Deutsche Flagge povoziert, türkische nicht?

Von Alexander Müller veröffentlicht am 31. Juli 2016 | 1.562 mal gesehen

Heute findet in Köln Deutz wieder ein Aufmarsch von türkischen Nationalisten statt. Es ist davon auszugehen, dass die vielen angeblich bestens in Deutschland integrierten Türken wieder viele Türkeiflaggen dabei haben. Der massenhafte Aufmarsch der türkischen Nationalisten in Deutschland ist offenbar kein Problem. Ganz anders sieht es aber aus, wenn ein kleines Häufchen deutscher Patrioten mit der deutschen Flagge demonstriert. Diese werden mitunter sogar von der Polizei aufgefordert, die deutsche Flagge zu verstecken.

Problematisch: In Deutschland mit der Deutschland Fahne herumlaufen.

Kein Problem: In Deutschland mit der türkischen Flagge herumlaufen.

Bestens Integrierte Neudeutsche demonstrieren in Deutschland für...ihre Heimat. Man erkennt es an den Flaggen.
Bestens integrierte Neudeutsche demonstrieren in Deutschland für…ihre Heimat. Man erkennt es an den Flaggen.
AKP-Anhänger vor dem Kölner Dom in Deutschland. Stellt euch vor, Deutsche würden so mit Deutschlandflagge oder Reichskriegsflagge vor der Hagia Sophia in Istanbul demonstrieren.
AKP-Anhänger vor dem Kölner Dom in Deutschland. Stellt euch vor, Deutsche würden so mit Deutschlandflagge oder Reichskriegsflagge vor der Hagia Sophia in Istanbul demonstrieren.
Deutsche Flagge povoziert, türkische nicht?
Bewertung 5 Abgestimmt 2 mal

8 Gedanken zu „Deutsche Flagge povoziert, türkische nicht?“

  1. Eigenlich haben wir das noch Hitler zu verdanken. Der 2. Weltkrieg wird erst zu Ende sein, wenn Deutschland nicht mehr existiert.

    1. Man kann ja Hitler vieles in die Schuhe schieben, doch das nicht. Die deutsche Flagge ist ja keine Hakenkreuzflagge. Das hat eher mit linken Gegendemonstranten zu tun. Linke mögen keine nationalen Symbole, zu denen auch Nationalflaggen zählen. Auch in der Schweiz nicht. So gab es bereits Bestrebungen von Linken die Schweizerflagge mit dem Schweizerkreuz durch eine ohne Kreuz zu ersetzen. Ich habe darüber berichtet. Linke träumen seit Karl Marx von einer multikulturellen internationalen Gesellschaft, in der die Völker und Nationen aufgehen.

      Es ist bedenklich, wenn man in seinem Land, nicht einmal mehr seine Landesflagge zeigen darf, weil man damit angeblich provoziert, fremde Nationalflaggen dann aber wiederum ungeniert vor nationalen Symbolen gezeigt werden dürfen. So z.B. die türkische Nationalflagge mit islamischem Halbmond vor dem Kölner Dom!

      Im folgenden Film sieht man Linksextreme, die lauthals „Deutschland ist Scheisse ihr seid die Beweise“ rufen. Das sind die Leute, die keine deutsche Flagge sehen wollen!

  2. Grüezi Hr.Müller. Erinnern Sie sich, dass ca. vor 15 Monaten, als Erdogan totalitäre Seiten auszuspielen begann, sich mit Präsident Putin begann gut zu verstehen und die Errichtung einer Mauer oder eines Zauns vs. Irak und/oder Syrien ankündigte, etliche SVP-Promis auf ihren Facebook-Profilen ihre Bewunderung für Erdogan ausdrückten ? Dh: der SVP hegt grosse Bewunderung für nationalistische Herrscher, wie auch der AfD. Die Kundgebung türkischer Nationalisten ist also ganz im Sinne vom SVP. Als Anmerkung: nach jüngeren Entwicklungen haben dem SVP-Leut ihre Pro-Erdogan-Posts gelöscht.

    1. Was soll das Gelaber mit der SVP? Ich bin kein SVP-Mitglied und bin nicht gut auf die SVP zu sprechen. Wer meine Geschichte kennt, weiss weshalb. Ich wurde erstinstanzlich wegen einem Tweet sogar von einem SVP-Richter verurteilt! Ausserdem war ich schon im Abstimmungskampf um die Minarett-Initiative und davor Erdogan gegenüber kritisch eingestellt. Unter anderem machte Erdogan mit einem Zitat von Ziya Gökalp negativ auf sich aufmerksam. Das Zitat lautete: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.

  3. Herr Müller, wer sagt denn, dass Sie in Ihrem Land nicht Ihre Landesflagge zeigen dürfen ? Ganz im Gegenteil -der AUNS hat gerade eim Wettbewerb veranstaltet mit dem Ziel, zu originellen patriotischen Darstellungen der Schweizer Flagge zu motivieren. Viel AUNS-Leut & SVP-Leut haben begeistert mitgemacht und die Schweizer Flagge mit Gartenzwergen, bluemete Trögli, Treicheln, Alphörnern usw fotografiert und auf Facebook gepostet. Schauen Sie doch auf der FB-Seite vom AUNS.

    1. Ich habe gesagt, dass Linke etwas gegen nationale Symbole haben, weil sie von einer multikulturellen Internationalen, in welcher die Völker und Nationen aufgehen, träumen. Das ist eine Tatsache und deshalb sind ja so viele Linke für die EU. Ausserden ist es eine Tatsache, dass Linke die Schweizer Nationalflagge abschaffen und durch eine Muslimen gegenüber freundlichere Flagge ohne Kreuz ersetzen wollten. Darüber können Sie in meinem Blog nachlesen, den Link zum betreffenden Artikel habe ich im Artikel hier gepostet. Ihren SVP-Hass lassen Sie bitte an SVPlern aus und nicht an mir.

  4. Müller, à propos ausländische Flagge: Rat Freysinger SVP hatte ja vor ein paar Jahren mit dieser Reichskriegsflagge posiert, vor ein paar Wochen in Moskau mit diesem „St. Georgs Band“, auch kein Friedensemblemt, oder ? Gleichzeitig hat Rat Freysinger (SVP) die fremde Macht gelobt: «Und Russland zeigt uns einen neuen Weg, einen richtigen Weg. Und darin besteht die Zukunft.» Ebenso hatte ja Rat Freysinger (SVP) die Friedensbemühungen der Serben in Bosnien gelobt, oder ? (ist immer noch auf Youtube). Und wir erinnern uns ja auch an die konservative Schwyzer wo im 2. Weltkrieg die Schweiz an Deutschland verschachern wollten, oder ? Also die Begeisterung für fremde diktatorische Mächte ist durchaus dein deim ehemaligem Partyfreunde inhärent, mehr noch als der Einsatz für eine funktionierende Demokratie in der Schweiz, oder ?

    1. Ich halte aufgrund einer persönlichen Erfahrung nichts von Freysinger, er ist ein Populist und Opportunist in einem. Das hat er mit vielen Spitzenpolitikern gemeinsam. Mein Grossvater war wie mein Vater Österreicher. Das habe ich mit Freysinger gemeinsam. Meine Verwandten väterlicherseits haben den zweiten Weltkrieg näher erlebt als die Mehrheit der Schweizer. Sie nahmen am Krieg teil. Einige sind im Krieg gefallen. Mir müssen Sie vom 2. Weltkrieg nichts erzählen, ich weiss darüber besser Bescheid als die meisten Schweizer Juden.

Kommentare sind geschlossen.