Aggressive Zigeuner dank Personenfreizügigkeit

Von Alexander Müller veröffentlicht am 22. Oktober 2009 | 4.067 mal gesehen

Seit der Abstimmung über das Personenfreizügigkeits-Mogelpäckli am 8. Februar 2009 gibt es in der Schweiz mehrere organisierte Bettlerbanden aus Rumänien. Meist handelt es sich bei den Bettlern um Romas. Sie fallen durch ihr aufdringliches und aggressives Verhalten auf. Nun belästigen sie sogar Fahrgäste der SBB.

Dafür dürfen wir uns bei jenen Stimmbürgern bedanken, die damals JA zur Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien gestimmt haben. Um diesen Bettelbanden das Handwerk zu legen, braucht es jetzt ein schweizweites Bettelverbot und harte Strafen für Leute, die beim Betteln erwischt werden.

Was Sie persönlich tun können
Geben Sie Bettlern kein Geld! Die Schweiz ist ein reiches Land, wer in Not ist, kann bei seiner Wohngemeinde Sozialhilfe beantragen. Lassen Sie sich nicht in Gespräche verwickeln, ignorieren Sie diese Leute. Achten Sie auf Ihre Wertsachen wenn solche Leute in Ihrer Nähe sind. Beschweren Sie sich beim Schaffner oder beim Tramchauffeur über die Lärmbelästigung, wenn Musiker Züge oder Strassenbahnen unsicher machen. Diese können sofern nötig über Funk Hilfe anfordern. Rufen Sie die Polizei, wenn Sie von aggressiven Bettlern und Strassenmusikanten belästigt werden.

Aggressive Zigeuner dank Personenfreizügigkeit
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4 Gedanken zu „Aggressive Zigeuner dank Personenfreizügigkeit“

  1. Das Problem mit den osteuropäischen Bettlerbanden hat mit der Personenfreizügigkeit nichts zu tun, sondern mit der Reisefreiheit der Rumänen seit deren Beitritt zum Schengen-Raum.

  2. Der Text betreffend Ausschaffung von Zigeunern aus Rumänien stammt vom 10.10.2002. Das ist knapp 4 (!) Jahre vor Eintritt Rumäniens in die EU (1. Januar 2007), und ebensoviel Zeit vor dem Beitritt Rumäniens zu Schengen (ebenfalls 1. Januar 2007). Der Text zur Interpellation, dem anderen Link, stammt vom 21.12.2007, die Interpellation wurde also fast 2 Monate vor der Abstimmung zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien eingereicht … trotzdem ist im Text davon die Rede, das organisierte Bettel- und Einbrecherbanden bereits Schlagzeilen machen. Wie das, wenn erst die Personenfreizügigkeit solches Umtreiben ermöglichen soll? Ich denke, Deine Beweisführung richtet sich gegen Dich selbst im Moment, schlicht aufgrund von „Timingfehlern“. Aber diese Beweisführung bräuchte es gar nicht: wenn man WEISS, was das Abkommen zur Personenfreizügigkeit regelt, dann WEISS man auch, warum sich ein Bettler nicht auf die Freizügigkeit berufen kann. Und wenn dann noch WEISS, was Schengen einem EU-Bürger ermöglicht, dann WEISS man auch, das Bettler sich gar nicht auf die Personenfreizügigkeit berufen MÜSSEN.

  3. Mensch FrankW, der Beitrag von 2002 wurde als BEISPIEL dafür genommen wie es VORHER war. Es geht dort um Romas aus Rumänien, deren Asylantrag abgelehnt wurde. Jetzt NACH der Einführung der erweiterten Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien müssen die Roma keine Asyl mehr beantragen um hier zu bleiben. Darum gehts. Das hat mit Schengen überhaupt nichts zu tun, es geht um die Personenfreizügigkeit!!! Kapiers endlich! Deine Begriffsstutzigkeit ist mühsam. Ist das eigentlich Absicht oder bist du wirklich so? Ein drittes Mal erkläre ich es dir nicht mehr.

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