Melkkuh Schweiz

Von Alexander Müller veröffentlicht am 21. Dezember 2010 | 30.203 mal gesehen

Die Schweiz ist die Melkkuh Europas. Von einer Nation von Rosinenpickern kann keine Rede sein. Die Schweiz zahlt Kohäsionsmilliarden und IWF-Milliarden. Damit hilft sie bankrotten europäischen Staaten sowie deutschen und französischen Banken, die diesen Staaten Kredite gegeben haben.  Die Schweiz bezieht mehr Waren aus der EU als sie in die EU exportiert, auch das kommt der EU zugute. Und unsere Nationalbank versuchte den EURO zu stützen, alles vergebens. Der Wert des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro nimmt zu. Dies gefährdet unsere Exportwirtschaft und den Tourismus. Trotzdem nehmen wir immer noch massenhaft europäische Arbeitslose auf! Tun das Rosinenpicker?

Trotz unserer tatkräftigen Hilfe, die wir der EU und den bankrotten EU-Staaten laufend zukommen lassen, macht sich unsere Bundesverwaltung Sorgen über die Verlässlichkeit der Schweiz. Zumindest laut Tagesanzeiger.

Schweiz IWF

Die Schweiz hat im IWF eine bedeutende Stellung. Wir Schweizer haben zwar nichts zu sagen, doch wir dürfen zahlen. Zum Dank dafür dürfen wir uns noch von europäischen Wadenbeissern bedrohen lassen.

Es stellt sich die Frage inwiefern es sinnvoll ist Bankrotteuren Geld nachzuschiessen. Die EU arbeitet gerade wieder an einem Lösungspaket, welches Bankrotteure belohnt und die Länder, welche die EU mit ihren Nettozahlungen am Leben erhalten weiter schwächt. Ich zweifle erheblich an der Nachhaltigkeit dieses Lösungspakets. Hier wird einfach umverteilt ohne die Ursache des Problems zu beheben. Die Schuldenwirtschaft der EU ist gefährlich. Unsere Bundesverwaltung sollte sich Sorgen über die Zuverlässigkeit der EU-Mitgliedsstaaten machen.

Grundsätzlich unterstützte ich die Bemühungen des IWF. Von den politischen Manövern der EU halte ich jedoch sehr wenig. Das Verhältnis der Schweiz zur EU muss verbessert werden, wobei die Position der Schweiz gestärkt werden muss. Es kann nicht sein, dass wir die EU laufend mit Milliardenzuschüssen unterstützen und zum Dank dafür von der EU als Rosinenpicker an den Pranger gestellt werden. Die Wadenbeisser der EU beissen die Hand, die sie füttert. Das geht nicht! Hier erwarte ich von den Schweizer Beamten ein selbstsicheres Auftreten. Zeigt diesen bellenden Hunden in der EU endlich einmal die Zähne! Mit Weichspühlmethoden kommen wir hier nicht weiter.

G20: Jetzt dürfen wir zahlen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 5. April 2009 | 2.052 mal gesehen

Beim G20 Treffen in London durften keine Schweizer Regierungsvertreter dabei sein und offenbar wurde die Schweiz sogar noch auf eine sogenannte graue Liste für Steuerparadise gesetzt! Ganz im Gegensatz dazu die britischen Kanalinseln, die höchstwahrscheinlich dank dem britischen Premierminister Gordon Brown, dem grossen Kämpfer gegen die Steueroasen, von dieser vermeintliche Ehre verschont wurden.

Jetzt erwarten die G20-Teilnehmerstaaten von uns, dass wir uns am von ihnen beschlossenen Hilfspaket zur Rettung der Weltwirtschaft beteiligen. Bundesrat Merz ist natürlich sofort wieder bereit unverzüglich zu gehorchen und zwar ohne Gegenforderungen zu stellen. Er ist sofort wieder bereit 10 Milliarden US-Dollar an den IWF zu zahlen. Siehe hier!

Halten wir fest: Die USA haben die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise, unter der wir alle zu leiden haben, ausgelöst. Dafür hat man den US-Präsidenten bei seinem Besuch in Europa herzlich empfangen um ihm Gelegenheit gegeben eine Show abzuziehen. G20: Jetzt dürfen wir zahlen weiterlesen