Tochter verkauft – Eheschliessung auf islamisch

Von Alexander Müller veröffentlicht am 21. April 2010 | 3.371 mal gesehen

Tochter verkauftIn Deutschland sind islamische Parallelgesellschaften längst eine Realität. Wie sich das auf soziale Handlungen in der Gesellschaft auswirken kann, zeigt die Geschichte von Özlem und Murat aus Berlin.

Özlem wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kurdischen Familie. Ihr Vater ist Feuerwehrmann und ein Bruder Polizist. Vor einem Jahr heiratete die damals 14 Jährige den fünf Jahre älteren Kurden Murat. Die Eheschliessung war zwischen den Familien der Braut und des Bräutigams arrangiert. In einem Anwaltsschreiben wurde die Einwilligung der Eltern von Özlem für die Übergabe des Sorgerechts an Murat und das Einverständnis für die Eheschliessung zwischen Özlem und Murat gegen eine Zahlung von 15‘500 Euro schriftlich festgehalten. Der Vater von Özlem meinte dazu, dass es in ihrem Kulturkreis völlig normal sei, dass ein Brautgeld gezahlt werde. Er habe dafür Schmuck für seine Tochter gekauft. Dass in Deutschland arrangierte Eheschliessungen nicht zulässig sind, scheint den Mann, der schon seit Jahren in Deutschland lebt, nicht sonderlich zu interessieren.

Inzwischen ist Özlem schwanger und lebt getrennt von ihrem Mann. Sie hat ihren Mann angezeigt, da dieser sie geschlagen haben soll. Nun streiten sich die beiden Familien um Özlem und der Fall kommt vor ein deutsches Familiengericht denn Murat verlangt das gezahlte Brautgeld zurück. Im droht aber auch eine Verurteilung wegen Sex mit einer Minderjährigen – Özlem ist jetzt 15 und schwanger. Gut möglich, dass von linker und islamischer Seite Bald die Anpassung des Familienrechts an die Bedürfnisse von Muslimen gefordert wird.

Tochter verkauft – Eheschliessung auf islamisch
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4 Gedanken zu „Tochter verkauft – Eheschliessung auf islamisch“

  1. „Tochter verkauft – Eheschliessung auf islamisch“

    Auch hier hat sich der werte Alexander Müller schlecht informiert: Im Islam ist das Verheiraten von Frauen gegen ihren Willen ausdrücklich untersagt. Wenn also junge Frauen oder Mädchen zwangsverheiratet werden, dann ist das ein kulturelles Problem und kein religiöses!

    Ausserdem werden leider auch chrsitliche oder hinduistische Mädchen zwangsverheiratet.

    Das gezeigte Beispiel ist unbestittenermassen völlig inakzeptabel und solche Zwangsheiraten müssen bekämpft werden. Nur sollte man trotz aller Vorbehalte gegen den Islam das logische Denken nicht ganz vernachlässigen und keine falschen Schlüsse ziehen, respektive nicht auf falsche Ursachen zurückgreifen.

  2. Ich bin weder schlecht noch falsch informiert. Wenn Sie logisch denken können, sollten Sie es unterlassen mir Dinge vorzuwerfen, die ich nicht geschrieben habe. Insbesondere sollten sie genauer lesen ehe sie jemandem etwas unterstellen.

    Wo habe ich geschrieben, dass das Mädchen gegen ihren Willen verheiratet wurde? Bitte bleiben Sie bei den Fakten und unterstellen Sie mir nicht Dinge, die ich nicht geschrieben habe!!! Ich habe über eine ARRANGIERTE EHE geschrieben. Ich habe geschrieben, dass sich die Familien von Braut und Bräutigam gegen Zahlung eines Brautgeldes über die Eheschliessung von Murat und Özlem einig waren. Inwiefern Özlem damit einverstanden war, habe ich offen gelassen. Also kann man mir hier auch keine solchen Vorwürfe machen wie Sie das tun!

    Warum ich das nicht thematisiert habe, hat folgenden Grund, es wäre spekulativ. Zum Beispiel wäre es denkbar, dass Töchter in Migrantenfamilien auf das hören was ihre Eltern ihnen sagen. Dies dürfte insbesondere bei Familien der Fall sein, die Ehen arrangieren. Ungehorsames Verhalten „könnte“ Konsequenzen haben. Diese könnten der breiten Öffentlichkeit unter dem Titel „Ehrenmorde“ bekannt sein.

    Zu Ihrer Behauptung bezüglich christlicher und hindusistischer Mädchen, die an einem nicht genannten Ort auf dieser Welt, zwangsverheiratet worden sein sollen: Dies ist zunächst nicht das Thema. Wieso erwähnen sie es also? Bei Themenwecheln sollte die Begründung des besseren Verständnisses wegen mitgeliefert werden. Da Sie das nicht getan haben, muss ich spekulieren. Wollen Sie Straftaten von Muslimen mit Straftaten von Nichtmuslimen rechtfertigen?

    Mich interessieren vor allem Fälle von in Europa geschlossenen Zwangsehen. Entscheidend hier ist nämlich der Punkt, dass sich so etwas nicht mit der Menschenrechtskonvention und der Gesetzgebung europäischer Länder vereinen lässt. Man hat es in diesen Fällen folglich mit Verstössen gegen gesetzliche und gesellschaftliche Normen zu tun. Abweichendes Verhalten, welches gegen strafrechtliche und zivilrechtliche Bestimmungen verstösst, ist kriminell. Wer kriminelles Verhalten rechtfertigt, sei es indem er es mit Verbrechen von Nichtmuslimen legitimiert, sei es aus Ignoranz, der ist ein Vollidiot.

  3. Werter Herr Müller,

    Wenn Sie meinen Kommentar korrekt gelesen hätten, hätten Sie gemerkt, dass ich den Titel ihres Beitrags zitiert habe und mich explizit auf diesen Titel bezogen habe.

    Und die pauschale Aussage im Titel ist völliger Unsinn!!! Es hat nichts mit dem Islam zu tun! Das ist Ihr Denkfehler!

    „Mich interessieren vor allem Fälle von in Europa geschlossenen Zwangsehen.“

    Also geht es Ihnen doch um Zwangsehen. Sie widersprechen sich, mein Guter…

  4. Herr Schlemihl, ich habe Ihren sonderbaren Kommentar schon korrekt gelesen. Allerdings wurde und werde ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht schlau daraus.

    Ich sehe nicht ein, was am Titel falsch sein soll. Der Titel ist gut und zutreffend. Er bringt auf den Punkt um was es geht. Wurde ein Brautgeld bezahlt oder nicht? Die Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden, denn es wurde ein Brautgeld bezahlt. Folglich ist die Aussage, dass ein Verkauf stattgefunden hat richtig. Es gab ja sogar eine schriftliche Vereinbarung, die dem Verkaufsgeschäft zugrunde lag. Was wollen Sie mehr?

    Zum Vorwurf, dass ich die Zwangsehe ins Spiel gebracht haben soll. Hören Sie auf solchen Unsinn zu erzählen. Sie haben die Zwangsehe ins Spiel gebracht. Und zwar mit der folgenden Aussage:

    Zitat von von Peter Schlemihl:

    „Ausserdem werden leider auch chrsitliche oder hinduistische Mädchen zwangsverheiratet.“

    Ich habe darauf geantwortet. Logisches Denken scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Denn sonst würden Sie etwas, was Sie selbst ins Spiel gebracht haben nicht als „Beweis“ nehmen um mir etwas zu unterstellen. Oder wie können Sie mir unterstellen, dass es mir also doch „nur“ um Zwangsehe gehe, wenn Sie es waren, der diese ins Spiel brachte? Ich würde hier eher von Frauenhandel sprechen. Schauen Sie doch einmal auf den Titel meines Artikels. 😉 Das dies wiederum Zwang mit einschliessen „kann“ schliesse ich hingegen nicht aus.

    PS: Um mir hier folgen zu können ist differenziertes Denkvermögen eine Grundvoraussetzung.

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