Wie sich linke Journalisten auf Twitter austoben

Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. März 2013 | 4.986 mal gesehen

Der linke Journalist Daniel Binswanger wirft der Weltwoche in einem Magazin des Tagesanzeigers vor, dass diese die journalistischen Anstandsregeln systematisch missachte. Ich finde es erstaunlich, dass gerade ein linker Journalist einen solchen Vorwurf erhebt. Grund genug einmal genauer hinzuschauen. Meinen Beobachtungen zufolge sind es eher linke Journalisten, welche die journalistischen Anstandsregeln missachten. Nachfolgend ein paar Beispiele wie linke Journalisten journalistische Anstandsregeln missachten:

Am 30. August 2011 äusserte sich Michèle Binswanger vom Tagesanzeiger auf Twitter wie folgt über Nationalrätin Natalie Rickli:

michele-binswanger_svp

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Wie es zur Kristallnacht-Tweet Story kam

Von Alexander Müller veröffentlicht am 8. November 2012 | 3.703 mal gesehen

Hier sehen Sie wie sich aus dem anfänglichen Cybermobbing ein Shitstorm entwickelte. Am Anfang gab es ein paar wenige Protagonisten, die sich am Cybermobbing beteiligten. Es waren Sven Infanger, Swissbitch666, Stefan Ludwig (dachantenne), Michael Tanner (thonixx) und ein paar Freunde und Helfershelfer von ihnen. Das Mobbing begann am 23.06.2012 um 20.57 Uhr mit Tweets von Sven Infanger. Um 21.02 Uhr erfolgte der erste Teet von Swissbitch666. Sie machte einen Retweet eines Tweets von Sven Infanger. Meinen Tweet konnte sie nicht retweeten, da um diese Zeit bereits nicht mehr vorhanden. Um 21.32 Uhr sagte Swissbitch666 auf Anfrage von Stefan Ludwig, dass der Tweet gelöscht ist. Um 23.20 Uhr bedauerte Stefan Ludwig dass es keinen Screenshot des „angeblichen“ Kristallnacht-Tweets gebe. Dann tauchte ein um 23.56 Uhr erstellter Screenshot von Sven Infanger auf. Stefan Ludwig dankte Sven Infanger für den Screenshot und schickte einen Tweet mit einem Link zum Screenshot an die SVP.

Michele Binswanger

Am 24.06.2012 kurz vor 12.00 Uhr mittags lud der anonyme Twitterer NewsMän den Screenshot von Sven Infanger auf die Social Photo Sharing Service Seite img.ly. Anschliessend verfasste er einen Tweet mit den Worten „Der eine Tweet von SVP-@Dailytalk sorgte diese Nacht für berechtigte Aufregung.“ Dieser Tweet wurde von Bfu-Mediensprecher Daniel Menna mit dem Vermerk „Ich bin sprachlos“ weiterverbreitet. Um 12.56 Uhr wurde die Journalistin Michèle Binswanger auf die Tweets von NewsMän und Daniel Menna aufmerksam. Sie erkundigte sich bei den beiden wo denn dieser Tweet zu lesen war. Dies, da sie ihn nicht auf meiner Twitter-Timeline gefunden hatte.

Michele Binswanger

Interessant ist noch, dass mir Michèle Binswanger am Sonntagnachmittag, dem 24.06.2012 um 15.58 Uhr per Email eine Anfrage an die Email-Adresse meines Blogs schickte. 12 Minuten später verlinkte der Twitterer NewsMän bereits mit einem Tweet auf ihren Artikel auf Tagesanzeiger.ch. Offenbar hatte es Frau Binswanger mit der Veröffentlichung des Artikels sehr eilig. So jetzt wissen Sie wie es zum Artikel kam, wie die Recherche von Frau Binswanger aussah und wie es dazu kam, dass mir der Tagesanzeiger unterstellte gelogen zu haben. Die anderen Massenmedien haben den Lügenvorwurf dann einfach von Tagesanzeiger übernommen und weiterverbreitet. So wird man in diesem Land zum Rassisten, Lügner und Verbrecher gemacht. Michèle Binswangers Artikel hat mich meinen Job, meine Parteiämter und meinen Ruf gekostet. Infolge ihres Artikels wurde ich sogar von der Zürcher Staatsanwaltschaft verhaftet und es gab eine Hausdurchsuchung bei mir. Bis zum heutigen Tag wurde keine Anklage gegen mich erhoben. Ich stelle mir unter journalistischer Sorgfaltspflicht und der Verantwortung der Medien etwas anderes vor. Von der Zürcher Staatsanwaltschaft erhoffe ich mir, dass sie endlich vorwärts macht, denn die Fakten liegen längst auf dem Tisch.

Wer mich im Kampf gegen jene, die mir ein Unrecht angetan haben, unterstützen will, kann das mit einer Spende tun. Es wäre schön, wenn das Schweizer Rechtssystem dahingehend angepasst würde, dass sich Opfer von Medienwillkür auch ohne Rechtsschutzversicherung wehren können. Leider ist der Schweizer Rechtsstaat was das Zivilrecht angeht nur für die Reichen und die Armen da, der Mittelstand bleibt auf der Strecke. Insbesondere dann, wenn es um Prozesskosten geht. Prozesskostenvorschüsse können ohne Anwaltskosten bis zu CHF 10’000.00 betragen. Ich gehe davon aus, dass ein Kampf bis vors Bundesgericht in etwa CHF 100’000.00 kostet. Einen Prozesskostenerlass erhält nur, wer über ein Mindesteinkommen verfügt oder Sozialhilfeempfänger ist. Alle anderen müssen selber schauen wie sie zu ihrem Recht kommen. Anders als beim Zivilrecht sind die Kosten beim Strafrecht tiefer sofern man auf einen Anwalt verzichtet. Doch beim Strafrecht ist es so, dass Schweizer Justizbehörden Strafanzeigen nur widerwillig nachgehen und diese oft auf die lange Bank schieben. Einigen Strafermittlungsbehörden steht der Missmut und Widerwille bereits ins Gesicht geschrieben, wenn man eine Strafanzeige bei ihnen einreicht. Das Klischee des Amtsschimmels scheint hier erfüllt zu sein.

