Dieser Film wird einen Weltenbrand entfachen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. Oktober 2012 | 2.149 mal gesehen

Ein Film, eines vor Islamisten aus Ägypten in die USA geflüchteten Kopten, hat vor ein paar Wochen einen Flächenbrand in der is­la­mi­schen Welt ent­facht. Ich habe mir zum Ziel gesetzt den Kopten zu übertrumpfen und einen Weltenbrand zu entfachen. Dazu werde ich Ausschnitte eines Filmes veröffentlichen, die sowohl das Christentum als auch das Judentum nach Strich und Faden verunglimpfen werden.

Möglicherweise werde ich deswegen nochmals verhaftet werden, diesmal wegen grober Rassendiskrimierung, übelster Volksverhetzung und skrupelloser Kriegstreiberei. Mal sehen ob mich die Jungen Grünen, die SIG und die Katholische Kirche anzeigen werden. Aber vielleicht wird ja die Zürcher Staatsanwaltschaft auch wieder von sich aus tätig.

Notabene, der Film stammt von Monty Python und wurde bereits einmal ausgestrahlt. Das war allerdings in den 1970er Jahren, einer ausgesprochen gottlosen Hippie-Flower-Power-Zeit. Damals waren viele Leute noch viel zu bekifft um die Tragweite der Gotteslästerung und der religiösen Verhöhnung dieses Films zu erkennen. Heute haben wir wieder gottesfürchtigere Zeiten und deshalb könnte die Reaktion diesmal anders ausfallen. Allenfalls werden sich mir auch Illuminati, Fiat-Lux-Leute, Van Helsing (siehe folgendes Bild), Angela Merkel, Guido Westerwelle, der Deutsche Bundesnachrichtendienst und andere gottesfürchtige Zeitgenossen an die Fersen heften.

Hier die Filmaussschnitte:

Achtung, nicht für Gottesfürchtige, könnte eine Beleidigung von Jesus Christus sein! (FSK 18)

Achtung, eine grobe und beleidigende Verhöhnung von Gläubigen! (FSK 18)

Die Ausschnitte dieses Schmähfilms dürften in den Augen von frommen und gottesfürchtigen Leuten eine absolute Gotteslästerung darstellen. Wie hier der Heiland am Kreuz präsentiert wird, kommt einer unerhörten Respektlosigkeit sondergleichen gleich. Möglicherweise wird der Papst höchstpersönlich einen Kirchenbann gegen mich ausprechen.

Dieser Film wird einen Weltenbrand entfachen
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2 Gedanken zu „Dieser Film wird einen Weltenbrand entfachen“

  1. Ich liebe diesen Film. 🙂
    Er führte aber auch zu heftigsten Reaktionen, in Norwegen wurde er verboten, in vielen anderen Staaten wurden Verbote zumindest angestrengt, kamen aber nicht durch. Ausserdem sprang der Hauptfinancier des Films ab als er das Drehbuch las und ohne den Beatle George Harrisson, der eine Hypothek auf sein Haus aufnahm um 4 Millionen Dollar in den Film stecken zu können, wäre das Meisterwerk nie produziert worden. Auf die Frage warum er das gemacht habe sagte er einst er habe einfach diesen Film sehen wollen. 🙂

    Zeigt aber auch wunderschön wie dünnhäutig viele religiöse Menschen sind resp. waren, wobei es wohl auch heute noch zu ähnlichen Reaktionen kommen würde.

  2. Möglich Jonas, doch zu Toten ist es wegen dem Film „Das Leben des Brian“ nicht gekommen oder?

    Übrigens, ich habe mich am 23.06. auch über Stündeler und Puritaner etc. geäussert. Wie der geneigte Leser meiner Blogartikel feststellen kann bin ich Agnostiker und kein sonderlich religiös veranlagter Mensch.

    Auch Stündeler und Frömmler sind mir nicht sonderlich sympathisch. Doch solange die ihren Scheiss in ihrer Gemeinschaft machen, keine Dritten zu schaden kommen (Verstümmelung von Kindern aus religiösen Gründen…Beschneidungen) und mich in Ruhe lassen, ist mir das egal. Aggressive Vertreter von Glaubensgemeinschaften, die andere Gotteshäuser anzünden, Terroranschläge verüben z.B. 9/11 mit über 3000 Toten, Madrid 300 Tote, Casablanca, London, Luxor, Bali, Sharm-el-Sheik usw. die gehen mir hingegen gewaltig auf die Nerven. In Basel gibt es einen Islamisten, der es für in Ordnung hält wenn ein Mann seine Ehefrau mit Schlägen zum Sex zwingt. Er hält das gemäss Scharia für legitim. Für mich ist das nichts anderes als die Legitimierung von einer Vergewaltigung. Sex mit Gewalt erzwingen! Deshalb würde es mich auch nicht wundern, wenn es in Basel häufiger zu einer Vergewaltigung kommt als andernorts…vorausgesetzt, dass es noch mehr Männer in Basel gibt, die so denken wie der besagte Herr.

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