Osama bin Laden war ein hinterlistiger Massenmörder

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. Mai 2011 | 2.853 mal gesehen

Heute erschien im Tagesanzeiger ein Artikel über Osama Bin Laden mit dem Titel «Osama sagte, was die Mehrheit denkt».  Im Artikel wird die Frage aufgeworfen, weshalb sich viele Muslime schwer mit der Verurteilung des Terroranschlags vom 11. September 2001 taten. Begründet wird dies im Wesentlichen damit, dass Osama Bin Laden sagte, was viele Muslime über die Nahostpolitik der USA, Israel und die korrupten arabischen Herrscher denken. Doch rechtfertigt das, was Osama bin Laden sagte, den Tod von tausenden Zivilisten? Wird man ein besserer Mensch, wenn man das tut, was man an anderen Menschen verachtet?

Meine Meinung ist klar. Osama Bin Laden war ein hinterlistiger Massenmörder. Ein Schurke, der nicht gezögert hat unschuldige Menschen ermorden zu lassen. Das ein Grossteil der islamischen Welt die Ansichten eines solchen Verbrechers teilt, ist ein Armutszeugnis für die ganze islamische Welt. Die Muslime sollten sich überlegen weshalb ihr Image so ramponiert ist.

Osama bin Laden war ein hinterlistiger Massenmörder
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3 Gedanken zu „Osama bin Laden war ein hinterlistiger Massenmörder“

  1. Meine Meinung ist klar. George W. Bush war ein hinterlistiger Massenmörder. Ein Schurke, der nicht gezögert hat unschuldige Menschen ermorden zu lassen. Dass ein Grossteil der westlichen Welt die Ansichten eines solchen Verbrechers teilt, ist ein Armutszeugnis für die ganze westliche Welt. Wir „Christen“ sollten uns überlegen, weshalb unser Image so ramponiert ist.

    Ergo: Kannst du auf jeden Anwenden, der in den Krieg zieht. Die USA sind im Krieg gegen den Islam und ein paar von den Menschen, die bekriegt werden, wehren sich halt.

    Les mal das Buch „Warum tötest du, Zaid?“ Übrigens geschrieben von einem konservativen deutschen CDU Politiker.

    Viele Grüße

  2. Es ist falsch, wenn man Bush mit Osama Bin Laden gleichsetzt. Die Amerikaner handeln nach wirtschaftlichen und politischen Überlegungen. Es geht also um rationale bzw. weltliche Ziele und nicht irgendwelche diffusen Glaubensansichten.

    Bush hat als Reaktion auf 9/11 Truppen in den Irak und nach Afghanistan entsannt. Ziel war es die Verantwortlichen für 9/11 zur Rechenschaft zu ziehen und weitere Gefahren für die USA zu bannen.

    Die US-Truppen haben, von einigen Kriegsverbrechen und Kollateralschäden abgesehen, nicht einfach Zivilisten abgeknallt. Mit Kollateralschäden meine ich zivile Opfer, die anders als bei Terroranschlägen ungewollt getötet wurden. Ziel der US-Truppen waren Taliban, Schergen von Saddam Hussein oder Leute von Al-Qaida.

    Mit der Bezeichnung „WIR CHRISTEN“ solltest du aufpassen. Es ist kein Kampf zwischen Christen und Muslimen. Die Türkei ist ein islamisches Land und NATO-Mitglied. Türkische Truppen sind sowohl im Irak als auch in Afghanistan auf seiten der NATO gegen die Taliban und Al-Qaida aktiv. Zahlreiche islamische Länder wie Pakistan, Saudi-Arabien, Kuweit usw. haben die westlichen Truppen unterstützt. Zum Beispiel indem sie Truppenplätze, Flughäfen, Überflugszonen für Kampfflugzeuge usw. zur Verfügung stellten. Ausserdem leben in westlichen Ländern nicht nur Christen. In der Schweiz kann man ohne gravierende Konsequenzen befürchten zu müssen aus der Kirche austreten. Man muss deswegen, anders als Muslime in islamischen Ländern, weder eine Fatwa noch die Todesstrafe fürchten. Ich habe weder während des Irakkriegs noch während des Kriegs in Afghanistan Christen gesehen, die jubelnd „Gott ist gross“ geschriehen haben als ein Taliban getötet wurde.

    Es handelt sich bei den Einsätzen westlicher Streitkräfte nicht um Religionskriege. Auch wenn der Propaganda von Islamisten und Leuten wie Gaddafi immer wieder zu entnehmen ist, dass es sich um Aggressionen von Kreuzfahrern handeln würde. Die arabischen Despoten und Tyrannen versuchen mit dieser Propaganda die islamische Welt zu vereinen. Doch das funktioniert nicht mehr so gut, da die jungen Araber längst wissen von wem sie wirklich unterdrückt werden. Hinweis: Es ist weder der Westen noch die NATO, in Libyen ist es z.B. Gaddafi. 😉

    Der Westen macht in der Regel einfach mit dem Geschäfte, der gerade an der Macht ist. Marktwirtschaftlich geführte Unternehmen sind an stabilen Verhältnissen interessiert. Unternehmen, die Wert auf Nachhaltigkeit und ethische Grundsätze legen, werden künftig auch darauf achten müssen mit wem sie Geschäfte machen. Das ist gut so, sofern die ethischen Grundsätze stimmen.

  3. Dirk, die meisten Opfer in diesen Konflikten gibt es auf der zivilen Seite, aber nicht durch die NATO-Truppen, sondern wegen des islamistischen Terrors. Wenn ein US-Soldat ein Kriegsverbrechen begeht, schreien alle laut auf. Genau das ist unsere Stärke, wir dürfen sowas verurteilen, sag das mal einem Taliban, dann ist die Rübe ab. Die haben keine Skrupel, die eigenen Glaubensbrüder umzubringen und zwar auf bestialische Art.

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