Der Islamismus ist eine Gefahr

Von Alexander Müller veröffentlicht am 7. September 2014 | 1.261 mal gesehen

Auch wenn es viele Gutmenschen in Europa nicht wahrhaben wollen, der Islamismus ist auch für Europa eine Gefahr. Das zeigen die in Europa verübten Terroranschläge, die Ermordung von Theo Van Gogh in Holland, die Ermordung eines britischen Soldaten in England, der Karikatur-Streit und die Tatsache, dass barbarische Organisationen wie der Islamische Staat und die Al-Kaida auch in Europa viele Anhänger rekrutieren.

Die von der IS verbreiteten Bilder von Gräueltaten wurden in Europa schon vor Jahren angekündigt. So wurde unter Duldung der Behörden und vor den Augen der Polizei öffentlich zu Mord und Gräueltaten aufgerufen. So z.B. im Jahr 2006 anlässlich der Proteste gegen die „Mohammed-Karikaturen“.

Dieses Plakat wurde im Jahr 2006 bei Protesten in London verwendet.
Islamisten rufen in London öffentlich zu Mord auf und werden dabei von der britischen Polizei geschützt. Wessen Freund und Helfer ist die Polizei eigentlich?

Im folgenden Bild sind Plakate zu sehen, mit denen öffentlich zur Enthauptung und Massakrierung von Menschen aufgerufen wurde.

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Ob sich einige dieser Demonstranten inzwischen der IS angeschlossen haben und ihre Forderungen in die Tat umgesetzt haben?

Viele westliche Politiker sind sehr bemüht zu beschwichtigen. Sie behaupten, dass es sich bei diesen extremen Islamisten lediglich um ein paar Verrückte handle, die den Islam nicht verstanden hätten. Ein christlicher Politiker der US-Regierung sagte, dass der Islam friedlich sei. Zahlreiche islamische Führer stimmen ihm zu.

Die Islamisten der IS sehen das natürlich anders. Sie halten die gemässigten Muslime für Apostaten, also vom Islam Abgefallene. Sie orientieren sich bei ihrer Interpretation des Islams an Mohammed. Es ist historisch belegt, dass Mohammed Kriege für den Islam geführt hat und Enthauptungen beigewohnt hat. Die Islamisten sind der Ansicht es ihm gleich zu tun. Sie halten sich für die einzig wahren Muslime und sie haben ihren eigenen Kalifen. Als Kalif wird der Nachfolger Mohammeds bezeichnet, er ist in etwa mit dem Papst der katholischen Kirche vergleichbar. Der Papst ist ja nach Ansicht der Katholiken der Stellvertreter von Jesus Christus. Die gemässigten Muslime sind ihnen zufolge Verräter am Islam, es sind Menschen, die sich vom Westen haben korrumpieren lassen. Es sind Menschen, die sich wie Eva von der Schlange haben betören und auf den „falschen“ Pfad bringen lassen. Daher haben die sunnitischen IS-Leute auch kein Problem damit Moscheen von Schiiten zu zerstören und Muslime zu töten, die in ihren Augen Apostaten sind oder aber sonst gegen die Scharia verstossen haben. Wie im Christentum, gibt es auch im Islam viele, die der Religion einfach angehören, weil sie in sie hineingeboren wurden. Das reicht in den Augen der Islamisten jedoch nicht um ein richtiger Muslim zu sein. Wer einer Religion angehören will, der muss sich zu ihr bekennen und ihre Regeln befolgen. In Europa kümmern sich islamische Fundamentalisten deshalb bereits um vom Islam abgefallene Muslime. So gibt es in Deutschland bereits eine Scharia-Polizei.

Deutsche Scharia-Polizei mit Westen, auf denen auf Englisch Scharia Polizei steht.
Deutsche Scharia-Polizei mit Westen, auf denen auf Englisch Scharia Polizei steht.

Ein Schweizer Sozialantropologe dachte bereits über die Einführung der Scharia in der Schweiz nach. Eine solche Einführung wäre ein Bruch mit der liberalen und weltlichen Ordnung unserer Landes und würde zudem gegen die Bundesverfassung verstossen. Dennoch ist der Sozialantropologe nicht der einzige Schweizer, der an den Säulen unseres Rechtsstaats rüttelt. Rechtswissenschaftler haben sich bereits Gedanken über die Einführung des islamischen Eherechts in der Schweiz gemacht. Auch das wäre ein krasser Verstoss gegen die Bundesverfassung, würde es doch den Artikel „Rechtsgleichheit“ verletzten. Aber wer weiss, vielleicht ändern ja die Schweizer Gutmenschen, auch noch die Bundesverfassung entsprechend ab.

Was ich interessant finde, ist die Frage wer Extremisten wie jene des Islamischen Staats oder der Al-Kaida finanziert. Sind es islamistische Geschäftsleute aus der Golfregion, deren Familien-Angehörige in Interlaken Urlaub machen? Sind es islamistische Geschäftsleute aus Europa? Wenn man sich anschaut, wer hinter Vereinsgründungen von Islamisten in der Schweiz steckt, so ist auffällig, dass dazu Leute aus der Golfregion, aus Ägypten, aber auch Geschäftsleute aus der Schweiz gehören. Auch die IS wird von Geschäftsleuten unterstützt. Natürlich kann sich die IS inzwischen auch selber finanzieren. Dies indem sie die besetzten Gebiete plündert und von der Bevölkerung ihres Kalifats Steuern erhebt. Gerade die Ölfelder im Irak könnten den Islamisten einiges an Geld einbringen.

Wenn die zuständigen Behörden in Europa weiter schlafen, muss mit weiteren religiös motivierten Terroranschlägen und Morden in Europa gerechnet werden. Denn was nicht unterschätzt werden darf, Organisationen wie die IS haben jungen Männern eben schon etwas zu bieten. Abenteuer für junge Männer, Sex mit mehreren gehorsamen Frauen, klare Vorschriften an die sich einfache Menschen (keine Akademiker) halten können und einen Sinn im Leben (Kampf für eine Gute Sache, Gott). Ausserdem kann ein Tschihadist endlich mal etwas im Leben sein und sei es nur ein Märtyrer.

Notabene: Religion ist keine Privatsache! Religionen prägen eine Gesellschaft massgeblich. Bereits der römische Kaiser Kaiser Konstantin I. wusste um die politische Sprengkraft von Religionen. Die religiöse Sexualmoral des Christentums hat auch das Abendland jahrhundertelang geprägt und tut dies sogar heute noch. So werden auch im Westen Frauen immer noch diskriminiert, indem ihnen in einigen westlichen Ländern verboten wird, mit nacktem Oberkörper herumzulaufen. Wäre Religion Privatsache, dann würde der weltliche Kanton Zürich wohl nicht im Auftrag von Kirchen Steuern eintreiben und damit gegen die Bundesverfassung verstossen. Privatsache ist lediglich der Glaube. Denn was ein Mensch denkt, dass bleibt zum Glück immer noch sein Geheimnis, zumindest solange er seine Gedanken nicht äussert.