Angriff ist die beste Verteidigung!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. Februar 2012 | 2.190 mal gesehen

Die Schweiz ist ein souveräner Rechtsstaat mit eigenen Gesetzen. Der Bundesrat versucht Angriffe von aussen mit internationalen Steuerabkommen abzuwehren. Diese beschränken die eigene Souveränität bzw. schränken den Handlungsspielraum der Schweiz ein. Ich bin nicht generell gegen internationale Abkommen. Doch ich bezweifle, dass internationale Abkommen, die durch Erpressung erzwungen wurden, zum Vorteil der Schweiz sind. Internationale Abkommen, sollten zum Vorteil von beiden Vertragsparteien sein. Wobei der Vorteil für die Schweiz nicht nur darin bestehen sollte, dass vorübergehend ein paar Angriffe abgewehrt wurden.

Wir Schweizer sollten aufhören ständig den Musterschüler spielen zu wollen. Musterschüler sind unbeliebt. Wir sollten uns überlegen wie wir uns auf intelligente und wirksame Weise wehren können. Das Geld, welches wir den USA einfach so in einer Art Ablasshandel überweisen, könnten wir auch für einen Kampf gegen unsere Feinde einsetzen. Zum Beispiel indem wir damit in den USA Lobbyisten und Wahlkampagnen bezahlen, die dafür sorgen, dass Obama den nächsten Wahlkampf verliert. Unsere Freunde in den USA sind nicht die linken Demokraten. Es sind die Republikaner! Dasselbe gilt natürlich auch für Länder wie Deutschland. In Deutschland sollte man CDU/CSU und FDP unterstützen und darauf hinwirken, dass SPD, Grüne und Linkspartei schwächer werden. Die Banken haben Geld. Mit Geld kann man Wahlkämpfe, Lobbyisten und Kampagnen finanzieren.

Ausserdem sollten wir unseren Mitte-Links-Bundesrat durch einen rechtsbürgerlichen Bundesrat, dessen Mitglieder Eier haben, ersetzen. Um dies möglich zu machen müssen wir unser Mitte-Links-Parlament durch ein rechtsbürgerliches Parlament ersetzen. Auch hier kann Geld helfen. Auch braucht es neben der Weltwoche endlich einmal einen bürgerlichen Ersatz für den Blick und den Tagesanzeiger sowie einen rechtsbürgerlichen TV-Sender, der landesweit empfangen werden kann. Auch das kann man mit Geld auf die Beine stellen. Je länger die Mitte-Links-Linken regieren, desto schlimmer wird es werden. Das sieht man ja bereits im Asylmissbrauch, dem Missbrauch unseres Sozialwesens, dem Zustand unseres Bildungswesens (PISA-Studien lassen grüssen) und anderen negativen Begleiterscheinungen linker Politik.

Der Kampf gegen die internationale Linke wird immer wichtiger. Denn die Linken verraten unser Land. Zumindest erhält man diesen Eindruck, wenn man die linke Polemik beobachtet. Die Linken freuen sich ja sogar, wenn unser Finanzplatz zerstört und unser Wohlstand ruiniert wird. Sie begrüssen die US-Angriffe und nutzen die Gelegenheit um Anti-Marktwirtschafts-Debatten zu lancieren.

Angriff ist die beste Verteidigung!
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2 Gedanken zu „Angriff ist die beste Verteidigung!“

  1. Weil die Schweiz ein eigener Rechtsstaat mit eigenen Gesetzen ist, soll sie in den US-Wahlkampf eingreifen und einseitig für die die Republikaner Lobbyisten und Wahlkämpfe bezahlen? Herrlich!

    Abgesehen davon, dass eine souveräne Nation aus rechtlichen, politischen und diplomatischen Gründen nicht einseitig in die internen Belange einer anderen souveränen Nation eingreifen darf (das ist Ihnen sonst ja auch immer sehr wichtig…): Wem genau der verbliebenen konservativen Protektionismus-Vorbeter in den USA soll denn der schweizerische Steuerzahler lustige Wahlkampfspots gegen Schwule bezahlen? Und wenn die CDU angeblich so toll ist für uns, warum sind es dann die Finanzabkommen mit Deutschland unter CDU-Finanzminister Schäuble und CDU-Kanzlerin Merkel irgendwie gar nicht? Sie wollen die deutsche FDP unterstützen? Das haben die Deutschen selbst vor Jahren schon aufgegeben…

