Schlechte Verlierer

Von Alexander Müller veröffentlicht am 30. November 2009 | 4.171 mal gesehen

Kurz nachdem die Minarettinitiative vom Volk angenommen wurde, organisierten Linke eine Protestkundgebung. Dabei beschädigten Sie die SVP-Parteizentrale in Zürich und protestieren gegen den demokratisch gefällten Entscheid des Volkes.

Die Grünen überlegen sich gerade, ob sie gegen den Entscheid des Volkes eine Klage beim europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einreichen sollen. Auch sie haben offensichtlich nichts dazu gelernt und gedenken weiterhin am Volk vorbei zu politisieren. Bei den nächsten Wahlen dürften sie dafür die Quittung erhalten.

Dem Bundesrat rate ich die Minarettinitiative im Sinne der Initianten so rasch wie möglich umzusetzen. Nur so kann er das verlorene Vertrauen des Volkes zurückgewinnen. Gegenüber dem Ausland hat er die Interessen unseres Landes zu wahren und den Volksentscheid zu verteidigen!

Schlechte Verlierer
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10 Gedanken zu „Schlechte Verlierer“

  1. Die Grünen spielen wohl gerne mit dem Feuer. Jetzt wo sie bei den meisten Wahlen zugelegt haben, sollten sie sich genau überlegen was sie machen. Das Volk wird bis im 2011 nicht vegessen wer sich wie verhalten hat nach der erfolgreichen Minarettinitiative! Also aufgepasst!

  2. Unabhängig davon, wie man zum Minarett-Verbot steht ist es schon ein denkwürdiges Spektakel, wie die versammelte Elite, die Medienschaffenden, Islam- und andere „Experten“, Regierende etc. mit dem Urnenentscheid umgehen. In der Psychologie nennt man das Realitätsverweigerung, als Eltern ist man jeweils mit stämpfelnden Kids konfrontiert.

    Ganze Zeitungsausgaben reden das Resultat in den Boden, alle raufen sich die Haare und empören sich über eine Tatsache, die es einfach nicht hätte geben sollen. Sie kommen mir vor wie jene Dschungelbewohner, die, nachdem ein Baum sich partout nich fällen lassen will, sich alle vor ihm aufbauen und aus vollen Lungen anschreien, bis der Baum seine „Seele“ verliert und umkippt. Vielleicht schaffen sie es ja, und die Realität macht sich von alleine aus dem Staub, da sie ja nicht wirklich willkommen ist, in den Köpfen jener, die auf einer Metaebene zu leben scheinen.

  3. Es zeigt sich wie wenig Ahnung rechstnationalistische Lagervertreter von Demokratie haben, und wodruch sie sich akzentuiert. Glücklicherweise gibt es Strassbourg, das diesen Entscheid der Volksverhetzung korrigieren wird.

  4. @Olrad
    mein Gott Olrad, so ein Blödsinn habe ich in der ganzen Diskussion selten gelesen. Keine Ahnung von Demokratie?!? Eine bessere Form von Demokratie als in der Schweiz gibt es wohl (fast) nirgends.

    Im Falle der Anti-Minarett-Initiative setzt man bei den Verlierern offenbar nicht auf Aufklärung, sondern auf Diskriminierung der Gewinner.

    Vielmehr sollte man sich schämen, wie man mit einer Niederlage umgeht.

  5. Sollte eine der Internationalen Institutionen mit denen wir einen Vertrag haben, diesen Entscheid anfechten so wird die Umsetzung genau so Hartzen wie bei der Verwarungsinitative. Daher heisst es nun Aufklären, Aufklären usw.
    Denn Abschotten und alle Verträge aufkünden können und dürfen wir nicht.

  6. Glückwunsch an die Schweizer! Solange es noch Bürger gibt, die nachdenken, bevor sie abstimmen, ist das christliche Abendland nicht verloren.

  7. Eigentlich ist der Fall klar. Ein Minarettverbot tangiert die Religionsfreiheit nicht. Man kann eine Religion auch ohne Kirchturm (siehe Bistum in Saudiarabien) und Minarett ausleben. Theoretisch besteht allerdings die Möglichkeit, dass die Richter des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte eine allfällige Klage von Linken oder Muslimen gutheissen und dann den Volksentscheid kippen. Wenn das geschehen sollte, erkennt allerdings auch der Hinterletzte, wozu diese internationalen Gerichtshofe missbraucht werden.

    Der europäische Gerichtshof waren ursprünglich als unabhängige Instanz für Bürger gedacht, die mit einem Staat im Rechtsstreit sind. Linke versuchen nun ihn zu missbrauchen um mit seiner Hilfe demokratische Volksentscheide zu Fall zu bringen.

  8. Komisch ist das sich die Muslime aus dem Abstimmungskampf rausgehalten haben. Wenn ich etwas möchte Kämpfe ich dafür und am Ende gewinne oder verliere ich und finde mich damit ab. Wenn das Minarett so wichtig für die Muslime ist wie im Moment einige sagen, wieso haben die Muslime sich dann nicht dafür aufgerafft und gegen die Initiative gekämpft oder versucht die Leute „aufzuklären“?

    Nach dem das Abstimmungsresultat bekanntgegeben wurde, war im Radio die Rede von Demonstrarionen in Genf, Bern und Zürich mit Muslimischer Beteiligung…schon dies alleine kommt mir komisch vor. Müssen denn immer die sogenanten tolleranten Schweizer für das Wohl aller einstehen?

    Wie schon erwähnt sollte man diesen Entscheid als Vortschritlich im Sinne der Demokratie aufnehmen, ist dies doch ein Zeichen einer funktionierenden Demokratie.

    Greez

  9. Jan
    du hast das Problem genau genannt. Bis nach der Abstimmung hat man von den Gegner, ausser beim Plakat, nichts gehört. Sie wollten sich nicht engaieren. Man sagte, dies sei eh nicht nötig. Nun sind viele aufgewacht und ich hoffe wirklich sie kappieren was los ist. Und was sie machen soltlen. Dies gilt auch für die Muslime welche bis heute meistens nichts sagen, man will ja nicht auffallen. Dabei sollten sie doch dafür sorgen, dass das Negative übertroffen wird.

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