Die Befreiung der Schweiz

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. April 2012 | 4.757 mal gesehen

Heute wurde in der Sendung Kulturplatz ein Buch vorgestellt, dem zufolge jeder Mensch ein Grundeinkommen erhalten soll ohne dafür arbeiten zu müssen. Wer mehr Geld haben möchte, kann sich nach Vorstellung der Autoren dieses Buches eine Arbeit suchen, die ihm gefällt. Ich halte das für eine absolute Träumerei von dahergelaufenen Bohemians und Fantasten. Hier meine Begründung:

Woher will ein Unternehmen in einem solchen System noch Arbeitskräfte zu vernünftigen Löhnen finden?

Wie will man sicherstellen, dass jeder den Job kriegen kann, den er will? Was wenn seine Eignung, seiner Neigung widerspricht? Haben wir dann ein Qualitätsproblem?

Wer stellt die Versorgung sicher, wenn niemand mehr arbeiten will? Haben wir dann Mangelwirtschaft?

Wie kann ein solche Wirtschaftsordnung auf eine solche Art in einer globalen Welt konkurrenzfähig bleiben?

Wird unser Wohlstand dann aufs Niveau von Obervolta oder der Sahelzone absinken?

Wieso sollen Kinder in den Schulen dann noch etwas lernen? Ein Teenager, der gerne kifft und am 1. Mai fremdes Eigentum zerstört, könnte sich ja dann sagen, dass er nichts lernen muss, da er auch ohne Job genug Geld zum Leben bekommt. Es gibt ja bereits Jugendliche, die mit der Sozialhilfe zufrieden sind und keine Motivation haben ihre Lebenssituation zu verbessern.

Am Anfang kann so eine Utopie insbesondere für Linke sehr verlockend sein. Irgendwann wird dann aber einfach das Geld zur Finanzierung eines solchen Systems ausgehen. Weil die notwendige Leistung nicht mehr erbracht wird. Das Land verludert dann komplett. Wie einst im Kommunismus ist in so einem Fall mit Mangelwirtschaft zu rechnen. Die Linken werden es wie üblich erst dann merken, wenn es ihnen weh tut. Sprich, wenn sie stundenlang vor einer Bäckerei Schlange stehen müssen, bis sich jemand gefunden hat, der gerade Lust hat, ein paar Brötchen zu backen. Wobei noch sichergestellt werden muss, dass ein anderer gefunden wird, der bereit ist Mehl und Eier zu liefern.

Leider hat sich sogar noch Klaus Wellershoff, der ehemalige Chefökonom der UBS, zu einer Aussage zugunsten dieser Fantasterei hinreissen lassen.  Er meinte, dass sowas durchaus finanzierbar wäre. Damit hat er sich komplett lächerlich gemacht. So einen kann ich nicht mehr ernst nehmen.

Wenn man über Werte diskutieren möchte und Wirtschaftsordnungen in Frage stellt, dann sollte man sich aber auch einmal überlegen was man eigentlich will. Denn alles hat einen Preis. Wer weniger arbeiten will, wer weniger Druck will, wer weniger Herausforderung will und wer nur noch öde herumchillen und herumvögeln will, der sollte bescheiden werden und seine Ansprüche massgeblich herunterschrauben. Irgendwann wird er dann auch seine vielen Kinder nicht mehr ernähren können. Dann haben wir es aufs Niveau der Sahelzone geschafft.

Doch wahrscheinlich wird das Buch noch zum Bestseller werden. Degenerierte Kulturidioten stehen auf einen solchen Scheiss. Wer das Buch kaufen will, findet es hier: Limmatverlag

Auszug aus dem Buch:

Es ist eine ganz einfache Idee: Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält bedingungslos 2500 Franken pro Monat. Dieses Buch verwandelt die Utopie Grundeinkommen in einen konkreten Zukunftsentwurf für die Schweiz. Es erklärt in den Grundzügen die Idee, die Mechanismen und die möglichen Auswirkungen des Grundeinkommens und setzt sich mit den Einwänden auseinander.

Für die einen steht dabei die Emanzipation des Individuums im Vordergrund. Andere sehen im Grundeinkommen ein Mittel, um Armut zu bekämpfen und das Sozialwesen effizienter zu organisieren. Eine weitere Gruppe wünscht sich ein modernes Steuersystem mit Konsumsteuer und sieht das Grundeinkommen darin als logischen Steuerfreibetrag.