    Konservative sind also Freunde, Linke Feinde; Geld und konservative, rechte Politik sind die Allerweltslösungen. Entschuldigung, aber das ist ideologisch völlig verblendet. Auf die Farce im Asylwesen, wo wir u.a. die langen Verfahrensdauer weitgehend BR Blocher verdanken, will ich gar nicht weiter eingehen. Im Bildungswesen werden nun 500 Millionen gestrichen, damit Maurer und die konservativen, rechten Armeefans ihre Flugis kaufen können. Missbrauch des Sozialwesens? Dazu eine kleine Geschichte. Ende 2008 führte die EMS-Chemie für über 600 Mitarbeiter Kurzarbeit ein, alleine die bündnerische Arbeitslosenkasse bezahlte 2009 für den Lohnausfall rund eine Million/Monat. Zusätzlich forderte Martullo-Blocher vom seco staatliche Massnahmen, damit Firmen mit Kurzarbeit weniger bezahlen müssen. Ende 2009 bezahlte die EMS dann aber wegen des guten Ergebnisses den Aktionären neben der ordentlichen Dividende auch gleich noch eine Sonderdividende aus; insgesamt 223 Millionen Franken, wovon 57.1 % der Familie Blocher zufloss. Nicht schlecht, oder? Wie auf dem gesamten wirtschaftlichen Aufstieg Blochers wurde hier strikt das Blocher-Prinzip verwendet: Gewinne privatisieren, Krise und Verluste auf den Staat abwälzen. Parallel dazu aber gegen die bösen ausländischen Missbraucher unseres Sozialwesens hetzen… diese Politik ist Ihre Allerweltslösung?

    Schlussfrage: Warum rufen rechte Dauernörgler am Staat und seinen Institutionen jeweils reflexhaft nach staatlicher Hilfe, wenn Sie Probleme bekommen? Warum muss „die Schweiz“ angreifen? einige Banken haben trotz mehrerer Schüsse vor den Bug weiterhin illegal gehandelt und werden nun dafür verantwortlich gemacht. Wie bei der UBS soll plötzlich der verhasste Staat zu Hilfe eilen und die Probleme übernehmen. Warum?

  2. Aber Harry Muff, was tut denn die Handelskammer Schweiz-USA? Was ist denn der Zweck von Werbeveranstaltungen von Schweiz-Tourismus in anderen Ländern? Wieso sollten denn das die Banken nicht auch tun dürfen? Und wieso sollte unser Staat nicht auch mit Image fördernden Massnahmen dafür sorfen dürfen, dass die Beziehungen anderer Länder zu unserem Land besser werden?

    Man muss hier einfach einmal intelligenter werden. Was ist besser? Als Zwerg mit Grossmächten zu verhandeln und dann ständig zu verlieren oder stattdessen mit einzelnen mächtigen Exponenten, Bundesstaaten und Mitgliedstaaten zu verhandeln? Exponenten, grosse Konzerne und Teilstaaten auf unsere Seite zu ziehen, kann nützlich für uns sein. Weil sich diese dann für uns einsetzen und uns helfen. Wenn wir mit Deutschland oder Texas gute Wirtschaftsbeziehungen wollen, müssen wir denn dann gleich mit der ganzen EU oder den USA verhandeln? Was ist schlimm daran einen der Schweiz gut gesinnten Republikaner im Wahlkampf gegen einen der Schweiz feindlich gesinnten linken Demokraten zu unterstützen? Es ist doch nicht verboten sich selber zu schützen! Die anderen setzen uns ja auch regelmässig die Pistole auf die Brust.

    Das deutsche Kaiserreich hat im ersten Weltkrieg auch mitgeholfen, dass Lenin in Russland an die Macht kam. Das ist zwar eher ein schlechtes Beispiel, weil Kommunisten sollte man nicht unterstützen, aber es zeigt eben doch, dass sowas geht.

    Die USA kann man mit Goliath oder Achilles vergleichen. Die Schwachstelle ist die US-Demokratie. US-Wahlkämpfe sind sehr kostspielig. Da kann ein reiches Land eingreifen. Indem es die Wahlkämpfe jener finanziell unterstützt, die ihm freundlich gesinnt sind.

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