Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Dezember 2013 | 3.880 mal gesehen

Warum ich die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache unterstütze:

Immer mehr Menschen können sich die hohen Krankenkassenprämien nicht mehr leisten. Im Jahr 2012 mussten 2,3 Millionen Versicherungsnehmer eine Prämienverbilligung in Anspruch nehmen. Das ist fast jeder Dritte Versicherte! Im gleichen Jahr haben die Krankenkassen rund 600’000 Betreibungen wegen nicht bezahlter Krankenkassenprämien durchgeführt! Viele Versicherte erhöhen die Jahresfranchise aufs Maximum von 2’500 um dem Anstieg der Krankenkassenprämien entgegenzuwirken. Einige von Ihnen können sich dann im Krankheitsfall den Arztbesuch nicht mehr leisten. Dennoch wollen linke Feministinnen, dass die Krankenkassen gesunden Frauen eine Abtreibung zahlt. Dies zulasten der Kranken. Dass kann es nicht sein, denn Schwangerschaft ist keine Krankheit! Jede Leistung, die nichts mit Krankheit zu tun hat, verteuert die Krankenkassenprämien unnötig.

Abtreibungsfinanzierung
Unser Staat ist nicht Herodes! Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache!

Die obligatorische Krankenversicherung soll verhindern, dass im Ernstfall jemand aufgrund einer Erkrankung stirbt, weil er sich die Behandlungskosten nicht leisten kann. Sie ist aber nicht dazu da um Gesunden eine Behandlung zu finanzieren. Denn die Finanzierung von Leistungen für Gesunde führt logischerweise zu höheren Krankenkassenprämien. Es ist ein Hohn, wenn die Krankenkassen gesunden Frauen eine Abtreibung oder eine Mehrlingsreduktion finanzieren, während echte Kranke sich den Gang zum Arzt nicht mehr leisten können.

Die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache will, dass Abtreibungen und Mehrlingsreduktionen nur noch bei seltenen Ausnahmen von Seiten der Mutter von der obligatorischen Krankenversicherung finanziert werden. Eine Mehrlingsreduktion ist das Abtöten eines oder mehrerer Föten im Mutterleib. Die Initianten lassen offen was das für Ausnahmen sein sollen. Es versteht sich jedoch aufgrund der Natur der Sache von selbst, dass damit eigentlich nur die Finanzierung einer Abtreibung aus gesundheitlichen Gründen in Frage kommt.

Bitte stimmen Sie am 9. Februar 2014 für die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache.