In Frankreich wird der Strom knapp

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. Februar 2012 | 1.638 mal gesehen

In der Schweiz will eine vom Vorfall in Fukushima hysterisierte Bevölkerungsmehrheit Atomkraftwerke abstellen. Derweil wird in Frankreich der Strom knapp. Kein Wunder ist der französische Präsident Sarkozy gegen die Abschaltung des maroden Atomkraftwerks in Fessenheim. Fessenheim befindet sich in der Nähe von Basel. Wenn der Strom knapp wird, kann man es sich nicht leisten Atomkraftwerke abzuschalten.

Der Grund für die Stromknappheit in Frankreich ist die anhaltende Kälte. Deswegen heizen die Franzosen mehr und das tun sie meist mit Strom. Nun müssen die Franzosen in Deutschland Strom einkaufen. Aber auch die Deutschen haben ein Problem, sie heizen mit Oel und Gas aus Russland. Die Russen liefern jedoch nicht genug und die Preise für Oel und Gas steigen.

Übrigens die deutschsprachigen Völker stehen mit ihrer irrationalen Angst vor der Atomkraft alleine da. Selbst der linke amerikanische Präsident Obama lässt neue Atomkraftwerke bauen. (Quelle) Ich befürworte Obamas Entscheid für die Atomenergie. Neue Atomkraftwerke sind sicherer als alte aus den 1980er Jahren. Zwar wird der Sicherheitsstandard bei alten Atomkraftwerken bei Revisionen immer wieder verbessert, doch letztlich bleibt die veraltete Technologie eben doch bestehen. Neue Atomkraftwerke haben eine modernere Technologie mit höherem Sicherheitsstandard. Zudem sind sie leistungsfähiger und sollen weniger radioaktive Abfälle produzieren als alte.

…und die Klimaerwärmung macht auch gerade eine Pause. Aber eben, auch das Waldsterben war einmal ein Sturm im Wasserglas. Die Grünen brauchen Themen um ihre Wähler bei Laune zu halten. 😉

Schweiz sperrt Mubarak-Konten

Von Alexander Müller veröffentlicht am 12. Februar 2011 | 2.427 mal gesehen

Kaum ist Ägyptens langjähriger Präsident unter dem Druck eines kleinen demonstrierenden Teils der ägyptischen Bevölkerung zurückgetreten, schon ordnet Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey die Sperrung seiner Bankkonten in der Schweiz an. Damit führt die Schweiz fort, was sie in ähnlichen Fällen bereits früher machte.

Mir stellt sich die Frage auf welcher Rechtsgrundlage solche Sperrungen erfolgen. Gab es ein Rechtshilfebegehren von Ägypten? Wurde Mubarak wegen eines Verbrechens angeklagt? Soweit ich informiert bin regierte der Mann Ägypten 30 Jahre lang. Natürlich ist auch mir nicht entgangen, dass in islamischen Ländern wie z.B. Ägypten autoritär und mit harter Hand regiert wird. Ebenfalls ist bekannt, dass islamische Länder Menschenrechte nicht einhalten und missachten. Trotzdem haben einige dieser Länder wie z.B. Ägypten und Lybien einen Sitz im UNO-Menschenrechtsrat.

Mir kommt die Aktion von Calmy-Rey etwas scheinheilig vor. Man hat 30 Jahre lang vom autoritären Regime Mubaraks Kenntnis gehabt und trotzdem Gelder und andere Gefälligkeiten von seinem Regime entgegengenommen und profitiert. Kaum ist der Mann entmachtet, gehört er nicht mehr zu den Guten und man sperrt unverzüglich seine Konten und die Konten seiner Angehörigen. Der Narr hat seine Schuldigkeit getan und jetzt machen wir populistische Politik. Wozu?  Um uns im Sinne naiver Gutmenschen als Musterschüler und Saubermänner zu profilieren?

Unser Finanzplatz bietet vermögenden Kunden keine Rechtssicherheit mehr. Präsidenten, die weggeputscht wurden, verlieren ihre in der Schweiz deponierten Vermögen und die Kundendaten vermögender US-Kunden werden auf Druck ebenfalls herausgegeben. Was bietet die Schweiz eigentlich noch im Gegensatz zu anderen Finanzplätzen? Mubarak hätte sein Geld wohl besser in Delaware in den USA angelegt. Dort hätte man die Konten, Obamas linkspopulistisches Geschwätz hin oder her,  mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gesperrt.

Ach ja, irgendwie passt die Aussenpolitik der Schweiz zur verlogenen Art von Obama. Siehe Bild. Eben noch hat er Mubarak freundschaftlich umarmt um ihn anschliessend wie eine heisse Kartoffel fallen zu lassen. Dann verpasst er ihm sogar noch einen Dolchstoss in den Rücken (Obamas Anti-Mubarak-Reden). So gehen die USA mit ihren Freunden um. Die Schweiz ist allerdings auch nicht besser. Solange Potentaten und Diktatoren an der Macht sind, nimmt man deren Gelder an um daran zu verdienen. Sobald diese aber entmachtet sind, will man nichts mehr davon wissen und sperrt deren Konten. Das ist scheinheilig, verlogen und falsch!

Mal sehen wie Calmy-Rey reagiert wenn ihr Geschäftsfreund Mahmut Ahmadinedschad zum Rücktritt gezwungen wird.

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Obama bricht Wahlversprechen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. April 2010 | 2.349 mal gesehen

Linksgrüne reiben sich die Augen, denn ihr Messias Obama will im Atlantik ein Moratorium aufheben und nach Öl bohren lassen. Damit bricht er ein Wahlversprechen, dass er seiner linksgrünen Wählerschaft gegeben hat. Linke Journalisten zerbrechen sich bereits den Kopf über Obamas Sinneswandel.

Der Entscheid des US-Präsidenten dürfte ein Bekenntnis zur Vernunft und ein Zugeständnis an die Republikaner sein. Obama setzt damit Pläne seines Vorgänger George W. Bush um. Offenbar hat er eingesehen, dass es eine riesen Dummheit wäre auf die Nutzung der grossen Ölreserven vor der US-Küste zu verzichten. Im Wahlkampf 2008 sprach sich Obama noch gegen eine Aufhebung des Moratoriums für Bohrungen vor der US-Küste aus. Durch die Erschliessung der Ölfelder im Altantik sind die USA unabhängiger von Ölimporten aus dem Ausland. Zudem können damit Arbeitsplätze erhalten und die Konjunktur angekurbelt werden. Das dürfte in den USA bei der aktuellen Wirtschaftslage besser ankommen als eine weltfremde grüne Energiepolitik.

Doch keine Sorgen liebe Linksgrüne! Obama hatte vermutlich gar keine andere Wahl. Nachdem er die umstrittene Gesundheitsreform nur knapp durchgebracht hat, war jetzt ein Schritt in Richtung Republikaner nötig. Zumindest wenn er noch eine zusätzliche Amtszeit Präsident sein will. Er ist für weitere politische Vorhaben, gerade in der Klimapolitik, auf die Unterstützung einiger Republikanern angewiesen.