Secondos-Plus wollen Namensänderung vereinfachen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 12. Februar 2009 | 4.498 mal gesehen

Secondos-PlusMedienberichten zufolge will die Ausländerorganisation Secondos-Plus die Namensänderung für einbürgerungswillige Ausländer vereinfachen. Man erhofft sich damit offenbar Vorteile bei der Einbürgerung und Stellensuche. Gefordert wird also beispielsweise, dass ein Herr Ivanovic seinen Namen auf freiwilliger Basis in Meier ändern kann.

SP-Politikerin Anita Fetz ist von dieser Idee dermassen angetan, dass sie auf Bundesebene einen Vorstoss prüfen möchte. Auch CVP-Politikerin Ruth Humbel-Näf ist begeistert. Sie will dieses Anliegen ebenfalls unterstützen.

Was meint ihr dazu liebe Leser?

Zusatzinfo:

Die Organisation Secondos Plus fordert auf ihrer Webseite eine Einbürgerungspolitik nach dem Jus Soli Prinzip. Nach diesem Prinzip hätte jeder, unabhängig seiner Herkunft, das Recht Staatsbürger jenes Landes zu werden, indem er geboren worden ist.

Secondos-Plus wollen Namensänderung vereinfachen
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8 Gedanken zu „Secondos-Plus wollen Namensänderung vereinfachen“

  1. Das Problem ist das man hier mit diesem Namenswechsel ein Problem “ einschweizert „. Ein Ausländer wechselt den Namen weil er damit Nachteile hat. Sein Name ist deshalb von Nachteil weil dieser auf seine Nationalität hinweist. Seine Nationalität ist dann auch eine die hierzulande grosse Probleme macht.

    Wie steht es eigentlich um die Vornamen?? Müsste man in diesem Fall ja auch umtaufen können.

    Eigentlich müsste es genau umgekehrt sein. Ich habe heute die grösseren Vorteile, wenn ich mir den Schweizer Namen abstreife und einen ausländischen Namen zulege.

  2. Ist ja nichts Neues – bei vielen Einwanderern im 18. Jahrhundert wurde der Name geändert. Oder umgekehrt: Viele Auswanderer nach Amerika änderten dort ihren Namen.

  3. @odin
    Erklären Sie mir bitte mal, wie „eine Nationalität grosse Probleme machen“ kann. Seit wann macht eine Nationalität etwas? Aber wie gesagt, Namenswechsel von Menschen (sehr viele aus dem Osten) wurden im 18. Jahrhundert oft gemacht.

  4. 1. Werfen Sie mal einen Blick auf die Kriminalstatistik, dann wissen Sie wie eine Nationalität grosse Probleme machen kann.

    2. Sind wir nicht mehr im 18.Jahrhundert.

  5. Tin, Namenänderungen kommen auch heute noch vor. Zum Beispiel bei verurteilten Verbrechern und Mördern.

    Denken wir doch einmal darüber nach weshalb die Leute ihre Namen ändern wollen. Sie wollen ihre Herkunft vertuschen. Sie erhoffen sich so bessere Chancen bei der Integration zu erhalten.

    Das Problem dabei ist einfach, dass die Namensänderung nichts an der Herkunft ändert. Genau wie verurteilte Mörder, die ihren Namen ändern Mörder bleiben, sind auch Leute mit ausländischer Herkunft immer Leute mit ausländischer Herkunft.

  6. Sehr geehrte Fr. A. Fetz
    Ich bin verheiratet mit dem schweizerischem Mann. Beim Heirat ich habe die Name meines Mannes. Ich bin Ausländerin aus OstEuropa. Habe Universität absolviert.Aber das nützt nichts. Ich bin arbeitslos.Und niemand macht Sorgen, wie leben wir zu zweit aus 3000Fr. Müssen alles bezahlen, alles ist teurer lange geworden. Wir haben keine erleichterte Status , wie z. b. Radulovic und andere. Sie lernen „einige“ gratis Deutsch, finanziell unterstützt, bekommen Jobs. Sie arbeiten , wie ich sehe überall. Wo ist Diskriminierung.?! Wenn den Namen ändern, dann Sie müssen auch Gesihtsoperationen anforden. Aber für was?! Krasnigi, Radulovic kommen unbegrenzt. Fr. Fetz schlafen Sie ruhig. Gibts keine Diskriminierung. Schöne Grüsse.

  7. Tja. Eins sollte man noch in Betracht ziehen:

    Wenn der eingebürgerte Herr Rudisüeli zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird und den Deutschtest aufgrund mangelhafter Deutschkenntnisse nicht besteht oder den Personal-Chef mit „… Mann voll grass hey…“ begrüsst, dann wird das weder dem Herr „Rudisüeli“ noch dem Unternehmen etwas nützen.

    Fact ist leider, dass

    – eine Menge Geld für sprachliche „Frühförderung“ ausgegeben wird, die so nichts bringt. Entweder zwingt man die ganze Familie eine Landessprache zu lernen oder man lässt es sein. Denn:
    Gewisse Migrantenkreise sprechen zu Hause und in der Freizeit sowieso Ihre Muttersprache. Was soll den das bringen, wenn die Eltern mit Ihren Kindern eine andere Sprache sprechen? Man sieht das heute sehr gut. Gewisse Migrantenkreise leben schon über 20 Jahre in der Schweiz und sprechen heute praktisch kein Deutsch. Die können teilweise nicht einmal einen Waschplan lesen.

    – Gewisse Kreise in der Schweiz meinen, dass das sprachliche Bildungslevel „A2“ für eine Einbürgerung genügen sollte. Sorry: Wenn man sich schon mindestens 10 Jahre in der Schweiz aufhält, dann sollte durchaus ein höheres sprachliches Niveau drinliegen.

    @Frau Saimona:
    Ihnen geht es anscheinend gleich, wie eidgenössischen Schweizer Bürgern mit einem „Büetzer“-Job, welche Kinder ernähren müssen.

    Gemäss Ihrem Wortlaut erkenne ich eine gewisse abschätzende haltung gegenüber langjährigen Migrantenfamilien mit der Nachnahmen-Endung „..ic“. Bitte beachten Sie, dass die Schweizer Eidgenossenschaft vor 30 Jahren in Serbien Migraten für die Schweizer Bauwirtschaft gesucht hat. Im Gegensatz zu Kosovo-Albanern haben die Migranten-Familien mit der Namens-Endung „…ic“ noch einen gewissen Anstand gegenüber dem Gastland und weilen auch schon länger hier. Was man von Kosovo-Albanern nicht gerade behaupten kann. Das zeigen auch die Kriminal-Statistiken. Bitte beachten Sie dabei, dass es sich beim Wortlaut „Serbisch“ vielfach um Kosovo-Albaner handelt. Naja, Kosovo ist halt international gesehen immer noch kein eigener Staat und wird auch in der ISO-Normierung unter Serbien geführt.

    „Radulovic“ kommen sicherlich nicht „unbegrenzt“. Dann eher „…shi“, „…qi“, „…aj“, „…xa“ etc.. Aber das werden die blinden Schweizer in über 10 Jahren selbst bemerken, dass die „…shi“, „…qi“, „…aj“, „…xa“ etc. sich zu schnell vermehrt und bereits einflussreiche Positionen in unserem Land übernommen haben. Ob sie überhaupt den Unterschied verstehen ist eine andere Frage. Aber das wird sich noch zeigen. Die Geschichte spricht eine klare Sprache und auch die entsprechenden Statistiken.

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