Geothermie

Von Alexander Müller veröffentlicht am 30. September 2011 | 2.921 mal gesehen

Die Schweizer Regierung und die Mehrheit des Parlaments haben den Atomausstieg beschlossen. Ich halte dies für eine Dummheit, die uns Steuerzahler und Stromkonsumenten noch teuer zu stehen kommen wird. Es wird schwer werden die 40% des Strombedarfs, die derzeit von Atomkraftwerken gedeckt werden, zu ersetzen. Der zunehmende Strombedarf wird es nicht einfacher machen.

Alternative Energien sind mehrheitlich unzuverlässig, teuer und machen unser Land noch abhängiger von der EU.  Von einigen alternativen Energien wie z.B. der Geothermie gehen sogar Gefahren für Mensch und Umwelt aus. Um Geothermie nutzen zu  können, muss man tief in den Erdmantel boren. Das kann zu Erdbeben führen und trägt zur frühzeitigen Abkühlung des Erdkerns bei. Eine Abkühlung des Erdkerns führt zu einer Abschwächung des Magnetfeldes und das wiederum zum Verlust der Erdatmosphäre. Ich glaube, ich brauche nicht zu erklären was mit uns geschieht, wenn die Erde die Erdatmosphäre verliert. Trotzdem planen linke und grüne Bundespolitiker nun eine Geothermie-Offensive.

Je mehr Löcher in die Erde gebohrt werden um von dort Erdwärme abzuziehen, desto eher kühlt der Erdkern ab. Ist das nachhaltig und umweltfreundlich? Ich denke nicht.

Geothermie-Debakel in Basel:

Geothermie
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3 Gedanken zu „Geothermie“

  1. Ich kann mir nicht vorstellen ,dass der Erdkern wegen solchen Löchern viel schneller abkühlen wird .
    Dass mit den Erdbeben könnte durchaus noch möglich sein .

    Meine Frage ist , wenn wir heute nicht anfangen alternative Energien zu beziehen , wann sollten wir es dann tun ?

    Sicher ist nämlich auch , dass wir nicht ewig unter solchen Umständen Kernspaltung betreiben können…
    (Kernspaltung trägt ja auch Risiken mit sich.)

    Natürlich werden Risiken damit verbunden sein , aber für eine bessere Welt sollten diese Risiken (natürlich mit Verstand) eingegangen werden.(Mal abgesehen von Erdbeben und Erdkernabkühlung )

    Wer nicht wagt , der nicht gewinnt.

  2. Sicherlich werden ein paar Löcher angesichts der Grösse des Erdkerns auf mehrere Millionen Jahre nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Doch alles ist eine Frage des Masses. Ein Dampfkochtopf funktioniert auch nicht mehr, wenn man dessen Deckel wie ein Sieb durchlöchert. Denn dadurch wird der heisse Dampf einfach entweichen, es kann kein Druck entstehen und damit hat es sich. Dann kann man die Kartoffeln gleich in einem offenen Kochtopf kochen. Was mehr Energie benötigt und länger dauert. Nachhaltig ist die Geothermie jedenfalls nicht. Man zapft das Energiereservoir unseres Planeten an und das ist eben nicht erneuerbar.

    Ich bin übrigens nicht gegen alternative Energien. Ich halte aber den Atomausstieg für falsch. Einerseits will ich nicht überall Windräder haben und andererseits hat man das Potential für Wasserkraft in der Schweiz bereits weitgehend ausgeschöpft. Es lässt sich mit effizienteren und neueren Turbinen und der Zubetonierung von Naturschutzgebieten und Flüssen eventuell noch etwas steigern. Doch wollen wir das? Auch sieht es nicht schön aus, wenn auf jedem Dach Sonnenkollektoren stehen.

    Um die Welt zu verbessern braucht es keine Revolutionen. Man kann die Welt auch mit der Weiterentwicklung von bestehenden Technologien verbessern. Heute gibt es bereits sicherere Atomkraftwerk-Typen als unsere gegenwärtigen Anlagen. Man könnte die Welt also bereits verbessern indem man alte Atomanlagen wie jene in Mühleberg durch neue und leistungsfähigere ersetzt.

    Im übrigen zweifle ich daran, dass es eine Verbesserung der Welt ist, wenn man die Schweiz abhängiger von der EU macht und die linksgrüne Politik dazu beiträgt, dass die Strompreise steigen.

  3. Es ist aber auch nicht nachhaltig den Boden mit Atommüll vollzustopfen .
    Ich bin auch nicht für einen so kurzfristigen Ausstieg der Kernspaltung , wie du gesagt hast „Im übrigen zweifle ich daran, dass es eine Verbesserung der Welt ist, wenn man die Schweiz abhängiger von der EU macht und die linksgrüne Politik dazu beiträgt, dass die Strompreise steigen.“ , aber irgendwann werden wir das machen müssen , wenn wir keine sinnvolle Recylingsmethode gefunden haben.

    Wenn ich nun von dem ausgehe was du in diesem Artikel beschrieben hast , ist es mir lieber wir bleiben einfach solange beim Atomstrom , bis wir eine sichere und wirkungsvolle Alternativenergie beziehen können.

    Aber Alternative sichere und starke Quellen gibt es schon , jedoch ist es eben immer nur eine Frage des Geldes und der Macht.

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