Wie man mit Mut Geiseln befreien könnte

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. September 2009 | 2.321 mal gesehen

Ausgangslage: Die beiden Schweizer Geiseln werden in der Schweizer Botschaft in Libyen (siehe Bild) festgehalten. Libysche Sicherheitskräfte bewachen die Botschaft und kontrollieren Besucher. Genauere Details und Luftbildaufnahmen sowie Abklärungen mit Drittstaaten wie Italien und Malta wären durch den Schweizer Nachrichtendienst zu beschaffen bzw. zu treffen.

Variante 1: Bewaffnete Männer einer Sondereinheit in ziviler Kleidung verschaffen sich Zutritt zur Schweizer Botschaft. Dabei haben sie mögliche Kontrollen zu passieren und nötigenfalls möglichst unauffällig ausser Gefecht zu setzen. Aussenposten bzw. Scharfschützen an sicheren Standorten kontrollieren die Lage ausserhalb der Botschaft. Dann holt man die vorinformierten und wartenden Geiseln aus der Botschaft und besteigt zu diesem Zeitpunkt vor Ort befindliche gepanzerte Geländewagen. Mit diesen rast man an einen Ort von wo die Geiseln mit einem Hubschrauber oder einem Flugzeug in einen sicheren Drittstaat (Tunesien, Ägypten, Malta, Italien) oder direkt in die Schweiz geflogen werden. Geschützt wird die Operation von der Schweizer Luftwaffe, die mit F/A oder Kampfhubschraubern (letztere hat sie leider nicht) den Luftraum sichert und nötigenfalls feindliche Flugzeuge vom Himmel holt.

Variante 2: Je nachdem ob die Topografie bzw. das Gebäude der Schweizer Botschaft es zulassen landet ein schneller Hubschrauber auf dem Dach der Schweizer Botschaft, die beiden Männer besteigen ihn und er fliegt mit den Geiseln aus der unmittelbaren Gefahrenzone. Auch hier erfolgt die Rückendeckung durch unsere Luftwaffe.

Idealer Zeitpunkt: Festlichkeiten zum 40. Jahrestag des Diktators oder in den frühen Morgenstunden

Forderung: Zu sowas muss eine moderne Armee in der Lage sein. Im Mittelalter gab es in Japan für solche Zwecke Ninja-Kämpfer. Heute werden für sowas Sondereinheiten und Elitesoldaten bzw. Elitepolizisten herangezogen. Ein Rechtsstaat muss sich und seine Bürger im In- und Ausland schützen und retten können.

Feststellung: Wenn die Armee dazu nicht in der Lage ist, können wir sie gleich abschaffen. Wenn wir schon nicht Manns genug sind um zu kämpfen, sollten wir es lassen. Sollte unser Land dann vor der Gefahr einer Invasion durch eine feindliche Armee stehen, könnten wir ja versuchen den Aggressor mit einem Kniefall zu besänftigen, ihm alles geben was er verlangt und seinen Männern unsere Frauen überlassen. Das wäre möglicherweise im Sinne gegenwärtig regierender Politiker.

Wie man mit Mut Geiseln befreien könnte
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3 Gedanken zu „Wie man mit Mut Geiseln befreien könnte“

  1. Irgendwann Mal vor Jahren hast du schon mal so einen Beitrag veröffentlicht.
    Und was lerne ich daraus, du spielst immer noch im Sandkasten „Kriegerlis“
    Oder Du hast Dich gesteigert und spielst nun Playstation, etc.

  2. Bravo Alexander, genau so sollte es geschehen. Warum lassen wir uns von diesem 3-Welt-Kameltreiber-Staat an der Nase rumführen – Der Einsatz unserer Armee ist nun gefragt!

  3. Manuel, jetzt ist es leider schon zu spät. Die inkompetenten Zauderer im Bundesrat haben alles getan um eine solche Aktion zu vereiteln. Nun dürfen die beiden Scheizer ihre Haftstrafen absitzen und auf die Gnade von Verbrecher Gaddafi hoffen.

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