Nordkorea

Von Alexander Müller veröffentlicht am 12. August 2017 | 52 mal gesehen

Die sogenannten „Politexperten“ in Deutschland und in der Schweiz sorgen sich über das Säbelrasseln in den USA und Nordkorea. Sie fürchten bei einem Angriff der USA einen Gegenangriff von Kim Jon-Un. Diese Angst ist Zeugnis der Feigheit, welche die Politik in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs geprägt hat. Ich bin überzeugt, dass bei einem sorgfältig geplanten Angriff die Gefahr eines Gegenangriffs stark reduziert werden kann.

Wer im Kampf die Initiative ergreift, der versucht den Gegner bereits mit dem ersten Schlag ausser Gefecht zu setzen. Somit müsste der erste Angriff sämtliche wesentlichen Schaltzentralen des Regimes und der nordkoreanischen Militärs ausser Gefecht setzen. Ebenfalls sollten im ersten Angriff die gefährlichen Waffen im Arsenal von Nordkorea ausgeschaltet werden.

Weitere schwere Angriffe müssten die gesamte Infrastruktur des Landes, Kraftwerke, Verkehrswege usw. lahmlegen. Es wäre dann nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime zusammenbricht. Denn ohne Infrastruktur wäre Nordkorea nicht mehr überlebensfähig.

Sollte das Regime von Kim Jon-Un dennoch in der Lage sein eine Rakete gegen Südkorea zu feuern, so muss diese abgeschossen werden ehe sie ihr Ziel erreicht. Zu diesem Zweck haben Länder in der Gefahrenzone Verteidigungswaffen. Ausserdem können auch von US-Flugzeugträgern Abwehrraketen abgefeuert werden. Es versteht sich von selbst, dass zu einem sorgfältig geplanten Angriff auch ein Verteidigungskonzept gehört. Letztlich ist bei einem Angriff schnelles und entschlossenes Handeln entscheidend. Wer das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat, hat schon halb gewonnen wenn er diesen Vorteil für einen massiven Schlag nutzt.

Die folgende Filmzusammenstellung stellt dar, wie kühn handelnde Truppen im zweiten Weltkrieg mit einem schnellen Vorstoss die alliierten Streitkräfte im Westen vernichtend geschlagen haben. Dies ehe deren Kommandeure wussten was abgeht. Das Erstaunliche daran ist, wie schlecht vorbereitet die Alliierten waren, nachdem es ja Frankreich und England waren, die Deutschland am 3.9.1939 aufgrund des Beistandspaktes mit Polen den Krieg erklärten! Das als Westfeldzug in die Geschichtsbücher gelangte Unterfangen im Jahr 1940 benötigte eine umfangreiche Planung, Vorbereitung, organisatorisches Talent, Geheimhaltung, Koordination, hohe strategische Fähigkeiten, taktisches Geschick, Mut und militärisches Können. Etwas, was bei den heutigen „Eliten“ in Europa kaum noch zu finden ist.

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