Arabische Liga macht sich lächerlich

Von Alexander Müller veröffentlicht am 4. März 2010 | 2.127 mal gesehen

Die arabische Liga wirft der Schweiz im Zusammenhang mit der Gaddafi-Affäre Rassismus vor. Sie macht sich damit lächerlich und beweist wie inflationär der Begriff „Rassismus“ von internationalen Organisationen inzwischen benutzt wird.

Nach Ansicht der 17 Mitgliedsstaaten der arabischen Liga hat sich die Schweiz rassistisch verhalten weil sie mehr als 150 ranghohe Libyer zu unerwünschten Personen im Schengen-Raum erklärt hat. Jeder informierte Schweizer weiss weshalb die Schweizer Regierung das getan hat. Libyen hielt bis vor kurzem zwei Schweizer wegen angeblichen Visa-Vergehen als Geiseln fest. Eine der Geiseln, Max Göldi, wird immer noch als Geisel in Libyen festgehalten.

Ursache der Affäre ist die vorübergehende Festnahme von Hannibal Gaddafi, dem Sohn des libyischen Diktators gewesen. Zwei Angestellte beschuldigten Hannibal Gaddafi sie verprügelt und misshandelt zu haben. Darauf hin wurde dieser von der Genfer Polizei vernommen, was seinem Vater, dem libyschen Diktator gar nicht gefiel. Hannibal Gaddafi ist im Vorfeld bereits mehrfach wegen körperlicher Übergriffe und Gewaltanwendung aufgefallen.

Die Arabische Liga hat 22 Mitgliedsstaaten. Darunter sind Staaten wie Ägypten, Somalia, der Sudan und Syrien, welche für ihre gravierenden Menschenrechtsverletzungen berüchtigt sind. Man kann weder die arabische Liga noch den libyschen Diktator Gaddafi ernst nehmen.