Dayton und El Paso: Steilvorlage für die Anti-Waffenlobby

Die Anschläge in den US-Städten Dayton und El Paso werden wie ähnliche Ereignisse zuvor als Steilvorlage genutzt, um strengere Waffengesetze und Waffenverbote zu fordern. Dabei wird die Frage vernachlässigt, ob solche Verschärfungen tatsächlich geeignet sind, derartige Verbrechen zu verhindern.

Ebenfalls ignoriert die deutschsprachige Presse, dass Waffengesetzverschärfungen und Verbote hauptsächlich die Opfer treffen. Denn sie führen dazu, dass normale Bürger wehrlos bewaffneten Tätern ausgesetzt sind. Täter mit Tötungsabsichten halten sich nicht an Waffengesetze und Verbote, die Bürger schon.

Meiner Meinung nach braucht es liberalere Waffengesetze. Denn wenn alle eine Waffe haben, dann haben alle die Chance, sich zu verteidigen. Notwehr ist ein Menschenrecht. Wenn Angegriffene zurückschiessen können, steigt das Risiko für die Täter. Ein höheres Risiko für die Täter könnte abschreckend wirken und zu weniger Angriffen führen.

Meine Grundhaltung ist liberal und das Grundprinzip des Liberalismus ist Eigenverantwortung. Ich sehe nicht in jedem Mitbürger einen potentiellen Kriminellen, Amokläufer und Terroristen. Die Anzahl privater Waffen allein erklärt nicht, weshalb es in manchen Ländern wesentlich häufiger zu Amokläufen und Terroranschlägen kommt als in anderen. In der Schweiz gibt es ebenfalls viele Schusswaffen in Privatbesitz. Trotzdem kommt es hierzulande wesentlich seltener zu Amokläufen und Terroranschlägen als in den USA.

Linksgrüne sehen das natürlich anders, denn sie träumen von einer gewaltlosen heilen Welt und lehnen Waffen grundsätzlich ab. Da sie in jedem Bürger einen potentiellen Straftäter sehen und den Bürgern misstrauen, wollen sie die Bürger entwaffnen. Genau diese totalitäre Bevormundung, wie sie den Linksgrünen vorschwebt, fördert aber Extremismus.

Die Linksgrünen behaupten, dass Populismus Extremismus fördere. Das stimmt aber nicht. Der Populismus reagiert nur auf die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Der Extremismus ist die Reaktion auf den zunehmenden Etatismus, Totalitarismus und die Entmündigung der Bürger. Die Menschen sind unzufrieden, weil sie vom Staat bevormundet werden. Das führt zu Extremismus.

Gebt den Menschen wieder die Rechte, die sie einst hatten, und sie werden zufriedener sein. Früher war es selbstverständlich, dass Menschen bewaffnet waren. Kein vernünftiger Mensch ist früher unbewaffnet in die Wildnis gegangen, als es noch Bären, Wölfe und weitere gefährliche Raubtiere in der Wildnis gab. Das Recht auf Notwehr ist ein Menschenrecht!

Es braucht dann natürlich auch eine praxisnahe Ausbildung der Waffenbesitzer und nicht eine auf Sport und Jagd bezogene Ausbildung, wie sie im deutschsprachigen Raum verbreitet ist.

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1 Kommentar zu „Dayton und El Paso: Steilvorlage für die Anti-Waffenlobby“

  1. Gegen Amokläufe gibt es intelligentere Möglichkeiten als plumpe und nutzlose Waffengesetzverschärfungen. Zum Beispiel eine Hotline, die es dem sozialen Umfeld ermöglicht potentielle Gefährder melden zu können. Notfallszenarien an Schulen mit Alarmsystem, sicheren Türen usw. Offenbar fallen viele Amokläufer vor einer Tat auf z. B. durch Drohungen und konkrete Äusserungen und lassen erkennen, dass es gefährlich wird. Hier könnte das soziale Umfeld im Vorfeld aktiv werden. Einige Amokläufer haben ja in sozialen Netzwerken und Foren ihre Taten angekündigt. Da hätte man präventiv handeln können, wenn es gemeldet worden wäre.

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