Eine unabhängige Gruppierung, der die beiden Autoren angehören, hat sich zum Ziel gesetzt, das bedingungslose Grundeinkommen in der Schweiz einzuführen. Sie wird dazu eine eidgenössische Volksinitiative lancieren.

PS: Dieser Artikel ist spontan in fünf Minuten geschrieben worden. Ich habe letzte Nacht nur 4 1/2 Stunden geschlafen und einen langen Arbeitstag hinter mir.  Jetzt habe keine Lust mehr hochdifferenziert auf das Thema einzugehen. Leider hat mich die Sendung Kulturplatz dazu genötigt heute doch noch einen Blogartikel zu schreiben. Hätte ich bloss nicht Leutschenbach-TV geschaut.

Die Befreiung der Schweiz
Artikel bewerten

14 Gedanken zu „Die Befreiung der Schweiz“

  1. Sehr geehrter Herr Müller, ja ich habe mir auch über die Finanzierung dieser Absurden und Gehirnamputierten Idee eines Grundeinkommens Gedanken gemacht.Die Finanzierung wäre möglich mit etwa 100% MWST, 50% Staatssteuer und 50% Gemeindesteuer so arbeitet dann jeder nur noch für das Grundeinkommen. Ich frage mich aber, was machen denn die Sozialempfänger, die ein Steuerfreies Einkommen von Fr. 50000.00 haben. Es gibt hierzulande Personen, die sind so lange in die Schule gegangen bis sie als Vollidioten rausgekommen sind.

  2. @Alexander Müller
    @Josef Küng

    Sorry mates, aber so wie Ihr, reden wirklich nur diejenigen welche den Zeitgeist noch immer nicht erkannt haben!
    Das bedingungslose Grundeinkommen ist doch eine grossartige Idee und muss unbedingt eingeführt werden! Es ist aber nur „ein Teil“ der kommenden neuen Wirtschaftsordnung. Der renommierte Professor für Wirtschaftsethik Peter Ulrich hat es wohl mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht, mit der grandiosen Vision und den Ansatzpunkten der Prinzipien einer „dreiteiligen Einkommensverteilung“ (Grundeinkommen, Kapitaleinkommen und Erwerbseinkommen) in eine vollendete Bürgergesellschaft erklärt er die „zivilisierte Marktwirtschaft“ der Zukunft.

    Die Finanzierung einer solchen dreiteiligen Einkommensstruktur ist absolut möglich:

    1. GRUNDEINKOMMEN
    Dieser Teil des dreiteiligen Einkommens ist keine „Sozialhilfeleistung vom Staat“ wie fälschlicherweise von vielen Gegnern angenommen, es ist doch lediglich ein zum voraus ausbezahlter „Steuerfreibetrag“ aus den Erträgen der dann noch einzigen neu eingeführten Steuer (Verbrauchersteuer). Dieser Steuerfreibetrag ist bedingungslos und wird von der staatlichen Finanzverwaltung (neue staatliche Volksbank) an alle Bürger des Staates laufend ausbezahlt!

    2. KAPITALEINKOMMEN
    Dieser Teil des dreiteiligen Einkommens ist die zukünftige „organische“ und reale Teilhabe aller Bürger des Staates an der „nationalen Finanzwirtschaft“ und wird aus den Erträgen dieser dann noch einzigen „legalen“ staatlichen Finanzwirtschaft berechnet und wird direkt von der staatlichen Finanzverwaltung (neue staatliche Volksbank) an alle Bürger des Staates laufend ausbezahlt und zwar bedingungslos. Das Zins- und Zinseszinssystem wird endgültig beendet und alle Luftblasenschulden als Null und Void erklärt. Alle selbstdienenden privaten Banken werden verboten!

    3. ERWERBSEINKOMMEN
    Dieser Teil des dreiteiligen Einkommens setzt sich aus dem frei zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgehandelten Lohn oder aus den Erträgen eines selbstständig geführten „realwirtschaftlichen“ Unternehmens zusammen und ist steuerfrei. Die Einkommenssteuer wir total abgeschafft!

