Linke Umerziehungspolitik

Von Alexander Müller veröffentlicht am 6. September 2015 | 1.962 mal gesehen

Nationalsozialisten und Kommunisten haben mit Sozialisten und Grünen sowie anderen Linken etwas gemeinsam. Sie definieren Verhaltensnormen und wollen Menschen mit politisch motivierten Massnahmen umerziehen, damit sie diesen Normen entsprechen. Sie wollen uns mit Umerziehung zu besseren Menschen, Gutmenschen oder Herrenmenschen machen. Wer sich diesen Normen widersetzt, wird gnadenlos unterdrückt.

Politische Gesinnungsgesetze sind Teil dieser Umerziehungspolitik. Mit Hilfe von Gesinnungsgesetzen wird die Meinungsäusserungsfreiheit eingeschränkt. Jeder, der nicht bestimmten von Linken definierten Verhaltensnormen entspricht, muss damit rechnen vom „Rechtsstaat“ unterdrückt, kriminalisiert und mit Gewalt zum Schweigen gebracht zu werden. Mithilfe von Gesinnungsgesetzen unterdrücken Sozialisten und Grüne die Meinungsäusserungsfreiheit und bringen politische Gegner zum Schweigen.

Sigi-Feigel, einer der Urheber des Antirassismusgesetzes in der Schweiz
Der Jude Sigi-Feigel, einer der Urheber des Antirassismusgesetzes in der Schweiz, Quelle: NZZ v. 14.12.2003

Eine weitere Massnahme ist die CO2-Abgabe. Linksgrüne sind zum Schluss gekommen, dass vom Menschen in Umlauf gebrachtes CO2 den Treibhauseffekt verstärkt. Dies obwohl der Treibhauseffekt zu etwa 2/3 durch Wasserdampf verursacht wird. Ausserdem wird CO2 von Pflanzen und Ozeanen aufgenommen. Trotzdem werden Gesetze zur Reduktion des CO2-Ausstosses erlassen. Das reicht den Linksgrünen jedoch nicht. Die „Unverbesserlichen“, welche trotzdem weiter einen mit fossilen Brennstoffen betriebenen Offroarder oder einen Sportwagen fahren wollen, sollen mit einer CO2-Abgabe umerzogen werden. Wer sich dem linksgrünen Ideal widersetzt soll per Gesetz dazu gezwungen werden. Er soll den Linksgrünen zufolge mehr Steuern und Abgaben bezahlen.

Quelle: NZZ
Quelle: NZZ

Einigen Linksgrünen reichte das freilich nicht. Sie wollten einige Offroader gleich ganz verbieten und lanicerten eine „stopp Offroader Initiative“.

Der Grüne Nationalrat Bastien Girod kämpfte für ein Offroarder-Verbot
Der Grüne Nationalrat Bastien Girod kämpfte für ein Offroarder-Verbot

Eine weitere Erziehungsmassnahme betrifft den Strassenverkehr. Obwohl es trotz steigendem Verkehrsaufkommen immer weniger schlimme Verkehrsunfälle gibt, werden besonders im Kanton Zürich die Verkehrskontrollen laufend erhöht. Mit perfide versteckten Radarwagen sollen Automobilisten dazu angehalten werden auch an geraden und übersichtlichen Strecken auf Autobahnen die auf Drängen von Linksgrünen eingeführten Tempolimiten 80, 100 und 120 einzuhalten. Hier geht es nicht mehr um Verkehrssicherheit sondern um Verkehrserziehung, Verkehrsberuhigung und um das Eintreiben von zusätzlichen Geldern für den Kanton. Ansonsten würden die Blitzkästen hauptsächlich innerorts vor Schulhäusern oder an besonders gefährlichen Orten positioniert, was jedoch meist nicht der Fall ist.

