Abtreibungsfinanzierung ist für Liberale Privatsache!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 5. Januar 2014 | 1.995 mal gesehen

Echte Liberale unterstützen die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache. Sie sind gegen eine staatlich verordnete Vollkasko-Krankenversicherung mit Leistungen im Angebot, die gar nichts mit Krankheit zu tun haben. Eine Krankenversicherung ist für die Finanzierung der Behandlung von Krankheiten da! Die obligatorische Krankenversicherung soll Leistungen finanzieren, die im Krankheitsfall notwendig sind um das Überleben zu sichern.

Es ist unverantwortlich von der Politik in Zeiten von jährlich steigenden Krankenkassenprämien den Leistungskatalog mit Angeboten für Gesunde auszubauen! Die Kosten für die Behandlung von schwangeren Frauen und für Abtreibungen haben in einer obligatorischen Krankenversicherung nichts zu suchen. Diese Leistungen sollten via freiwillige Zusatzversicherungen abgedeckt werden. Dasselbe gilt übrigens auch für die Komplementärmedizin, die ebenfalls zu höheren Kosten bei der obligatorischen Krankenversicherung führt.

Ein Drittel aller obligatorisch Versicherten nimmt bereits heute Prämienverbilligungen in Anspruch! Im Jahr 2012 haben die Krankenkassen rund 600’000 Betreibungen wegen nicht bezahlter Krankenkassenprämien durchgeführt! Immer mehr Versicherte erhöhen die Jahresfranchise, also den Selbstbehalt, auf das gesetzliche Maximum von 2’500 Franken. Sie tun dies um den jährlichen Anstieg der Prämien möglichst gering zu halten. Einige dieser Leute können sich im Krankheitsfall nicht einmal mehr einen Arztbesuch leisten! Da ist es einfach im höchsten Masse unverantwortlich sich gegen die Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ auszusprechen.

Die Parteien, welche sich dafür aussprechen, dass gesunde Frauen zulasten von Kranken bevorteilt werden, handeln unverantwortlich!

Es ist einfach nicht in Ordnung wenn Versicherungsnehmer gezwungen werden Abtreibungen via Prämien für die obligatorische Krankenversicherung zu finanzieren. Das ist ein ungeheuerliches Diktat sozialistischer Ausprägung.

Abtreibungsfinanzierung
Unser Staat ist nicht Herodes! Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache!

Wer gegen die staatliche Förderung von mutmasslichem Kindermord ist, der soll am 9. Februar 2014 JA zur Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache stimmen!

Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Dezember 2013 | 3.880 mal gesehen

Warum ich die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache unterstütze:

Immer mehr Menschen können sich die hohen Krankenkassenprämien nicht mehr leisten. Im Jahr 2012 mussten 2,3 Millionen Versicherungsnehmer eine Prämienverbilligung in Anspruch nehmen. Das ist fast jeder Dritte Versicherte! Im gleichen Jahr haben die Krankenkassen rund 600’000 Betreibungen wegen nicht bezahlter Krankenkassenprämien durchgeführt! Viele Versicherte erhöhen die Jahresfranchise aufs Maximum von 2’500 um dem Anstieg der Krankenkassenprämien entgegenzuwirken. Einige von Ihnen können sich dann im Krankheitsfall den Arztbesuch nicht mehr leisten. Dennoch wollen linke Feministinnen, dass die Krankenkassen gesunden Frauen eine Abtreibung zahlt. Dies zulasten der Kranken. Dass kann es nicht sein, denn Schwangerschaft ist keine Krankheit! Jede Leistung, die nichts mit Krankheit zu tun hat, verteuert die Krankenkassenprämien unnötig.

Abtreibungsfinanzierung
Unser Staat ist nicht Herodes! Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache!

Die obligatorische Krankenversicherung soll verhindern, dass im Ernstfall jemand aufgrund einer Erkrankung stirbt, weil er sich die Behandlungskosten nicht leisten kann. Sie ist aber nicht dazu da um Gesunden eine Behandlung zu finanzieren. Denn die Finanzierung von Leistungen für Gesunde führt logischerweise zu höheren Krankenkassenprämien. Es ist ein Hohn, wenn die Krankenkassen gesunden Frauen eine Abtreibung oder eine Mehrlingsreduktion finanzieren, während echte Kranke sich den Gang zum Arzt nicht mehr leisten können.

Die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache will, dass Abtreibungen und Mehrlingsreduktionen nur noch bei seltenen Ausnahmen von Seiten der Mutter von der obligatorischen Krankenversicherung finanziert werden. Eine Mehrlingsreduktion ist das Abtöten eines oder mehrerer Föten im Mutterleib. Die Initianten lassen offen was das für Ausnahmen sein sollen. Es versteht sich jedoch aufgrund der Natur der Sache von selbst, dass damit eigentlich nur die Finanzierung einer Abtreibung aus gesundheitlichen Gründen in Frage kommt.

Bitte stimmen Sie am 9. Februar 2014 für die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache.