CVP-Bern über SVP-Familienfest

Von Alexander Müller veröffentlicht am 11. September 2011 | 3.078 mal gesehen

Die CVP Bern bezeichnet das SVP-Familienfest auf ihrer Webseite als provokative Veranstaltung.

Mich würde interessieren was aus Sicht der Berner CVP am Familienfest der SVP provokativ gewesen sein soll. In ihrer Medienmitteilung bleibt sie  die Begründung für diese Unterstellung schuldig. Link zur Medienmitteilung

Wenn sich radikale IZRS-Muslime auf dem Bundesplatz versammeln, scheint dies der CVP ziemlich egal zu sein. Aber wenn die SVP dort ein Familienfest feiert, fühlt sich die CVP provoziert. Tststs. Das folgende Bild zeigt radikale Muslime beim Gebet auf dem Bundesplatz:

Muslimdemo vor Bundeshaus

Immerhin geben Sie zu weshalb sie für Sicherheit gesorgt haben. Sie haben für Sicherheit gesorgt, weil sie der SVP keinen Steilpass für die kommenden Wahlen bieten wollten. Zitat aus der CVP-Medienmitteilung:

Die gerne verwendete Masche der SVP in der  Opferrolle hat heuer nicht funktioniert. Die Bernerinnen und Berner haben die Provokationen der
Extrempartei
zurecht
ins
Leere
laufen
lassen.

Ich denke nicht, dass SVP’ler Freude daran haben angegriffen zu werden um eine Opferrolle spielen zu können. So gesehen ist es erfreulich, dass die Berner Behörden dieses Mal für Sicherheit gesorgt haben. Wenngleich, dies offenbar nicht aus selbstlosen Gründen geschah.

CVP-Bern über SVP-Familienfest
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3 Gedanken zu „CVP-Bern über SVP-Familienfest“

  1. Natürlich bleibt es an CVP-Veranstaltungen stets friedlich…. Die „rechten Politiker“ leben eben noch die schweizerische Demokratie und gewähren Meinungsfreiheit ohne „linke Anlässe“ zu attackieren. Umgekehrt ist dies leider nicht der Fall… Zu Lasten der Steuerzahler geht somit nur die undemokratische Haltung der „Linken“, die zwar tagtäglich Toleranz predigen, allerdings andere Meinungen nur dann gelten lassen, wenn diese mit ihrer eigenen Meinung übereinstimmt! Dass ein solcher Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften nötig ist, um unsere politische Meinungsfreiheit zu schützen ist ein trauriges Zeugnis für die Schweiz! Soso, der Anlass war provokativ liebe CVP?Es ist ein Hohn den SVP-lern ständig zu unterstellen, solche Anlässe werden durchgeführt, um zu provozieren…. Ich glaube nicht, dass ich am Samstag auch nur ein einziger SVP-Sympathisant nach Bern gefahren ist, weil er darauf gehofft hat, mit einem blauen Auge und einer gebrochenen Nase nach Hause zu kommen. Solch unüberlegte Pressemitteilung zeigen, wie arm und polemisch die linken Parteien vorgehen müssen…. Selbstverständlich ist Bern keine Chaoten-Stadt! Nur hat dies die linke Seite inkl. ihrer „Reithallen-Brut“ wohl noch nicht ganz verstanden!

  2. Was ist genau der Grund dafür, warum ein Familienfest in der Innenstadt von Bern stattfinden muss – wenn man weiß, was 2007 passiert ist?
    Wenn die SVP nicht provozieren will, was ja sowohl Alexander als auch Eveline Bhatt behaupten – warum lässt sich das Fest nicht im Emmental durchführen? (Bevor das angeführt wird: Mir ist klar, dass das Fest bewilligt war und es in der Schweiz Versammlungsfreiheit gibt. Und ich finde das auch gut so. Dennoch verstehe ich nicht, warum man diesen Ort gewählt hat.)

  3. Lieber Philippe, ich verstehe nicht was es für eine Provokation sein soll, wenn die grösste Bundesratspartei des Landes auf dem Bundesplatz ein Familienfest feiert. SVP-Wähler sind anständig, friedlich und verursachen keine Sachschäden. Als radikale Islamisten zweimal auf dem Bundesplatz demonstrierten, fühlten sich die Linken auch nicht provoziert.

    Die Einzigen, die sich meiner Meinung nach durch ein SVP-Fest provoziert fühlen könnten, sind intolerante Linksextreme. Wenn diese mit der SP und den Grünen zusammen am 1. Mai ein Fest in Zürich feiern, kommt es regelmässig zu grossen Sachschäden und Unruhen. Das ist eine Provokation! Denn Steuerzahler und Geschädigte haben für die Schäden, welche die Linksextremen verursacht haben, aufzukommen. Ich denke nicht, dass sich anständige SVP-Wähler von Linksextremen vorschreiben zu lassen haben, wo sie ihre Feste feiern sollen.

    Wenn für das SVP-Familienfest Sicherheitskosten entstanden sind, dann sicher nicht weil man die Bevölkerung vor Leuten wie mir und meinen Parteikollegen hat schützen müssen. Sondern weil man Leute wie mich und meine Parteikollegen vor Linksextremen hat schützen müssen. Die gewaltätigen Linksextremen schrecken ja nicht einmal davor zurück einen über 60 jährigen Nationalrat (Hans Fehr) zu verprügeln.

    Wenn es nach mir ginge, dann würde man kriminelle Banden, linksextreme Krawallanten und Häuserbesetzer für lange Zeit aus dem Verkehr ziehen. Ich finde es schlimm, dass in der Schweiz eine Bundesratspartei nicht einmal mehr ein Fest feiern kann ohne befürchten zu müssen von politischen Extremisten angegriffen zu werden. Wer will, dass es nicht noch schlimmer wird, der wählt am kommenden Oktober SVP.

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