Charlie Hebdo

Von Alexander Müller veröffentlicht am 19. September 2012 | 23.183 mal gesehen

Wegen Karikaturen in Comic-Form der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo, sieht sich La Grande Nation genötigt rund 20 Botschaften zu schliessen. Was wie ein Aprilscherz klingt, ist bittere Realität! Der deutsche Aussenminister Westerwelle warnt sogar davor Öl ins Feuer zu giessen und spricht davon, dass die Meinungsfreiheit nicht grenzenlos sei. Ich halte die Aussage von Westerwelle für bedenklich. Denn die Aussage des deutschen Ministers steht im Widerspruch zur Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dort steht klipp und klar „ohne Rücksicht auf Grenzen“!

Art. 19 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Ist das die Antwort, die der Westen auf religiösen Terror zu bieten hat? Kuschen? Gerade Deutsche wie Westerwelle sollten nach Kaiserreich, Drittem Reich und DDR die Meinungs- und Informationsfreiheit doch eigentlich zu schätzen wissen. Umso mehr erstaunt mich die Aussage des deutschen Aussenministers.

Die folgenden Bilder zeigen um was es geht:

Auf dem Cover des Magazins ist ein Muslim mit Turban zu sehen, der von einem orthodoxen Juden geschoben wird. in der Sprechblase steht «Man darf sich nicht lustig machen». Darüber prangt der Titel «Intouchables 2» in Anlehnung an den Komödienfilm «Intouchables»

Rechtfertigen diese Comic-Bilder religiösen Terror bei dem Menschen ums Leben kommen? Hallo? Und sonst gehts eigentlich noch? Die Aufregung überrascht, denn Charlie Hebdo hat bereits in der Vergangenheit ähnliche Bilder gezeigt.

Naja, vielleicht werde ich jetzt wegen diesem Blogartikel auch umgebracht oder nocheinmal verhaftet. Aber nachdem, was mir die Medien angetan haben, kann mir das ja egal sein. Wahrscheinlich hätten sogar viele Schweizer Verständnis für den Mörder. Denn ich habe ja mit der Veröffentlichung dieses Blogartikels etwas getan, was einen Mord an mir in den Augen von vielen Gläubigen rechtfertigen würde….lol. Jedenfalls überlege ich mir jetzt die Zeitschrift zu abonnieren.

Quellen: Faznet  und Stern

Anschlag auf Westergaard überrascht nicht

Von Alexander Müller veröffentlicht am 2. Januar 2010 | 2.893 mal gesehen

Kurt WestergaardDer versuchte Mord auf Kurt Westergaard, den Zeichner der Mohammed-Karikaturen, zeigt einmal mehr wie intolerant einige Muslime sind. Ein 28-jähriger Somalier drang gestern mit einer Axt und einem Messer bewaffnet in das Haus des Zeichners ein. Dieser konnte sich in einen eigens für solche Zwecke vorgesehenen „Panic Room“ flüchten und von dort die Polizei benachrichtigen.

Der Anschlag auf Westergaard erinnert an die Ermordung des holländischen Regisseurs Theo van Gogh. Dieser wurde im November 2004 von einem radikalen Muslim auf offener Strasse brutal ermordet. Zuvor hatte er wegen seines islamkritischen Films „Submission“ zahlreiche Morddrohungen erhalten. Anschlag auf Westergaard überrascht nicht weiterlesen