SRG erhöht Pensionsalter für Kader

Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. November 2013 | 1.097 mal gesehen

Der Verwaltungsrat der SRG hat beschlossen das Pensionsalter für Kaderangehörige von 62 auf 65 Jahre zu erhöhen. Das ist angesichts eines Defizits von Rund 117 Millionen Schweizerfranken im Jahr 2012 wegen Rückstellungen für die SRG-Pensionskasse wohl auch angebracht. Die Änderung wird allerdings erst am 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Ich begrüsse den Entscheid des SRG-Verwaltungsrats als Schritt in die richtige Richtung. Allerdings finde ich, dass das Pensionsalter für alle SRG-Angestellten auf 65 Jahre erhöht gehört. Ausserdem gibt es keinen sinnvollen Grund die Änderung erst per 1. Januar 2015 in Kraft treten zu lassen. Das wäre sicher auch bereits per 1. Januar 2014 möglich gewesen.

Angesichts des Defizits im Jahr 2012 erwarte ich von der SRG auch eine Anpassung bei den Löhnen. Anstatt bei einem Defizit einfach die Gebührenzahler zur Kasse zu bieten, könnten die SRG-Angestellten auch den Gürtel enger schnallen.

Die Pfründe von Unternehmen mit staatlichen Privilegien gehören abgebaut!

Ist der Leistungsauftrag der SRG noch zeitgemäss?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 31. Oktober 2013 | 1.771 mal gesehen

Die Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG) ist ein privatrechtlich organisierter Staatsbetrieb. Er umfasst 5 Unternehmenseinheiten, 18 Radio- und 8 Fernsehprogramme sowie mehrere Websites und beschäftigt rund 6000 Angestellte. Das kostet jährlich rund 1.6 Milliarden Schweizerfranken, die zu 72% mit Gebühren und zu 28% mit Werbeeinnahmen finanziert werden.

Der Zweck des ganzen Apparats ist die Sicherstellung eines Service Public-Auftrags, den der Mediengigant vom Bundesrat erhalten hat. Die SRG soll sicherstellen, dass in allen vier Landesteilen der Schweiz gleichwertige Radio- und Fernsehprogramme verbreitet werden. Doch benötigen wir das überhaupt noch?

Im Zeitalter des Internets kann der Bundesrat die Bevölkerung auch ohne SRG erreichen. Der Bund hat ja eigene Websites. Ausserdem gibt es in der Schweiz zahlreiche Medien, die sich ihre Texte von der Schweizerischen Depeschenagentur besorgen. Damit ist eine landesweite einheitliche Berichterstattung bereits einigermassen gegeben.

Auch für die rund 50’000 Rätromanen braucht es keine SRG. Private Sender wie Radio Grischa könnten den Auftrag der Sprachkultivierung von der SRG übernehmen.

Welchen Nutzen hätte eine Abschaffung der SRG?

Die Abschaffung der SRG könnte der Schweizer Medienlandschaft neue Impulse geben und die Haushalte müssten keine SRG-Gebühren mehr zahlen. Mögliche Risiken hinsichtlich der Qualität der Programme können beseitigt werden indem der Bund die Vergabe von Radio-und Fernseh-Konzessionen an Auflagen knüpft. Mit solchen Auflagen könnte die Qualität von Radio- und Fernsehprogrammen auch bei Privaten sichergestellt werden. Abgesehen davon lässt die Qualität von SRG-Programmen bereits heute zu wünschen übrig. Ein weiterer Vorteil, der für die Abschaffung der SRG spricht, wäre mehr Wettbewerb. Mehr Wettbewerb fördert Innovationen und führt zu einer Ausrichtung der Programme nach den Bedürfnissen der Konsumenten.

Fazit: Ich bin für die Abschaffung der SRG, denn meiner Meinung nach benötigen wir sie nicht. Deshalb unterstütze ich diese Initiative. Was meint ihr liebe Leser?

Senkt endlich die SRG-Gebühren!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. Januar 2012 | 2.366 mal gesehen

Das Schweizer Fernsehen bestätigt tagtäglich von neuem, was es für ein ein sozialistisches Staatsfernsehen ist. Sendungen wie 10v10 vermitteln eine einseitige linke Weltsicht. Solche Sendungen haben in einem TV-Sender, welcher mit Zwangsgebühren finanziert wird, nichts verloren. Wenn ich schon für diesen Müll zahlen muss, dann will ich verdammt nochmal eine ausgewogene Berichterstattung, die auf Fakten basiert und wahrheitsgemäss ist.