    Somit wird auch jeglicher Grund für Steuerflucht entfernt und es wird auch keine Schwarzarbeit und kein Schwarzgeld mehr geben!
    Das Resultat wird eine florierende private „Realwirtschaft“ und ein fliessender Geldumlauf sein. Daraus wird ein nie vorher dagewesener Wohlstand, Glück und Seegen für alle entspringen!

    Eigentlich ganz einfach, oder?

    Ihr Free Info

  3. FreeInfo, hast du dir schon einmal überlegt, dass ein solches Einkommen irgendwie finanziert werden muss. Sprich, jemand muss es bezahlen. Ohne Fleiss, keinen Preis oder ohne Wertschöpfung keinen Wohlstand. So einfach ist das. Wenn jeder jeden Monat einen Steuerfreibetrag von CHF 2’500 ausbezahlt bekommt (=CHF 30’000/ Jahr), wer zahlt dann eigentlich noch Steuern? Die Wirtschaftsleistung dürfte drastisch sinken, wenn die Leute kaum mehr arbeiten. Dann gibt es plötzlich auch weniger Arbeitsplätze, Umsätze von Unternehmen brechen ein, Beschaffungs- und Betriebskosten müssen gesenkt werden, Leute müssen entlassen werden und Unternehmen zahlen weniger Steuern. Staat nimmt noch weniger ein, soll aber viel auszahlen, eine Negativspirale beginnt. Ein absoluter Witz.

    Wie stellst du dir bitteschön eine staatliche Finanzwirtschaft vor? So wie in der Pleite-DDR oder in Simbabwe? Einfach Geld drucken wie blöd bzw. bis es zur Inflation kommt? Eine staatliche Finanzwirtschaft ist ein absoluter Schwachsinn. Da haben einige Leute vergessen was mit der Sowjetunion passiert ist, bzw. wissen nicht wie schlimm es in der Sowjetunion war.

    Du vertrittst hier in etwa die gleiche naive von Unkenntnis strotzende Sichtweise wie die Occupy irgendeinen Platz Spassbewegung.

  4. Die Frage muss aber erlaubt sein: Was ist der Unterschied zu heute? Wir haben AHV, IV, ALV, Pensionskassen, Sozialhilfe, etc. Bei uns bekommt jeder das, was er zum Leben braucht. Einfach verbunden mit einem riesigen bürokratischen Aufwand.

    Vielleicht lässt sich das Ganze verbinden, also z.b. eine Reduktion auf ein Sozialwerk, dass dann solch ein Grundeinkommen auszahlt, wie bedingungslos das sein muss resp. ist würde sich noch diskutieren lassen.

  5. Der Unterschied zu heute wäre riesengross. AHV, IV und Pensionskasse werden heute von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt. Auch die Sozialhilfe wird via Steuergelder von der arbeitenden Bevölkerung gezahlt. Ohne arbeitende Bevölkerung hätte unser Staat keine Einnahmen. Ohne Wertschöpfung keinen Wohlstand.

    Was die Autoren wollen ist, dass jeder einfach mal so eben ohne Leistung erbringen zu müssen CHF 30’000 pro Jahr vom Staat ausbezahlt bekommt. Es wird die Motivation fehlen einer Arbeit nachzugehen. Menschen können sich mit vielem arrangieren. Ausserdem wie soll gewährleistet werden, dass jeder den Job erhält, den er möchte? Wer soll die Toiletten putzen? Wer soll Selbstmörder von SBB-Schienen kratzen? Es würde für Unternehmen schwierig werden für gewisse Stellen Arbeitnehmer zu finden. Das bliebe nicht ohne Auswirkungen auf die Lohnkosten und Gewinne, die ein Unternehmen erwirtschaftet. Letztlich würden die Steuergeldeinnahmen des Staates abnehmen und seine Verschuldung zunehmen. Wir würden mit Vollgas auf einen Eisberg zurasen. Titanic mitsamt Konsequenzen lässt grüssen. Ich komme mir vor wie der Mann im Krähennest (Ausguck auf Grossmast eines Schiffes), der den Eisberg voraus bereits sieht und warnt. Aber der linke Kapitän will nicht hören und hat dem Maschinenraum soeben befohlen das Tempo zu erhöhen, sein Befehl an den Maschinenraum lautet „volle Kraft voraus!“ und an den Steuermann „Kollisionskurs beibehalten!“.