http://storify.com/dailytalk/wie-die-kristallnacht-tweet-story-in-die-medien-ka

Unten angekommen müsst ihr auf „read next page“ klicken, wenn ihr alles sehen wollt! Kristallnacht-Tweet

Michèle Binswangers Twitter-Favoritinnen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. Oktober 2012 | 11.270 mal gesehen

Ich habe gerade einen Artikel auf drs.ch über 10 Twitterer, denen es sich zu folgen lohnen soll, gelesen. Im Artikel kommen auch drei Frauen vor, die von der Tagesanzeiger Journalistin Michèle Binswanger vorgeschlagen wurden.

Zitat SR DRS:

Am Donnerstagnachmittag um kurz vor halb 3 erreichte uns ein Tweet von Journalistin Michèle Binswanger. Sie hatte festgestellt, dass DRS 3 vor allem männliche Twitterer vorstellt. Darum baten wir sie um ihre Vorschläge für Frauen, denen es sich lohnt auf Twitter zu folgen. Hier ihre Vorschläge: @Phonebitch provoziert mit Mundmaske und verkauft sich als Telefonsexanbieterin. Zweiter Vorschlag, die linke Feministin @froumeier welche von sich behauptet «trotzdem nett zu sein». Schliesslich der dritte Vorschlag: @swissbitch666 welche «hammerharte Tweets über Sex, Gewalt und Politik» verspricht.

Interessant finde ich, dass Swissbitch666 zu den Favoritinnen von Michèle Binswanger gehört. Nicht etwa weil Swissbitch666 zu den Hauptakteurinnen des Kristallnacht-Shitstorms gegen mich gehörte und Binswanger den Artikel schrieb, der mein Leben veränderte. Nein, sondern wegen den Tweets. Gefallen solche Tweets Frau Binswanger wirklich? Stellen Sie sich einmal vor anstelle von „Katholikin“ würde z.B. „Musl…“ oder „Jü…“ stehen. Abgesehen davon, sind solche Tweets derb und sexistisch.

Offenbar arbeitet Swissbitch bei einer Versicherung:

Hier schreibt Swissbitch, was sie über ihren Personalchef und ihre Arbeitskolleginnen denkt:

Und so twittert sie über ihren Chef:

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich als frauenfeindlicher Rassist betrachtet würde, wenn ich so obszön über Katholikinnen oder Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften schreiben würde. Möglicherweise könnte ich mit solchen Tweets sogar einen Feministinnen-Shitstorm gegen mich provozieren. Swissbitch666 kommt für solche Tweets hingegen sogar noch auf eine Liste von Frau Binswangers Favoritinnen. Erstaunlich! Mir haben die Medien im Kristallnacht-Shitstorm vorgeworfen, dass ich Bilder mit attraktiven Frauen mit Waffen auf Twitter gezeigt habe.

Bei den angesprochenen Bildern von attraktiven Frauen mit Maschinengewehren handelte es sich um Bilder aus diesem Youtube-Film:

So hatte ich aus dem Video z.B. dieses Bild publiziert:

Ich habe die Bilder und das Youtube-Video auf Twitter publiziert, weil ich für Gleichberechtigung bin. Das beinhaltet eben auch die Möglichkeit für Frauen Wehrdienst zu leisten. Was ist an dieser Haltung so schlimm, dass es sogar in den Medien publiziert werden musste???

Manchmal habe ich den Eindruck, dass es in unserer Gesellschaft akzeptiert ist, wenn Frauen vulgär und obszön schreiben. Michèle Binswanger scheint jedenfalls zu gefallen was Swissbitch666 so schreibt. Männer müssen hingegen mit Angriffen von Feministinnen und Moralisten rechnen, wenn sie ebenso schreiben.

PS: Swissbitch666 ist übrigens nach eigenen Angaben SP-Mitglied, könnte einigen Indizien zufolge in der Stadt Zürich wohnen und/oder arbeiten und heisst möglicherweise Suter.

Wer weiter forschen will, kann ja bei der SP der Stadt Zürich nachfragen wieviele Frauen namens Suter Mitglied in der Stadtpartei sind. Wenn es mehrere sind, sollte ein Augenschein bzw. eine Begutachtung der Frauen weiterhelfen. Am besten geht ihr beim SP-Sekretariat vorbei und sagt, ihr seid ihr Jugendfreund und würdet sie für ein Klassentreffen suchen. Es dürfte eine jüngere Frau sein, die noch sexuell aktiv ist. Ausserdem dürfte sie eher schlank und keine Katholikin sein. Im Zweifelsfall kann ein Gespräch mit den Damen zielführend sein. Man könnte z.B. fragen ob sie bei einer Versicherung arbeitet, ob sie twittert, was sie von der SVP hält, ob sie bereit wäre in einem Porno mitzumachen oder einem in den Swingerclub begleiten möchte, beim Sex gerne mal geohrfeigt wird (siehe ihre Tweets) usw.