Syrien-Drama

Von Alexander Müller veröffentlicht am 1. April 2012 | 2.007 mal gesehen

Unter der Führung der linken amerikanischen Regierung steigt der Druck auf die Regierung Assad. Nun fordern einige, dass man die syrische Opposition mit Waffen und Geld unterstützen soll.

Ich halte das für eine riesengrosse Dummheit. Denn es gibt in Syrien mehrere Oppositionsgruppen und zudem auch viele Anhänger von Assad. Ein Sturz von Assad würde das Land destabilisieren. Es kann nicht sein, dass ausländische Mächte ganze Bevölkerungsteile (Aleviten und Christen) zugunsten anderer Bevölkerungsteile (Sunniten) benachteiligen.

Die Linke Hillary Clinton soll endlich aufhören auf der Welt Unruhe zu stiften, sie macht alles nur noch schlimmer. Amerikaner haben einfach nicht das Feingefühl um auf der Welt für Frieden zu sorgen. Sie machen in der Regel alles nur noch schlimmer. Der Syrienkonflikt muss anders beigelegt werden. Auch auf den religiösen Fanatiker, der die Türkei führt, sollte man nicht hören. Die Türkei ist wenn es um Menschenrechte geht sonst auch nicht so zimperlich. Die Türkei verfolgt eigene Pläne. Sie will ihren Einfluss im Nahen Osten ausbauen. Seit dem Untergang des Osmanischen Reichs träumen die Türken wieder von einer Art Grosstürkei, welche die arabischen Länder im Nahen Osten kontrolliert. Auch im Bürgerkrieg in Libyen mischelte die Türkei kräftig mit. Zur Blütezeit des Osmanischen Reich waren auch nordafrikanische Länder unter türkischer Herrschaft.

PS: Selbstverständlich vertreten unsere linken Mainstream-Medien eine andere Haltung zum Konflikt in Syrien.

Syrien-Drama
Artikel bewerten