlägerei, renitente Asylbewerber legen Bahnverkehr nach Italien lahm

Blick vom 11.04.2012, Titel: 4000 Franken für kriminelle Ausländer?

Bick vom 5.07.2012, Titel: Kriminelle Asylsuchende

Blick vom 15.07.2012, Titel: Wer stoppt diesen Asyl-Irrsinn? (Flüchtling fliegt in Heimat wo er angeblich an Leib und Leben bedroht ist)

 Blick vom 20.07.2012, Titel: Kündigung für Schweizer Mieter – In dieses Haus sollen nur noch Asylbewerber!

Usw. usf. die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Aber auch andere Zeitungen könnte man für eine aufgeheizte Stimmung verantwortlich machen. So erschien zum Beispiel in der Neuen Luzerner Zeitung am 12.07.2012 der folgende  Artikel: Asylbewerber: Immer mehr sind kriminell

Die Rolle der SVP in Bezug auf das politische Klima in der Schweizer Bevölkerung wird überschätzt. Die SVP erreicht mit ihren provokativen Plakaten und Inseraten lediglich ihre Stammwählerschaft. Das zeigt ja die kollektive Empörung, die solche Inserate und Plakate ausserhalb der SVP-Wählerschaft hervorrufen.

Reisserische Zeitungsartikel, wie z.B. jene vom Blick sollten in ihrer Wirkung hingegen nicht unterschätzt werden. Der Blick ist ein Informationsmedium, gilt als solches als neutraler als die SVP und geniesst daher eine höhere Glaubwürdigkeit. Deshalb sollte man die Wirkung nicht verkennen, wenn der Blick regelmässig negativ über Asylbewerber schreibt.

Wie sich eine negative Berichterstattung über Asylbewerber im Blick in der Bevölkerung auswirken könnte, zeigt vielleicht das folgende Beispiel:

Am 1.07.2012 erschien im Blick ein Artikel mit dem folgenden Titel: SVP’ler hetzt mit rassistischen Parolen auf Facebook . Der Artikel berichtete über einen Mann, der auf Facebook die Erschiessung von Asylbewerbern gefordert haben soll.

Ich kann mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die nach dem Lesen von negativen Blick-Artikeln über Asylbewerber eine kritische Haltung bezüglich Asylbewerbern einnehmen und womöglich sogar über diese verärgert sind. Dies, ganz ohne SVP, deren Rolle massiv überschätzt wird.

Meine These ist: „Die SVP erzeugt keine Grundstimmung, sie benutzt vielmehr die von den Medien erzeugte Grundstimmung für ihre Politik.