EU-Botschafter Michael Matthiessen, der die EU in der Schweiz vertritt, droht uns unverhohlen mit den Worten: «Wer nicht am Tisch sitzt, kommt auf die Speisekarte!» Diese unverschämte Drohung zeigt die Arroganz der EU-Vertreter. Matthiessen fehlt der minimalste Anstand. Mit seiner Äusserung zeigt er, dass er unser Land und dessen Vertreter in Bern in keiner Weise respektiert. Es zeigt auch, dass das EU-Rahmenabkommen kein Abkommen zwischen Ebenbürtigen ist, sondern eines zwischen einer dominierenden EU und einer Schweiz, die sich ihrem Druck beugt.
Die respektlose Sprache von Matthiessen zeigt, dass sich die Schweiz erpressbar gemacht hat. Wir müssen künftig wohl öfter damit rechnen, dass wir vor Volksabstimmungen mit negativen Konsequenzen eingeschüchtert werden. So war es ja auch bei der letzten Abstimmung über die Anpassung unseres Waffenrechts an das EU-Waffenrecht. Diese Anpassung bringt in Bezug auf die Sicherheit nichts. Sie beraubt uns aber weiterer Freiheitsrechte, die wir bis dahin hatten. Schon bei dieser Abstimmung wurde gedroht, wenn ihr nicht JA stimmt, dann wird die Schweiz aus dem Schengenraum ausgeschlossen.
Eigentlich können wir so auf Abstimmungen verzichten, die Demokratie abschaffen und im Rahmenabkommen gleich festhalten, dass wir alles ohne Murren übernehmen, was uns die EU aufzwingt. Denn diese Droherei hat mit Ebenbürtigkeit und demokratischen Grundrechten nichts mehr zu tun. Es ist Machtpolitik, die uns dazu zwingen will so zu handeln wie es die Mächtigen in der EU und in Bern wollen.

Die alten Eidgenossen hätten sich eine solche Behandlung nicht gefallen lassen. Unsere schwachen Vertreter in Bern hingegen kuschen vor der EU und lassen sich selbst solche respektlosen Äusserungen gefallen.
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