Der Sturm auf Tripolis hat begonnen

Von Alexander Müller veröffentlicht am 21. August 2011 | 3.262 mal gesehen

Laut aktuellen Informationen rücken die libyschen Freiheitskämpfer auf Tripolis vor.  Aus der Hauptstadt werden heftige Kämpfe gemeldet. In einzelnen Quartieren von Tripolis haben sich die Einwohner gegen den Diktator und dessen Söldnertruppen erhoben. Ein Einwohner bat die NATO um Unterstützung mit einem Kampfhubschrauber. Er soll Gaddafis Heckenschützen auf den Dächern von Tripolis beschiessen. Der „Untergang“ des libyschen Massenmörders und Diktators Gaddafi ist nahe. Sein Gebäudekomplex soll bereits umstellt sein.

Nur die besten Armeen der Welt verfügen über Kampfhubschrauber!

Der Sturm auf Tripolis hat begonnen
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4 Gedanken zu „Der Sturm auf Tripolis hat begonnen“

  1. Ich gehe davon aus, dass die Schweizerarmee ebenfalls über Kampfhubschrauber verfügt, oder solche zumindest als Anschaffung geplant sind.
    Sollte dies nicht der Fall sein, müsste Ueli Maurer oder du eure Aussage nochmals überdenken.

  2. Ueli Maurer muss seine Aussage nochmals überdenken. Unsere Armee ist nicht die beste Armee der Welt. Das einzig Positive an unserer Armee ist der Umstand, dass es sich dabei um eine Milizarmee handelt. Milizsoldaten sind Bürger. Wie wir seit der französischen Revolution wissen, stehen Milizsoldaten näher beim Volk als es Söldnertruppen tun. Überdies haben Milizsoldaten ein höheres Interesse und eine stärkere Motivation ihr Vaterland zu verteidigen. Denn Milizsoldaten kämpfen im Ernstfall auch ohne Sold, da sie für ihre Heimat und ihre Freiheit kämpfen.

    Söldner sind lediglich bei Auslandeinsätzen von Vorteil. Dies dank ihrer höheren Professionalisierung und dem Umstand, dass sie für viel Geld auch im Ausland kämpfen. Milizsoldaten hingegen sind eher bei Verteidigungsarmeen von Vorteil.

  3. Wobei der Vergleich mit dem Mittelalter natürlich doch etwas hinkt, weil es dort üblich war Söldner aus anderen Nationen zu rekrutieren. „Schweizer“ kämpfer waren sehr beliebt und kämpften in ganz Europa für Geld.
    Heutzutage bestehen Berufsarmeen (das ist wohl der passendere Begriff) auch aus Menschen der jeweiligen Nation (ich denke das ist zumindest bei den grossen Armeen dieser Welt so) und dann denke ich nicht, dass sie im Kampf um Heimat und Freiheit auf ihren Geldbeutel schauen würden.

    Die Frage, die sich für mich stellt ist, ob wir in Zukunft für eine gute Verteidigungsarmee nicht auch eine viel höhere Professionalisierung brauchen.

  4. Jonas, die französische Revolution fand vor etwas mehr als 200 Jahren (1789-1799) und nicht im Mittelalter statt.

    Seit der Schlacht am Morgarten weiss man in der Schweiz, dass Berufsarmeen Milizarmeen nicht zwingend überlegen sind. Entscheidend fürs Kriegsglück auf dem Schlachtfeld sind Strategie, Taktik, Waffentechnik und Kampfmoral. Ebenfalls wichtig ist die militärische Infrastruktur und der Nachschub. Die Kampfmoral von Menschen, die für ihre Existenz kämpfen, ist naturgemäss höher als jene von Menschen, die für ein paar Fränkli ihren Arsch hinhalten. Im Ernstfall könnte sich ein Land eine Berufsarmee gar nicht mehr leisten. Die Söldner würden höhere Löhne und Gefahrenzulagen fordern und der Steuerzahler müsste zahlen, der Staat würde pleite gehen. Israel hat eine der besten Milizarmeen der Welt und beweist dies tagtäglich. Die israelischen Milizsoldaten kämpfen für ihren Staat Israel, ihre Heimat.

    Der wesentliche Nachteil von Milizarmeen ist es, dass sie weniger gut für Angriffskriege und Auslandeinsätze geeignet sind. Die Mehrheit der Schweizer Bürger ist nicht bereit auf fremden Kriegsschauplätzen zu kämpfen. Die Mehrheit der Schweizer Bürger ist hingegen bereit für Heimat, Vaterland und Freiheit zu kämpfen.

    Was ich von unserem Parlament und unserem Bundesrat verlange ist, dass sie unsere Armee mit den besten Waffensystemen ausrüsten, die es gibt. Ich bin bereit für Vaterland und Heimat zu kämpfen. Allerdings will ich das nicht mit veralteten Waffen und Waffensystemen tun, die auf faulen Kompromissen mit der SP und den Grünen beruhen. Die Schweiz ist die Bank der Welt und die Bank der Welt muss über die besten Sicherheitssysteme der Welt verfügen. So sieht es aus. Wir brauchen zeitgemässe Waffen. Nicht, dass wir am Ende wie die Polen im Jahr 1939 dastehen. Die Polen kämpften damals mit einer Kavallerie (Soldaten auf einem Pferd) gegen deutsche Panzertruppen. Kein Wunder gab es in Polen einen deutschen Blitzsieg.

    Die beste Armee muss vor allem einmal eine gute Luftwaffe haben. Nicht, dass unser Luftraum am Ende noch von der NATO dominiert wird, wie in Libyen. Dazu bedarf es Luftüberlegenheitsjägern vom Typ F-22 Raptor (der zurzeit leistungsfähigste Abfangjäger der Welt). Kampfhubschrauber könnte man gegen Panzerangriffe, feindliche Bodentruppen, Festungen und Heckenschützen sowie bei Kämpfen in urbanen Gebieten einsetzen. Kampfhubschrauber sind sehr flexibel einsetzbar und können sich sehr schnell von einem Kriegsschauplatz zum nächsten verschieben.

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