Nein zur 1:12 Initiative der Jungsozialisten!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 27. September 2013 | 2.520 mal gesehen

Am 24. November 2013 stimmen wir über die 1:12 Initiative der Jungsozialisten ab. Die Jungsozialisten wollen mit der 1:12 Initiative die maximale Höhe der Gehälter von Schweizer Unternehmen staatlich festlegen. Ich lehne die 1:12 Initiative ab weil sie ein unnötiger staatlicher Eingriff in die Privatwirtschaft ist und Arbeitsplätze gefährdet.

Der Wortlaut der Initiative lautet wie folgt:

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:
Art. 110a (neu) Lohnpolitik
1 Der höchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn darf nicht höher sein als das
Zwölffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohnes. Als Lohn gilt
die Summe aller Zuwendungen (Geld und Wert der Sach- und Dienstleistungen),
welche im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit entrichtet werden.
2 Der Bund erlässt die notwendigen Vorschriften. Er regelt insbesondere:
a. die Ausnahmen, namentlich betreffend den Lohn für Personen in Ausbildung, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Menschen mit geschützten
Arbeitsplätzen;
b. die Anwendung auf Leiharbeits- und Teilzeitarbeitsverhältnisse.

Die 1:12 Initiative ist nichts weiter als ein staatlicher Eingriff in die Freiheitsrechte der Privatwirtschaft und von uns allen. Dies widerspricht entschieden meiner Auffassung eines liberalen Rechtsstaats. Der Staat hat uns nicht zu diktieren wie viel wir verdienen dürfen. Die Festlegung der Saläre ist Sache der Unternehmen, die sich in der Marktwirtschaft bewähren müssen. Wir brauchen keine Planwirtschaft, in der uns der Staat die Löhne diktiert!

Gerade die Unternehmen, die von der Initiative betroffen sind, können sie umgehen, indem sie ihren Hauptsitz ins Ausland verlagern. Diese Unternehmen sind meist bereits international ausgerichtet und erwirtschaften einen Grossteil ihres Gewinns im Ausland. Die 1:12 Initiative gefährdet damit Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Schweiz.

Ich empfehle daher der 1:12 Initiative der Jungsozialisten am 24. November 2012 mit einem klaren NEIN eine Abfuhr zu erteilen. Dies im Interesse unseres Landes.

NEIN zum Staatlichen Lohndiktat! NEIN zur 1:12 Initiative der Linken!
NEIN zum Staatlichen Lohndiktat! NEIN zur 1:12 Initiative der Linken!
Nein zur 1:12 Initiative der Jungsozialisten!
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10 Gedanken zu „Nein zur 1:12 Initiative der Jungsozialisten!“

  1. Schliesse mich der Meinung an. 1:12 ist eine Dampfwalzen INI, deren Folgen und Auswirkungen in der Tiefe kaum richtig ausgelotetet werden können. Sie greift tief in die Sozialstrukturen unseres Landes und birgt unerhörten sozialpolitischen Sprengstoff, der viel grösser ist als die Eskapaden einiger Lohngierabzocher, die wir leider auch haben. Aer darauf ist 1:12 nicht die Antwort, aber eine völlige Brechtstangen Abbruchvorlage bis und mit in das Gefüge tausender KMU. Ablehnen, diesen Schmarren.

  2. Da haben wir doch tatsächlich mal dieselbe Meinung. Der Arbeitsmarkt ist gerade bei Kaderstellen international, und eine 1:12-Initiative würde die Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Unternehmen bei der Suche nach guten Führungskräften massiv beeinträchtigen.

    „1:12 – Gemeinsam für gerechte Löhne“ … was ein gerechter Lohn ist wäre noch auszudiskutieren. Kann man das Gehalt von jemandem, der durch seine Arbeit tausende Arbeitsplätze ermöglicht und seiner Firma unter Umständen Millionengewinne einfährt wirklich gerecht mit einem Faktor mit dem Gehalt z. B. der Telefonistin oder des Hausmeisters verknüpfen? Ich denke nicht.

  3. Einen ‚gerechten‘ Lohn gibt es eigentlich auf keiner Stufe, weil ‚gerecht‘ als sehr individuell erachtet werden muss.

    Verdient ein Alleinstehender z. B. Fr. 5000.-, kommt es sehr darauf an, wo er wohnt und welche Mietkosten er/sie hat. Wohnt er / sie mit einem Partner zusammen, kommen locker Fr. 8-10’000.- pro Monat zusammen (getrennt versteuert!!).

    Bildet sich jemand nicht weiter, bringt er schon keine Voraussetzungen, um lohnmässig weiter zu kommen usw. Also, die Sache mit dem ‚gerechten‘ Lohn ist sehr individuell und kommt nicht zuletzt auf die Leistugnsäfhigkeit des Arbeitgebers an.

