G20: Jetzt dürfen wir zahlen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 5. April 2009 | 2.020 mal gesehen

Beim G20 Treffen in London durften keine Schweizer Regierungsvertreter dabei sein und offenbar wurde die Schweiz sogar noch auf eine sogenannte graue Liste für Steuerparadise gesetzt! Ganz im Gegensatz dazu die britischen Kanalinseln, die höchstwahrscheinlich dank dem britischen Premierminister Gordon Brown, dem grossen Kämpfer gegen die Steueroasen, von dieser vermeintliche Ehre verschont wurden.

Jetzt erwarten die G20-Teilnehmerstaaten von uns, dass wir uns am von ihnen beschlossenen Hilfspaket zur Rettung der Weltwirtschaft beteiligen. Bundesrat Merz ist natürlich sofort wieder bereit unverzüglich zu gehorchen und zwar ohne Gegenforderungen zu stellen. Er ist sofort wieder bereit 10 Milliarden US-Dollar an den IWF zu zahlen. Siehe hier!

Halten wir fest: Die USA haben die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise, unter der wir alle zu leiden haben, ausgelöst. Dafür hat man den US-Präsidenten bei seinem Besuch in Europa herzlich empfangen um ihm Gelegenheit gegeben eine Show abzuziehen. Um zu Geld zu kommen hat man kleine Länder wie die Schweiz angegriffen und ihr Dinge vorgeworfen (Bankgeheimnis) die man selber in ähnlicher Form (Trusts) auch hat. Obwohl unser Bundesrat dann vor lauter Angst umgefallen ist und zu hundert Prozent ohne Gegenforderungen zu stellen nachgeben hat, liess man ihn nicht am G20 Treffen teilnehmen. Dies obschon die Schweiz aufgrund der Bedeutung ihres Finanzplatzes und ihrer Milliarden-Zahlungen an die Weltgemeinschaft ein moralisches Anrecht darauf gehabt hätte.

Mitdiskutieren und mitentscheiden wird uns also nicht gestattet, dass wir uns finanziell an den Beschlüssen anderer beteiligen gilt aber als Selbstverständlichkeit. (Diskussion im Forum)

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