  6. Herr Müller, hier geht es doch um viel mehr, als lediglich um Polemik, hier geht es um Ethik und Moral. Speziell der Begriff Ethik scheint tatsächlich für die meisten Menschen und speziell für Politiker und Bankers ein absolutes Fremdwort zu sein, deshalb muss jetzt der Staat eingreifen!

    Aber was heisst STAAT eigentlich?
    Die Frage stellen, heisst sie beantworten:
    Der STAAT ist der oberste Souverän, dh. WIR DAS VOLK!

    Und was heisst denn dann REGIERUNG?
    Hier lautet die Antwort:
    Die REGIERUNG sind die vom Volk gewählten VOLKSVERTRETER!

    Da wir nun verstanden haben, was diese beiden Begriffe „STAAT“ und „REGIERUNG“ eigentlich bedeuten, können wir jetzt weiterlesen!

    Hauptaufgaben des STAATES:

    1. Garantieren der Rechtssicherheit und Vertragsfreiheit
    2. Bereitstellung der öffentlichen Infrastruktur
    3. Schutz der Bevölkerung
    4. Die zinsfreie Geldversorgung

    Die Finanzierung des „bedingungslosen Grundeinkommens“ erfordert deshalb schon etwas mehr, als lediglich die Einführung einer neuen „Verbrauchersteuer“. Hier ist in der Tat etwas mehr Staat erforderlich! Die Herstellung von Geld und die „zinsfreie“ Versorgung des Staates mit Geld (Volksvermögen) ist daher einzig und allein die Aufgabe des Staates, dessen Regierung die Menge nach Bevölkerungszahl und nicht mehr wie bisher, nach Einlagen reguliert!

    Das Recht, Kredite zu vergeben sowie finanzwirtschaftliche Gebühren zu erheben ist allein dem Staat vorbehalten. Daher sind alle Erträge aus der nationalen „Finanzwirtschaft“ Eigentum des Staates und müssen zusammen mit allen Erträgen aus der dann noch einzigen erhobenen Steuer (Verbrauchersteuer) von der Regierung verwaltet und zur Finanzierung der öffentlichen Dienste verwendet werden und in der Form des „bedingungslosen Grundeinkommens“ und des „bedingungslosen Kapitaleinkommens“ an alle Bürger des Staates laufend ausbezahlt werden!

    Das heisst im Klartext:
    Die gesamte „Finanzwirtschaft“ (alle privaten Banken und Finanzinstitutionen) werden umgehend verstaatlicht!
    Die Herstellung von Geld und die Versorgung des Staates mit Geld, sowie das Vergeben von Krediten und das Erheben von Zinsen und Gebühren durch private Geldleihers zu selbstdienenden Zwecken wird verboten!
    Private Kapitalanlagen gegen Zinsen, der Handel mit Schulden, Wertpapieren und Währungen sowie alle Spekulationen mit Land, Lebensmittel, Medikamenten, Rohstoffen und Energie in den „Luftblasenkasinos“ (Börsen) wird verboten!

    Das private Anhorten von grossen Geldbeträgen wird dahert sinnlos!

    Die „Realwirtschaft“ jedoch bleibt in privaten Händen und bleibt dem redlichen Wettbewerb des „organischen“ freien Marktes unterstellt, welcher den Preis für alle Waren und Dienstleistungen regelt. Kredite sowie Leasingverträge (z.B. für Autos) für private- und juristische Personen sind weiterhin jederzeit erhältlich.

    Geld hingegen ist kein Gut und hat daher auch kein Preis, der von einem freien Markt bestimmt werden kann! Geld darf nur ein „MEDIUM OF EXCHANGE“ sein und muss eine mit einem global festgelegten unveränderbarem Messwert geeichte Masseinheit bilden! Geld darf keine „ZINSTRAGENDE STAATSSCHULD“ und somit ein „MEDIUM DER MACHT“ für private Bankster sein!!

    Deshalb muss jetzt ein total neues Paradigma im Banking- und gleichzeitig im Steuersystem erschaffen werden!