In der Schweiz keine Seltenheit: Radarkontrollen an übersichtlichen Strassenabschnitten
In der Schweiz keine Seltenheit: Radarkontrollen an übersichtlichen Strassenabschnitten

Auch im Gesundheitswesen wird versucht Menschen umzuerziehen. Wer mit der maximalen Franchise von 2’500.00 Franken Eigenverantwortung zeigt und Krankenkassenprämien spart, soll künftig bestraft werden. Dies zumindest wenn es nach dem sozialistischen Bundesrat Berset geht. Wer den maximalen Selbstbehalt hat, der überlegt es sich zweimal bevor er einen Arzt aufsucht. Wenn er dann trotzdem zum Arzt geht, weil er z.B. ein Arztzeugnis für den Arbeitgeber braucht, dann bezahlt er das aufgrund seines hohen Selbstbehalts aus der eigenen Tasche. Dies natürlich zusätzlich zu den Krankenkassenprämien, die er natürlich trotzdem weiter zahlen muss. Dementsprechend kontrolliert er natürlich auch die Rechnungen gewissenhafter. Dadurch hilft er das Gesundheitswesen zu entlasten  und Kosten einzusparen. Das passt den Linken jedoch nicht, denn sie haben so weniger Geld für die Umverteilung im Gesundheitswesen zur Verfügung. Deshalb sollen nun auch jene mehr Krankenkassenprämien bezahlen, die den maximalen Selbstbehalt von 2’500.00 Franken haben.

Quelle: Tagesanzeiger v. 18.08.2015
Quelle: Tagesanzeiger v. 18.08.2015

Es gibt noch weitere solcher Umerziehungs-Gesetze, die Menschen subtil zu einer Verhaltensänderung zwingen.

Was der staatliche Überwachungs- und Kontrollapparat nicht überwachen kann, wird durch soziale Kontrolle überwacht. Diese wird einerseits durch die linken Massenmedien und andererseits durch Denunzianten sichergestellt. Bürger sollen sich gegenseitig ans Messer liefern. Wenn Massenmedien etwas entdecken, was linken Verhaltensnormen widerspricht, wird es skandalisiert und angeprangert. Denunzianten sorgen dafür, dass dem Unterdrückungsapparat kaum etwas entgeht. Der Medienschaffende und linksgrüne Politiker Hans Stutz führt auf seiner Website sogar einen Online-Pranger, auf dem er Menschen, die politisch nicht so denken wie er, als Rechtsextreme und Rassisten diffamiert. Ziel von Denunziantentum und Empörungsjournalismus ist es, Andersdenkende anzuprangern, zu stigmatisieren, sie zu kriminalisieren und womöglich dafür zu sorgen, dass sie ihre Arbeitsstelle verlieren oder ihr Geschäft geschädigt wird. Linke Richter decken das Ganze mit ihrer Rechtssprechung. Ich habe bereits darüber berichtet.

Wer sich in sozialen Medien nicht so äussert, wie es linke Meinungsfaschisten gerne hätten, wird denunziert und zum Schweigen gebracht. Prominentestes Opfer bisher: Nationalrat Christoph Mörgeli
Wer sich in sozialen Medien nicht so äussert, wie es linke Meinungsfaschisten gerne hätten, muss damit rechnen denunziert und zum Schweigen gebracht zu werden. Prominentestes Opfer bisher: Nationalrat Christoph Mörgeli

Der ganze Unterdrückungsapparat führt dazu, dass die Ausübung der Meinungsäusserungsfreiheit in der Schweiz inzwischen zur Mutprobe geworden ist. Freies Denken ist in der Schweiz etwas, was wenigen Machthabern und ein paar Mutigen, die sich ihnen widersetzen, vorbehalten ist. Oft müssen die Mutigen ihren Mut mit harten Konsequenzen, wie dem Verlust ihres sozialen Ansehens, ihrer Kriminalisierung, ihrer Gesundheit und dem Verlust ihrer Existenzgrundlage bezahlen.

So funktioniert der gelebte linksgrüne Sozialismus. Er hat verblüffenerweise einiges mit dem Nationalsozialismus bzw. dem Faschismus der NAZIS und dem real existierenden Sozialismus in der ehemaligen DDR gemeinsam.

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