Mavi Marmara: Wie Massenmedien manipulieren

Von Alexander Müller veröffentlicht am 14. Juni 2011 | 2.576 mal gesehen

Nachfolgend zwei Versionen derselben Szene. Auf dem Bild, welches in der türkischen Zeitung Hürriyet erschien, sieht man ein Messer in der Hand eines Besatzungsmitglieds.

Die Ringier-Zeitung «Blick am Abend» zeigte ein Bild, auf welchem das Messer von einem kleineren Bild überdeckt ist. Daneben steht „Unzimperlich, Israelische Soldaten auf der Mavi Marmara“. Absicht?

Anbei noch eine Stellungnahme der Kommunistischen Partei Deutschlands. Verlogener gehts kaum mehr, die Bilder beweisen es.

Es gibt noch mehr Bilder, die zeigen wie die angeblich „friedlichen Friedensaktivisten“ mit äusserster Brutalität auf die Soldaten losgegangen sind. Bei allem was Recht ist, mit Selbstverteidigung hat das nichts mehr zu tun. Das wäre wie wenn jemand am Zoll auf den Zöllner schiesst und anschliessend sagt, er hätte von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch gemacht. Echte Friedensaktivisten verzichten auf Gewalt!

Mavi Marmara: Wie Massenmedien manipulieren
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2 Gedanken zu „Mavi Marmara: Wie Massenmedien manipulieren“

  1. Soweit ich mich erinnern kann, war damals ein ähnliches Bild von Reuters auch „geschnitten“, das heisst, es wurde nur ein Ausschnitt des Bildes publiziert um die am Bildrand sichtbaren Waffen nicht zeigen zu müssen.

    Grundsätzlich stimmt es mich traurig, miterleben zu müssen, wie der einzige halbwegs freie Staat im Nahen Osten so diskreditiert wird. Dass sich die Kommunisten gerne mit totalitären Staatsystemen solidarisieren und deshalb konsequenterweise auch gegen die so genannt „freien“ Staaten Stimmung machen, kann ich mir zumindest historisch zusammenreimen. Wieso aber einige Sozialdemokraten und Grünen so extrem gegen Israel polemisieren habe ich bis jetzt leider noch nicht ganz verstanden. Einige Vermutungen habe ich, es würde aber den Umfang dieses Kommentars sprengen.

    Unglücklicherweise ist es leider so, dass ein grosser Teil der Schweizer im Allgemeinen und der Blick-Leser im Speziellen Aversionen gegen den Judenstaat zu hegen. Da eine Boulevardzeitung einerseits „vereinfachend“ sein muss, und andererseits nicht gegen die Meinung der Leser schreiben darf, ist es für mich nur logisch, dass der Blick das Messer auf dem Bild überdeckt.

  2. Die Zusammenarbeit der Linken mit palästinensischen Terroristen geht bis in die 1970er Jahre zurück. Schon damals arbeitete die linksextreme deutsche Terror-Gruppe RAF mit palästinensischen Terroristen zusammen.

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