Die Zeit von Al-Qaida ist vorbei

Von Alexander Müller veröffentlicht am 2. Mai 2011 | 1.886 mal gesehen

Die Terror-Organisation Al-Qaida hat mit dem Tod des hinterlistigen Massenmörders Osama Bin Laden einen schweren Schlag erlitten. Sie hat ihren geistigen und ideologischen Führer sowie einen wichtigen Geldgeber verloren. Die USA haben mit dem Militärschlag gegen Osama Bin Laden Stärke, Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen demonstriert. Sie haben bewiesen, dass Terroristen nicht sicher vor Vergeltung sein können.

Möglicherweise ist mit Vergeltungsschlägen von geistig verwirrten Idioten zu rechnen. Das Hauptziel dürften die USA und US-Bürger sein. Man sollte das jedoch nicht überbewerten. Die Al-Qaida hat innerhalb der islamischen Welt an Einfluss eingebüsst. Die Jugendlichen, welche hinter der arabischen Revolution stehen, haben mit den Islamisten nichts gemein. Sie wollen Freiheit und Demokratie und keine islamistische Unterdrückung, wie sie die Taliban in Afghanistan ausgeübt haben.

Um der Terror-Organisation Al-Qaida den finalen Todesstoss zu versetzen, muss die Fahndung auf die übrigen Führungskräfte der Al-Qaida mit Nachdruck fortgesetzt werden. Auch die Financiers von Al-Qaida müssen ausgeschaltet werden. Man muss der Al-Qaida die Köpfe abschlagen und ihr die Nahrung, also das Geld, entziehen.

Der Schlag gegen Osama Bin Laden hat gezeigt, wie man auch Gaddafi und den Hamas-Chef loswerden könnte. Die Ethik der „politisch Korrekten“ gestattet es jedoch offenbar nicht einen Massenmörder zu töten um tausende von Menschenleben zu retten. 

Auffällig ist, dass der UNO-Menschenrechtsrat und Amnesty International das Vorgehen der USA nicht verurteilen. Diese Organisationen haben sich in der Vergangenheit für Islamisten und gegen die Minarett-Initiative und die Schweiz eingesetzt. Wenn der Weltpolizist Leute erschiesst, schweigen sie.