Schluss mit Steuerprivilegien für reiche Ausländer!

Von Alexander Müller veröffentlicht am 23. November 2014 | 1.376 mal gesehen

Die Pauschalbesteuerung ist ungerecht und eine eindeutige Bevorzugung von reichen Ausländern. Obwohl ich meine Zweifel habe, dass die von Linken lancierte Initiative „Schluss mit Steuerprivilegien für Millionäre“ angenommen wird, werde ich JA zur Initiative stimmen. Meiner Meinung nach ist die Bevorzugung von reichen Ausländern verfassungswidrig, denn vor dem Gesetz sollten alle gleich sein und niemand sollte aufgrund von seiner Herkunft diskriminiert werden. Das sollte selbstverständlich auch bei den Steuern so sein. Das aktuelle Steuerregime diskriminiert die steuerpflichtige Schweizer Bevölkerung gegenüber reichen Ausländern. Dies indem es letztere mit Steuerprivilegien bevorzugt.

Es ist ja zudem keineswegs erwiesen, dass die betroffenen Ausländer bei einer Abschaffung der Pauschalsteuer abwandern. Selbst wenn einige von ihnen gehen, dürften die Verbliebenen deren Abgang kompensieren indem sie mehr Steuern zahlen. In einem NZZ Artikel las ich kürzlich folgendes:

Im Kanton Zürich war die Pauschalsteuer 2010 weggefallen. 102 von 201 Pauschalbesteuerten zogen weg. Doch die Zahlungen der Dagebliebenen machten den Steuerverlust für Gemeinden, Kanton und Bund fast wett. 2008 bezahlten Pauschalbesteuerten 32 Millionen Franken Steuern, 2010 die einstigen Pauschalbesteuerten rund 30 Millionen Franken.

Dennoch wird diese Initiative wahrscheinlich abgelehnt werden. Einem Grossteil der Schweizer Bevölkerung fehlt es meiner Ansicht nach an Gerechtigkeitssinn. Das widerspiegelt sich im unzulänglichen Schweizer Rechtsstaat, in welchem Geld wichtiger ist als Gerechtigkeit.

Schluss mit Steuerprivilegien für reiche Ausländer!
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2 Gedanken zu „Schluss mit Steuerprivilegien für reiche Ausländer!“

  1. (Goldinitiative) Einverstanden, habe bereits Ja gestimmt, wenn Herr Tragi es den Amerikanern nachmacht und die Notenpresse anwirft, statt einen Schuldenschnitt vorzunehmen, wird die Nationalbank in ein paar Jahren vor einem wertlosen Euro-Berg stehen der nicht einmal das Zündholz wert ist in anzuzünden.
    M.f.G. H.Hofer.

  2. Ich habe bereits NEIN zur Gold-Initiative gestimmt. Ich hoffe zugunsten der Schweiz und des Schweizer Volkes, dass es mir die Mehrheit der Bevölkerung gleichtut und diese wirtschaftsfeindliche Initiative bachab schickt. Bei diesem Thema hier geht es übrigens nicht um die Gold-Initiative Herr Hofer.

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