Die Tricks der Lebensmittelindustrie

Von Alexander Müller veröffentlicht am 31. Oktober 2012 | 2.726 mal gesehen

Beim Wort Abzocker fallen einem spontan die Spitzenmanager grosser internationaler Unternehmen ein, die auf Kosten der Aktionäre Millionensaläre einstecken. Doch es gibt auch Abzocker, über die kaum einer spricht. Wahrscheinlich weil die meisten Kunden und Konsumenten nicht merken, dass sie über den Tisch gezogen werden.

Kaufen Sie gerne günstig ein? Achten Sie darauf, dass die Lebensmittel, die Sie einkaufen aus der Region kommen? Wo kaufen Sie ein? Direkt beim Landwirt oder beim Discounter? Diesen Film sollten Sie sich anschauen! Über verdorbenes Fleisch, das frisch aussieht, Lachs, der kein  Lachs ist, Käse, der mit Käse nichts zu tun hat, Produkte aus der Region, deren Inhalte aus der Ferne herangekarrt wurden und andere schreckliche Dinge…

Als ich diesen Film das erste Mal sah, dachte ich spontan an den Komödienfilm „Brust oder Keule“ mit Louis de Funès in der Hauptrolle.

Ob Sie es glauben oder nicht, diese Produkte werden uns von Unternehmen angeboten, die sich ethischen Grundsätzen verpflichtet fühlen.

Übrigens, viele Politiker haben keine Interesse daran, dass sich etwas an den Missständen in der Lebensmittelindustrie ändert. Es geht um Steuergelder, Arbeitsplätze und möglicherweise sogar um Schmiergeld. Letzteres ist jedoch eine Mutmassung von mir. Sicher ist, dass Lebensmittelproduzenten mit Lobbyisten Einfluss auf die Politik ausüben. Denken Sie nur an die Milliardensubventionen für die Landwirtschaft. Prominente Lobbyisten für die Landwirtschaft sind Toni Brunner und Hansjörg Walter von der SVP.