    Dazu gehört:
    1. Die umgehende Verstaatlichung der gesamten Finanzwirtschaft
    2. Die totale Abschaffung der Einkommenssteuer auf Lohn und Arbeit
    2. Die umgehende Einführung einer einzigen Verbrauchersteuer
    4. Die umgehende Einführung des bedingungslosen Grund- und Kapitaleinkommens

    Diese fundamentalen Veränderungen im Banking- und Steuersystem sind eine absolute Notwendigkeit zur Errichtung einer neuen „organischen“, gerechten und sozialen zivilisierten „Wirtschafts Ordnung“ für das bereits begonnene „NEUE ZEITALTER“.

    Organisismus versus Parasitismus,
    ETHIK überkommt MACHT!

    Ihr Free Info

  7. Halt, Halt! Ein Staat ist mehr als ein Volk. Laut Drei-Elementen-Lehre besteht ein Staat aus einem Staatsgebiet (Land), einem Staatsvolk und einer Staatsgewalt. Wenn eines dieser drei genannten Elemente fehlt, dann gibt es keinen Staat.

    Die Regierungen werden auf Gemeinde und Kantonsebene vom Volk gewählt. Nicht aber auf Bundesebene. Auf Bundesebene wählt (in der Schweiz) die vereinigte Bundesversammlung den Bundesrat.

    Die Legislative(Parlament) ist nicht die Regierung. Die Exekutive (auf Bundesebene = Bundesrat) ist die Regierung.

    Linke träumen ständig von einem Staat, der sie verhätschelt und behütet. Sie wollen die Staatsgewalt ausbauen, Bürger entmündigen und immer mehr Verantwortung und Entscheidungsgewalt dem Staat uns seinen Bürokraten übergeben.

    Freiheitsliebende rechte Menschen wollen einen schlanken Staat, der lediglich Rahmenbedingungen setzt und Rechtssicherheit schafft. Sie wollen soviel Freiheit wie möglich, sowenig geregelt wie nötig und soviel eigenverantwortlich handeln wie möglich. Ich will doch mein Geld nicht vom Staat in den Arsch geschoben bekommen. Lieber habe ich es, wenn mir der Staat nicht soviel aus dem Portemonnaie raubt! Selbst ist der Mann! Ich kann mein Geld selber verdienen, ich bin erwachsen.

    Guck dir doch mal die sozialistischen Raubritterstaaten auf dieser Welt an. Sie leiden unter Geldmangel. Schuldenkrise ein Begriff?

  8. Geehrter Herr Müller, da haben Sie leider etwas noch nicht ganz verstanden, hier geht es doch nicht um eine zeitgemäss präsentierte Wiedergeburt eines Lenin oder Marx, hier geht es auch nicht um eine neue Form von Kommunismus oder staatliche Umverteilung, um linke oder rechte Ideologie etwa, lächerlich!
    Hier geht es tatsächlich um das „von unten nach oben“, hier geht es um die Manifestation der jetzt immer schneller und schneller voranschreitenden Evolution des Bewusstseins am Anfang eines eben begonnenen „Neuen Zeitalters“. Hier erleben wir das Erwachen der Menschen zu einem neuen höheren Bewusstsein!

    Was im früheren Ostblock (UDSSR, DDR) unter „sozialistischer Demokratie“ oder „real existierendem Sozialismus“ praktiziert wurde war doch nichts anderes als die reine marxistisch-faschistische Diktatur einer kleinen Minderheit von Kapitalisten (die heilige Familie und das Kapital) über die grosse Mehrheit des Volkes.
    Das nennt man: „ZENTRALISIERTER KAPITALISMUS“!

    Und das, was wir als „westliche Demokratie“ oder hier in der Schweiz als „Direkte Demokratie“ wahrzunehmen glauben, ist doch in Wahrheit auch nichts anderes als lediglich eine andere Form dieser marxistisch-faschistischen Diktatur einer kleinen Minderheit von Kapitalisten (das Kapital und die heilige Familie) über die grosse Mehrheit des Volkes.
    Und das nennt man: „DEZENTRALISIERTER KAPITALISMUS“!