    Dann: was ist mit dem Lohn eines KMU Inhabers? Wie errechnet der sich? Etwa aufgrund der Steuerdaten, die erst Jahre später definitiv werden? Und muss dann ein KMU damit rechnen, Löhne zurück zu fordern oder nachzuzahlen? Das ist doch völlig irre!

    Keine Frage: es gibt auf den obersten Stufen der Entlöhnung vollkommen blödsinnige Lohnsummen. Jene findet man aber zumeist nur dort, wo CEOs vorhanden sind, also keine Patrons mehr. Und bei diesen Firmen hakt die Minder INI ein. Man darf also davon ausgehen, dass sich das in den kommenden Dekaden selbst verbessernd regelt.

    Wie soll denn das ganze überhaupt kontrolliert werden, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass sich ein KMU ‚flankierend‘ von irgendjemandem in die Bücher schauen lässt oder gar die Mitarbeiter aufgefordert werden könnten, ihre Lohnausweise in diesem Zusammenhang zur Prüfung vorzulegen. Vor allem bei wem? Bei den Steuerbehörden, die dann das Personal vermutlich verdoppeln müssen? Das ist ja irre!

  4. Wer für 2:12 ist, sollte sich bewusst sein, dass diese Initiative alle Dienstleistungen, Waren etc. nur künstlich verteuern werden, zwecks neuer bürokratischen (vorwiegend behördlichen) Bewirtschftungen.

  5. Wir haben so viele linke Idioten hier zu Lande, man müsste dieser INI eigentlich zustimmen und die Schweiz so richtig gegen die Wand fahren zu lassen. Diese linken degenerierten Vollidioten werden erst aufwachen wenn hier zu Lande 2 Millionen Arbeitslose zu verzeichnen sind, aber eben nur vielleicht. Wir sind schon soweit, dass wir ungebildete und nicht integrierbare Menschen importieren, die, wenn aufgenommen lebenslange Sozialempfänger sind, dem sei aber nicht genug, sie dürfen noch die Analphabeten in dar Familie nachziehen. Wer das noch versteht, weiss ich nicht. Für mich als Patriot ist es nicht mehr nachvollziehbar.

  6. Vor ca. 1 1/2 Jahren hat ein Mitglied der GSOA in einem anderen Blog im Zusammenhang mit Wirtschaftsfragen sinngemäss die Antwort gegeben, dass die Linke absichtlich solche Dinge lanciert, um den bürgerlichen Staat an die Wand zu fahren. Ich war damals ziemlich schockiert über eine solche Aussage, eines SP Mitgliedes, dass einer ’staatstragenden‘ Partei angehören will. 1:12 gehört in diese Stossrichtung einer fatalen Neidkulturdebatte. Ablehnen, denn die Folgen dieses Schwachsinns können wir nicht einfach sehenden Auges hinnehmen!

  7. 1:12​ = Ausser neuer Bürokratie-Spesen = 0 : 0

    1​:12 bringt absehbar ausser neuer Bürokratie wenig bis gar nichts, denn die Verantwortlichen würd​en bestenfalls einmalmeh​r KMU’s und Kleinbetriebe bürokratisch beackern. Im Gegenzug bei Staats-B​etrieben, sowie jenen der öffentlichen Hand oder Grosskonzernen gepflo​gen wegeschauen.

  8. @rittiner & gomez, dieses Argument überzeugt mich nicht. Ich bin auch parteiloser Schweizer Bürger und ich bin absolut gegen die 1:12 Initiative. Wie wollen Sie mich also überzeugen? Mit der Staatsbürgerschaft???

  9. Ich bin zusammen mit allen KMU, mit denen ich zu tun habe, gegen diesen 1:12 Bockmist. Die Initianten haben selbst eingesehen, dass sie das nicht zu Ende gedacht haben und David Roth, JUSO Chef und einer der Initianten, schlägt sich schon jetzt per März 2014 seitwärts in die Büsche.

    1:12 ist ein sozialpolitischer und staatspolitischer Sündenfall der Sonderklasse und schlägt bei Annahem auf die Initianten zurück. Die sind dann selbstverständlich, wie immer, für nichts verantwortlich und werden das in bekannter Manie den ‚Plutokraten‘, der SVP und was weiss ich wem in die Schuhe schieben.

    Die Initianten zeichnen ein Bild von der CH Sozialpartnerschaft, das es so nicht gibt und zu völlig verhärteten Fronten führen wird. Und damit zum Aus dieser Sozialpartnerschaft.

    Da sich die JUSOS die Abschaffung des Kapitalismus in das SP Programm geschrieben haben und damit in Lausanne die Parteileitung samt ihrer Bundesrätin Sommaruga desavouiert haben, wundert mich auch diese INI nicht.

    Diese INI ist Neid getrieben. Sie ist ohne wenn und aber abzulehnen!

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