Die Kleine Eiszeit

Von Alexander Müller veröffentlicht am 9. August 2017 | 18 mal gesehen

Wie das Klima die Welt im Mittelalter und in der Neuzeit prägte. In der Regel war das wärmere Klima besser für die Menschen und das kältere Klima hatte drastische Konsequenzen wie Missernten, Hungersnöte, hohe Kindersterblichkeit und daraus resultierende psychische Konsequenzen wie stärkere Religiosität, Fanatismus, Aberglauben, Hexenwahn, Pogrome, Kriege, Revolutionen usw.

In kälteren Perioden hatten die Menschen Missernten und schlechtes Wetter, konnten es sich nicht erklären und brauchten einen Sündenbock. Und schon war die Hexe gefunden oder die Juden waren schuld.

Schon die Völkerwanderung in der Spätantike bzw. im Frühmittelalter wurde unter anderem durch ein kühleres Klima verursacht.  Später wurde es wieder wärmer. Die Sachsen z.B. sollen ihre angestammten Gebiete verlassen haben weil diese durch Sturmfluten weggespült wurden.

Später wurde es wieder wärmer. Als die Wikinger Grönland besiedelten war es eine grüne Insel, ideal für ihre Schafe. Damals ernährte sich die Wikinger zu 80% von ihren Tieren auf dem Land. Dann wurde es wieder kälter und der Haustierbestand ging zurück. Die Wikinger waren gezwungen sich überwiegend von Meerestieren zu ernähren. Schliesslich wurde es zu unbequem und kalt für sie auf Grönland.