    Diese beiden Systeme sind aber doch in Wirklichkeit Ein und das Selbe und sind doch die wahre und einzige Ursache für alle Kriege und die grosse Armut auf der Welt und alle grossen Finanzkrisen. Es ist nicht die Diktatur der „Class Politique“, es ist in Wahrheit die „Diktatur des Kapitals“!

    Um aber die echte und wahre soziale Demokratie zu erreichen, wo jeder einzelne Mensch frei ist und sein Land und sein Staat mitgestalten kann, muss auch das Kapital in den Händen der Menschen sein! Das geht aber nur mit einer „radikalen Reform“ des gesamten Banking- und Steuersystems! Bitte denken Sie mal darüber nach!

    Mit freundlichem Gruss,
    Ihr Free Info

  9. Lieber Free Info, sind Sie Mitglied von Fiat Lux? Es tönt für mich sehr nach New Age Esoterik, die Sie da von sich geben.

    Fiat Lux

    Ich kann Ihnen da tatsächlich nicht ganz folgen….lol.

  10. @Alexander Müller

    In Ihrem Beitrag vom 13. April 2012 um 00.10 erwähnen Sie Zimbabwe, aber was wissen Sie denn schon über dieses einst so wunderschöne Land?
    Da ich zu jener Zeit, als es noch Rhodesien hiess für mehrere Jahre dort lebte, bin ich qualifiziert darüber zu berichten. Darüber habe ich vor einigen Jahren in einem anderen Forum einmal ein Artikel geschrieben, den Sie wenn Sie möchten unter folgenden Link lesen können:

    http://gletscherpilot.forumieren.com/t26p15-das-bedingungslose-grundeinkommen#706

    Ihr Free Info

  11. Ich habe Zimbabwe erwähnt, weil dort seit 1987 ein gewisser Robert Mugabe herrscht. Dieser Mann hat mit seiner Landreform das Land in ein wirtschaftliches Fiasko manövriert. Er hat weisse Farmer enteignet und deren Land anschliessend an seine Verwandten verteilt. In der Folge kam es zu einem Leistungs-Einbruch in der landwirtschaftlichen Produktion und zu einer Wirtschaftskrise. Dann hat der Typ die Geldpresse angeworfen um Schulden zurückzahlen zu können und so eine Hyperinflation verursacht. Heute ist der Simbabwe Dollar praktisch wertlos. Simbabwes Inflationsrate lag bei mehreren Millionen Prozent! Das hat man davon, wenn Idioten regieren.

  12. Notabene: In der Schweiz gab es im Jahr 2010 insgesamt 231’046 Sozialhilfeempfänger. Das Entspricht 3% der Bevölkerung von etwa 7.5 Millionen Einwohnern. (Quelle)

    Es wird immer wieder von den Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens behauptet, dass der administrative Aufwand wegfallen würde. Das ist jedoch ein fertiger Unsinn und vorallem auch nicht das Problem. Der finanielle Aufwand ist nämlich auf jeden Fall höher. Tatsächlich sind die Kosten nämlich höher, wenn jeweils der gleiche Geldbetrag an 7.5 Millionen Menschen anstatt nur an 231’000 Menschen ausbezahlt wird.

  13. @Alexander Müller

    Diese grossartige Idee des bedingungslosen Grundeinkommens zu debattieren setzt voraus, dass der Mensch sich erstmal selbst erkennt und versteht wer und was er eigentlich wirklich ist. Erst dann wird er auch in der Lage sein zu begreifen wie er überhaupt funktioniert und alle seine Möglichkeiten erkennen.

    Herr Müller, haben Sie gewusst, dass der Mensch das einzige Wesen der göttlichen Schöpfung ist das in einen Körper mit einem zweiteiligen Gehirn geboren wird? Mit einer „rechten“ und einer „linken“ Gehirnstruktur und daher in der sogenannten „Dualität“ lebt? Haben Sie gewusst, dass der menschliche Körper ein hoch komplexer Bio-Computer ist?

    Die „rechte“ Gehirnstruktur ist die elektrische Empfangs- und Sendestation und direkte persönliche Verbindung zum allumfassenden göttlichen Bewusstsein (Pineal Gland Direct Acces). Diese rechte Gehirnstruktur ist in der Lage über 5 Milliarden Gedanken per Sekunde auf einmal und gleichzeitig aus dem Kosmos der göttlichen Matrix (Universal Wide Web) zu empfangen und zu verarbeiten, man nennt das die „Intuition“.

    Die „linke“ Gehirnstruktur dagegen ist lediglich ein magnetischer Speicher und speichert bewusst oder unbewusst alle erlebten Ereignisse (gute und böse). Diese linke Gehirnstruktur ist programmiert (DNS) 24 Gedanken per Sekunde auf einmal und gleichzeitig zu erfassen und zu verarbeiten (Flickerfrequenz). Diese linke Gehirnstruktur ist aber lediglich ein effizientes Werkzeug das dem Mensch dienen sollte alle erlebten Ereignisse und gelernten Abläufe und Muster wieder zu erkennen und diese dann mit der Intuition, dem rechten göttlichen Bewusstsein abzugleichen um ihm zu ermöglichen, richtige und zentrierte Entscheidungen zum Überleben zu treffen, man nennt das den „Verstand“.

    ABER VORSICHT!

    Dieser linke Verstand, wenn fremdgesteuert durch gezielte falsche Bildung in Schulen oder durch vorsätzliche magnetische Fehlprogrammierung (Mindcontrol) durch kriminelle machthungerige Despoten ist dann nicht mehr der Freund des Menschen, er ist dann nur noch ein gefühlloses, rücksichtsloses und rechthaberisches Monster, das immer recht zu haben glaubt!
    Menschen, die auf diese weise fremdgesteuert und manipuliert werden und nur noch von diesem magnetischen linken Verstand beherrscht und geleitet werden, haben vergessen wer sie wirklich sind, deren rechte Gehirnstruktur ist ausgeschaltet, deren Intuition ist lahm gelegt und dormant, deren direkte Verbindung zum allumfassenden göttlichen Bewusstsein ist abgebrochen, sie sind ohne Gewissen (bewusstlos)!

    Diese Menschen (biologische Computer) sind dann nur noch programmierte Maschinen, sie werden rücksichtslos und gnadenlos das magnetisch eingespeicherte „Fremdprogramm“ ausführen wollen und eher alles zertrümmern, als zuzugeben, dass sie auf dem Irrweg sind, sie müssen, sie können nicht mehr anders!

    DESHALB IST BILDUNG UND SCHULE SO ENORM WICHTIG!

    Niemals darf sich ein Mensch (Eltern, Lehrer, Pfaffen und auch Politiker) zwischen die „linke“ und die „rechte“ Gehirnstruktur eines anderen Menschen stellen (z.B. mit religiösen Ritualen, Dogmen, politischen Doktrinen, verabreichen von Drogen oder Zufügen von Angst und Schmerzen), um somit die Resonanz und das harmonische Zusammenwirken der beiden Gehirnstrukturen zu stören und die elektrische Verbindung zum allumfassenden göttlichen Bewusstsein vorsätzlich zu blockieren!

    Leider sind sich noch immer viele Menschen nicht bewusst wer sie wirklich sind und sind immer noch gefangen im Gefängnis des eigenen Verstandes, fremdgesteuerte Sklaven der Dunkelheit. Noch erkennen sie nicht ihre eigene Macht und die Freiheit im ewigen Licht des Göttlichen!

    ALLES IS MÖGLICH!
    Es lebe das bedingungslose Grundeinkommen!

    Ihr Free Info

  14. Herr Free_Info, Bildung ist wirklich wichtig. Allerdings nur sofern seriöses Wissen vermittelt wird.

    Nochmals etwas, was mir wichig ist, dass es die Leute wissen:

    In der Schweiz gab es im Jahr 2010 insgesamt 231’046 Sozialhilfeempfänger. Das Entspricht 3% der Bevölkerung von etwa 7.5 Millionen Einwohnern. (Quelle)

    Es wird immer wieder von den Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens behauptet, dass der administrative Aufwand wegfallen würde. Das ist jedoch ein fertiger Unsinn und vorallem auch nicht das Problem. Der finanielle Aufwand ist nämlich auf jeden Fall höher. Tatsächlich sind die Kosten nämlich höher, wenn jeweils der gleiche Geldbetrag an 7.5 Millionen Menschen anstatt nur an 231’000 Menschen ausbezahlt wird.

Kommentare sind geschlossen.