Die Welt kuscht vor Gaddafi

Von Alexander Müller veröffentlicht am 28. März 2010 | 3.323 mal gesehen

Gaddafi in der UNODie Art und Weise wie die Schweiz von Libyen vorgeführt und gemassregelt wird, ist absolut widerlich. Dass es soweit kommen konnte, ist sicherlich auch der abgrundtiefen Dummheit unserer Bundesräte zu verdanken. Doch nicht nur! Der Druck der Schengenstaaten und der EU auf die Schweiz hat gezeigt, wie wenig Verlass auf diese Länder ist. Wenn es drauf ankommt, sind diesen Ländern die Geschäfte mit dem kriminellen Gaddafi wichtiger als ein gutes Verhältnis zur Schweiz.

Tatsache ist jedoch, dass die Schweiz einer der ältesten noch existierenden Rechtsstaaten der Welt ist, der überdies demokratisch legitimiert ist. Das kann man von Libyen nicht behaupten. Muammar Abu Minyar al-Gaddafi kam 1969 durch einen Militärputsch an die Macht. Seither kontrolliert und unterdrückt er die libysche Bevölkerung und bereichert sich auf deren Kosten. Zudem hat er immer wieder mit Terroristen zusammengearbeitet und sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht. Jetzt hält er aus persönlichen Motiven um die Schweiz in die Knie zu zwingen einen unschuldigen Schweizer in seinem Schurkenstaat als Geisel fest. Diesem Verbrecher kriechen nun unsere europäischen „Freunde“ in den Hintern.

Die Libyen-Affäre ist nicht nur ein unerhörter Affront gegen unseren Rechtsstaat, sie ist auch ein Armutszeugnis für Europa und die UNO. Die EU und die Schengenstaaten hätten sich viel vehementer für die Schweiz einsetzen müssen als sie es getan haben. Die UNO-Hauptversammlung hätte es niemals zulassen dürfen, dass Libyen den Vorsitz übernimmt. Ein Schurkenstaat wie Libyen hat den Vorsitz der UN-Hauptversammlung schlicht nicht verdient! Die UNO macht sich damit unglaubwürdig. Und die EU sowie die Schengenstaaten sind ebenfalls nicht glaubwürdig, wenn sie sich alleine des Geldes wegen auf die Seite eines kriminellen Unrechtsregimes wie jenes von Gaddafi stellen. Damit haben die EU-Staaten bewiesen, dass sie eines internationalen Gerichtshofs unwürdig sind.

Die Welt kuscht vor Gaddafi
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2 Gedanken zu „Die Welt kuscht vor Gaddafi“

  1. Ist nicht das erste Mal, dass sich die UNO total unglaubwürdig macht (siehe UN-Menschenrechtsrat).

  2. Ja, wie selektiv und unglaubwürdig der UNO-Menschenrechtsrat ist, hat er ja gerade jüngst wieder bewiesen.

    UNO-Menschenrechtsrat verurteilt das Verbot von Minaretten als islamfeindlich

    Kein Wunder, dass dieses Alibi-Gremium für Islamisten nicht auch gleich ein Bauverbot für Kirchtürme, wie es in islamischen Länder praktiziert wird, als christenfeindlich verurteilt hat. Die UNO zeigt hier einmal mehr ihr selektives und ungerechtes Gesicht.

    Der UNO-Menschenrechtsrat ist ein Alibi-Gremium für islamische Diktaturen und Schurkenstaaten. Die Mitglieder dieses Rates zeigen mit dem Finger auf Länder wie die Schweiz und gehören selber Staaten an, welche die schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen oder begangen haben.

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