Sans Papiers

Von Alexander Müller veröffentlicht am 13. März 2012 | 3.172 mal gesehen

Heute hat die Sendung 10vor10 vom Schweizer Fernsehen wieder einmal einen Bock abgeschossen.

Laut Aussagen in der Sendung soll unser Land trotz Personenfreizügigkeit auf Sans Papiers angewiesen sein. Sans Papiers sind illegale Einwanderer, die ihre Papiere entsorgt haben um ihre Ausschaffung zu erschweren oder gar zu verhindern.  Es handelt sich dabei um Leute, die keinen Anspruch auf Asyl haben,  da sie nicht an Leib und Leben bedroht sind und auch nicht verfolgt werden.

Zu allem Überdruss kam in der Sendung auch noch die linke Justizministerin Sommaruga mit einer skandalösen Aussage zu Wort. Sie findet es eine Heuchelei, dass man Sans Papiers keine Aufenthaltsgenehmigung gibt und sie trotzdem schwarz arbeiten lässt. So eine Aussage ist höchst bedenklich, insbesondere dann, wenn sie von einer Justizministerin stammt. Denn sowohl die illegale Einreise bzw. der illegale Aufenthalt in der Schweiz als auch Schwarzarbeit sind verboten.

Linke wie Sommaruga haben ganz offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass wir nicht einfach jeden ins Land lassen können. Eine Putzfrau, die schwarz arbeitet, nimmt einer Schweizerin oder ein legal in der Schweiz lebenden Ausländerin, den Job weg. Dies weil sie höchstwahrscheinlich für einem günstigeren Stundenlohn arbeiten muss. Auch Arbeitgeber, die um Geld zu sparen, Leute schwarz anstellen, begehen ein Verbrechen.

Die Aussage von Sommaruga ist auch deshalb falsch, weil jene, die für die Einhaltung der Gesetze plädieren nicht jene sind, welche Leute schwarz arbeiten lassen. Somit ist es keine Heuchelei, wenn man gegen illegal in der Schweiz lebende Schwarzabeiter und jene, die sie beschäftigen, vorgehen will.

Es kann übrigens auch nicht sein, dass die Vergabe des Aufenthaltsrechts von der Dauer eines illegalen Aufenthalts abhängig gemacht wird. Leider wird dies von Gerichten teilweise anders gesehen. Sie sehen in einer Rückführung ins Heimatland einen Härtefall, wenn der Ausländer seit Jahren in der Schweiz gelebt hat. Das ist eine Idiotie sondergleichen.

10vor10 hofft auf Rücktritt von Christoph Blocher

Von Alexander Müller veröffentlicht am 25. Oktober 2011 | 3.671 mal gesehen

Die SVP hat bei den letzten Nationalratswahlen gegenüber dem Rekordergebnis von 2007 rund 2% Wählerstimmen eingebüsst. Das reicht dem Schweizer Fernsehen aus um die Frage nach dem Rücktritt von Christoph Blocher in den Raum zu stellen. Das Schweizer Fernsehen steht unter der Leitung von SVP-Gegner Roger de Weck. Offensichtlich hoffen die Linken auf einen baldigen Abgang des Mannes, der ihnen schon seit Jahrzehnten ein Dorn im Auge ist.

Ich finde es richtig, dass auch die SVP in den Nachwuchs investiert. Dass sie das tut, sieht man am Beispiel von Toni Brunner, Lukas Reimann, Natalie Rickli, Anita Borer, Barbara Steinemann, Jasmin Hutter und einigen anderen jungen SVP’lern. Es wäre jedoch falsch, wenn die Partei auf einen Ausnahmepolitiker wie Christoph Blocher verzichten würde. Christoph Blocher hat einen klaren Verstand sowie einen grossen Wissens- und Erfahrungsschatz. Das kann kein Grünschnabel aufwiegen. Solange ein Mensch bei klarem Verstand und gesund ist, darf das Alter keine Rolle spielen. Ältere Menschen sind keine Bürger zweiter Klasse! Auch sie sind Teil unserer Gesellschaft.

Meiner Meinung nach, sollte man in einer Partei einen guten Mix von jung und alt haben, der die Gesellschaft abbildet. Junge Menschen sind unverbraucht und bringen frischen Wind in eine Partei.  Ältere Menschen können  ihre Erfahrung und ihr Wissen einbringen. Es braucht beides. Im übrigen können auch ältere Menschen, die neu in eine Partei eintreten, frischen Wind in die Partei bringen. 😉