Obama bricht Wahlversprechen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. April 2010 | 2.348 mal gesehen

Linksgrüne reiben sich die Augen, denn ihr Messias Obama will im Atlantik ein Moratorium aufheben und nach Öl bohren lassen. Damit bricht er ein Wahlversprechen, dass er seiner linksgrünen Wählerschaft gegeben hat. Linke Journalisten zerbrechen sich bereits den Kopf über Obamas Sinneswandel.

Der Entscheid des US-Präsidenten dürfte ein Bekenntnis zur Vernunft und ein Zugeständnis an die Republikaner sein. Obama setzt damit Pläne seines Vorgänger George W. Bush um. Offenbar hat er eingesehen, dass es eine riesen Dummheit wäre auf die Nutzung der grossen Ölreserven vor der US-Küste zu verzichten. Im Wahlkampf 2008 sprach sich Obama noch gegen eine Aufhebung des Moratoriums für Bohrungen vor der US-Küste aus. Durch die Erschliessung der Ölfelder im Altantik sind die USA unabhängiger von Ölimporten aus dem Ausland. Zudem können damit Arbeitsplätze erhalten und die Konjunktur angekurbelt werden. Das dürfte in den USA bei der aktuellen Wirtschaftslage besser ankommen als eine weltfremde grüne Energiepolitik.

Doch keine Sorgen liebe Linksgrüne! Obama hatte vermutlich gar keine andere Wahl. Nachdem er die umstrittene Gesundheitsreform nur knapp durchgebracht hat, war jetzt ein Schritt in Richtung Republikaner nötig. Zumindest wenn er noch eine zusätzliche Amtszeit Präsident sein will. Er ist für weitere politische Vorhaben, gerade in der Klimapolitik, auf die Unterstützung einiger Republikanern angewiesen.