Obama schaut in Europa nach dem Rechten

Von Alexander Müller veröffentlicht am 3. September 2014 | 1.111 mal gesehen

Die baltischen Staaten haben Angst vor Russland. Deshalb haben sie sich der NATO angeschlossen. Die NATO ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg. Es handelt sich dabei um ein Verteidigungsbündnis, dessen Zweck es war, den Truppen des Warschauer Pakts die Stirn zu bieten. Der Warschauer Pakt ist seit dem Zerfall der Sowjetunion Geschichte, nun sucht sich die NATO neue Handlungsfelder um ihre Existenz zu rechtfertigen. Eines dieser Handlungsfelder war der von der NATO begonnene Kosovokrieg. Ein weiteres Handlungsfeld ist der Kampf gegen den islamistischen Terror.

Wer in der NATO das Sagen hat, machte heute der US-Präsident Obama mit einem Besuch in Estland deutlich. Die NATO ist das Vehikel, mit welchem die USA mithilfe ihrer Verbündeten weltweit Krieg führen. Deshalb kämpfen z.B. Soldaten der deutschen Bundeswehr im Rahmen des NATO-Bündnisses auf Ersuchen der USA in Afghanistan.

Meiner Meinung nach provozieren die USA und ihre Verbündeten Russland mit der Ausdehnung des NATO-Gebiets in Osteuropa. Ich halte das für ein falsches Signal an Russland. Es ist nachvollziehbar, dass sich Russland provoziert fühlt. Das Spiel der USA und deren NATO-Verbündeten ist gefährlich und töricht.

Wer in der NATO sagt wo es langgeht, zeigt das folgende Bild. Die übrigen Statisten in der NATO sind bloss Juniorpartner, die nach der Pfeife der USA tanzen.

Obama gibt in der NATO den Tarif durch.
Obama gibt in der NATO den Tarif durch.
Obama schaut in Europa nach dem Rechten
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