Sollen die Linken diesen Scheiss Sender doch selber finanzieren. Es ist eine Schweinerei, dass ich für etwas zahlen muss, worüber ich mich jeweils ärgere, wenn ich es schaue! Kampf dem linken Gebührenmonster!

Ist Roger de Weck ein Demokrat?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 10. August 2011 | 3.446 mal gesehen

Laut einem Artikel im Tagesanzeiger soll SRG-Direktor Roger de Weck versucht haben die SRG-Kritikerin Natalie Rickli unter Druck zu setzen. De Weck soll eine Zusammenarbeit mit Ricklis Arbeitgeber, dem Werbevermarkter Goldbach Media, davon abhängig gemacht haben, dass dieser, Zitat: «Rickli abstelle». Dies behauptet gemäss Tagesanzeiger kein geringerer als Klaus Kappeler, der CEO von Goldbach Media.

Ich verstehe, dass Roger De Weck in seiner Funktion als SRG-Direktor keine Freude an Natalie Rickli hat. Denn diese reichte die Petition «Gebührenmonster: 200 Franken sind genug» ein. Die Petition fordert eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren auf 200 Franken jährlich. Auf diese Weise sollen die Gebührenzahler entlastet werden.

Dennoch, das Roger de Weck vorgeworfene Vorgehen ist vollkommen inakzeptabel. Es ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Wer versucht politische Gegner mit Druck auf deren Arbeitgeber auszuschalten, der ist kein Demokrat. Sollte es sich bewahrheiten, bedeutet dies, dass unser Staatsfernsehen von einem Antidemokraten geführt wird. Fakt ist, dass sich Roger de Weck als vehementer Verfechter eines EU-Beitritts schon mehrmals kritisch gegenüber unseren Volksrechten und unserer Demokratie geäussert hat.

Ein Beispiel:

swissinfo: Die Schweiz präsentiert sich gerne als Muster-Demokratie. Was können wir von Deutschland lernen?

Roger de Weck: Den Rechtsstaat. Wir haben in der Schweiz eine starke Demokratie, aber einen schwachen Rechtsstaat. Dadurch, dass über Volksabstimmungen die einzelnen Artikel unserer Bundesverfassung geändert werden können und manchmal die Bundesverfassung so missbraucht wird, dass sie einem Gesetz ähnelt, dadurch, dass wir eine so starke Demokratie haben, vergessen wir den Rechtsstaat und den Schutz von elementaren Grundrechten. (Quelle)

Zudem ist Roger de Weck Mitglied des linksgerichteten Clubs Helvétique, welcher unsere demokratischen Volksrechte beschneiden möchte. Zwar ruht seine Mitgliedschaft zurzeit, doch dies nur aus Rücksicht auf sein Amt als SRG-Direktor.

Mit Sex und Erotik SRG-Gebühren senken

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Mai 2011 | 6.736 mal gesehen

Mit mehr SEX und EROTIK könnte die SRG Marktanteile gewinnen. Sie könnte z.B. durch Sexwerbung, die vor oder nach erotischen Sendungen eingespielt wird, zusätzliche Einnahmen generieren. Mit diesen Einnahmen könnte die SRG Qualitätssendungen wie z.B. Sternstunde Philosophie oder Horizonte finanzieren. Das Gute daran wäre, dass eine Quersubventionierung ohne Gebührenerhöhung möglich wäre. Unter Umständen könnte man die Radio- und TV-Gebühren sogar senken.

Um dies zu realisieren wäre jedoch eine Gesetzesänderung notwendig. So müssten das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) sowie das Strafgesetzbuch (StGB) modernen Verhältnissen angepasst werden. Beim RTVG wären die Artikel 4 Abs. 1 und Artikel 5 zu ändern. Beim StGB wäre der Artikel 197 den Sitte- und Moralvorstellungen eines modernen Menschen anzupassen.

Das Schweizer Fernsehen müsste dabei seinem qualitativen Anspruch weiterhin gerecht werden. Dies würde dadurch gewährleistet indem nur qualitativ hochstehende Erotik- und Sex-Sendungen ausgestrahlt werden. Kein FSK16 oder FSK18-Müll aber auch kein Schmuddelsex, wie er auf ausländischen Mainstream-Kanälen zu sehen ist. Die Steigerung sexueller Erregung durch das öffentliche Fernsehen könnte zu einer höheren Geburtenrate führen. Dies hätte wiederum einen positiven Effekt auf unsere Altersvorsorge-Einrichtungen. Da es der umgekehrten Alterspyramide entgegenwirkt.